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Union Oldesloe spielt um den Halbzeit-Titel

Bad Oldesloe Union Oldesloe spielt um den Halbzeit-Titel

Landesliga-Team aus der Kreisstadt punktgleich mit Tabellenführer — Glinde/Reinbek patzt gegen Lauenburg — GHG Hahnheide siegt mit Schlafwagen-Handball.

Bad Oldesloe. Und plötzlich wartet zum Jahresabschluss noch ein echtes Spitzenspiel: Weil die Landesliga-Handballer des SC Union Oldesloe im Heimspiel gegen den ATSV Stockelsdorf II das bessere Ende für sich hatten und mit 33:31 (17:15) den sechsten Saisonsieg einspielten, haben die Union-Handballer nun sogar die Chance, Weihnachten als Tabellenführer zu feiern. Punktgleich mit der SG Boostedt/Großenaspe und der HSG Holsteinischen Schweiz, empfangen sie am kommenden Sonnabend (18 Uhr) nun die Großenasper, zeitgleich laufen die Holsteiner Gefahr, beim Tabellenvierten Lauenburger SV zu patzen.

Gegen „Stodo II“ hatten die Oldesloer das Spiel eigentlich im Griff, auch die doppelte Mann-Deckung gegen Sebastian Sielmann und Markus Hallerbach verunsicherte sie nicht so, wie der ATSV es erhofft hatte. „Wir haben die sich daraus ergebenden Lücken für uns genutzt“, so SCU-Sprecher Sönken Eggert. Doch es haperte gewaltig in der Oldesloer Deckung. Kaum hatte sich Union durchgesetzt, folgte sofort das Gegentor. „Wir waren viel zu zaghaft, haben die Rückraumspieler nicht rechtzeitig angenommen und so Stodo zu leichten Treffern kommen lassen“, ärgerte sich Eggert. Nach stetiger, aber knapper SCU-Führung drehte der ATSV in der 57. Minute durch zwei Treffer von Bastian Ketner erstmals die Partie (29:30). Doch ein Sven Borchers in Bestform (11 Tore), Keeper Marek Malzahn mit einer Parade gegen den Ex-Oldesloers Christian Kermel und schließlich Marc Bode brachten Union wieder auf 32:30 (59.) nach vorn. Und nach dem Anschlusstor durch den neunten Treffer von Florian Liebsch sicherte Christian Huss seinen Farben 15 Sekunden vor Schluss den doppelten Punktegewinn.

Auch die SG Glinde/Reinbek überzeugte gegen den Lauenburger SV über weite Strecken, verlor aber mit 21:24 (9:11). Die Schützlinge von Joachim Restorff lagen in der kampfbetonten Partie schnell 7:4 (15.) vorn und bestimmten die Partie. Durch vier Siebenmeter in Folge drehten die Gäste die Partie zur Pause aber zur eigenen 11:9-Führung. Bis Mitte der zweiten Spielhälfte hatte sich Glinde erneut mit drei Treffern auf 16:13 abgesetzt. Doch wiederum brachten Strafwürfe und Zeitstrafen gegen die SG die Lauenburger zurück ins Spiel. „Da wir immer noch viele Verletzte haben und so wenig Auswechselmöglichkeiten, machte sich nun auch der Kraftverlust bemerkbar“, bedauerte Restorff, der beim 20:21 (58.) offen decken ließ, was aber nicht mehr zum erfolg führte.

„Schlafwagen- Handball“ präsentierten hingegen die Frauen der GHG Hahnheide ihren Fans gegen BSV Kisdorf, hatten beim Schlusspfiff aber doch mit 22:17 (11:7) die Nase vorn und sind nach zwei Niederlagen wieder auf Erfolgskurs.

„Dich wollte ich hier heute eigentlich gar nicht sehen!“ Mit diesen wenig freundlichen, aber scherzhaft gemeinten Worten und einer Umarmung begrüßte GHG-Coach Thies Nowacki die gegnerische Torhüterin Miriam Hawen. Denn die 37-Jährige hatte er einst bei der HG Norderstedt (damals Oberliga Hamburg) trainiert und wusste um ihre Qualitäten zwischen den Pfosten. Und tatsächlich kaufte Hawen Nowackis Schützlingen in der ersten Spielhälfte den Schneid ab, verhinderte durch tolle Paraden so manches Gegenstoßtor der Trittauerinnen. Zwar setzte sich die GHG zunächst schnell auf 10:4 ab, ließ sich dann jedoch von den langen Angriffen ihrer Gäste zusehends einschläfern. So versäumten es die Hahnheiderinnen, früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Nach einer 17:9-Führung (45.) kam Kisdorf wieder auf 17:15 (50.) heran. Nowacki reagierte, nahm eine Auszeit (52.) und forderte sein Team lautstark auf, „endlich mit diesem Schlafwagenhandball" aufzuhören. Die deutlichen Worte zeigten Wirkung, vier Minuten später lag Trittau 21:15 (56.) vorn und ließ sich den Erfolg nun nicht mehr nehmen.

EP

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