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Verbesserte Todesfelder lassen gegen Schilksee trotzdem Federn

Verbesserte Todesfelder lassen gegen Schilksee trotzdem Federn

SVT-Fußballer kassieren gegen Titelfavorit unglückliche Gegentreffer – Hartenholm hadert mit unnötiger SH-Liga-Pleite beim PSV Neumünster – Trainer Pries verstimmt.

SV Todesfelde – TSV Schilksee 1:2 (1:1). Nach dem bitteren 0:4 beim VfR Neumünster in der Vorwoche musste sich der SVT nun zwar erneut geschlagen geben, zeigte jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Markus Weber, Sportlicher Leiter des Teams, sagte: „Die Mannschaft hat am vergangenen Dienstag die Niederlage gegen Neumünster sauber und ehrlich aufgearbeitet. Es wurde sehr selbstkritisch mit der Situation umgegangen. Die Punkte, die dabei angesprochen wurden, hat man nun gegen Schilksee auch positiv umgesetzt. Leider war das Ergebnis am Ende nicht zufriedenstellend.“

Trainer Sascha Bodo Sievers meinte: „Es ist eine ärgerliche Niederlage, zumal beide Gegentreffer sehr unglücklich gefallen sind. Mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, kann ich aber leben.“

Sein Team habe einmal mehr gezeigt, dass es Gegner wie Schilksee ärgern könne. Der 40-Jährige hatte die Startelf gegen den Mitfavoriten auf den Titel gleich auf sechs Positionen verändert. Unter anderem kehrte Stürmer Morten Liebert nach seiner Sperre zurück. Doch die Führung schafften die Gäste: Eine kurz ausgeführte Ecke verwandelte Tom Warncke (24.) zum 0:1. Allerdings steckte Todesfelde nicht auf und traf durch Florian Petzold (35.) zum 1:1. Durch eine Kombination über Necati Agdan und Liebert war Petzold freigespielt worden.

Nach der Pause hatten dann beide Teams die Möglichkeiten zur Führung, verpassten diese aber immer wieder. Erst in der 75. Minute landete schließlich ein Schuss von Jakob Urbat im Todesfelder Kasten zum 2:1. Torhüter Danny Schramm hatte keine Abwehrchance, der Ball wurde von Lennard Koth unhaltbar abgefälscht. „Das war sehr unglücklich“, haderte Weber. Zwar warfen die Hausherren nun alles nach vorn, ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr. „Wir sind leider zu selten gefährlich geworden, es fehlte der letzte Punch. Wir haben aber dennoch dem Gegner alles abverlangt“, lobte Weber.

PSV Neumünster – TuS Hartenholm 2:0 (0:0). Für Hartenholm bedeutet dieses 0:2 die zweite Niederlage in Serie. Dabei hatte man sich in Neumünster mehr erhofft, als zuletzt gegen Strand 08 (0:3). Diese zwei Ergebnisse ohne eigenen Torerfolg machen zudem deutlich: Den Wegfall der Stamm-Offensive um Tim Ollenschläger (Muskelfaserriss), Arne Steffens und Jannik Holz (beide Ausland) kann das Team von Trainer Sönke Pries nur schwer auffangen. Beim PSV ließ Pries im 4-4-2-System spielen, um nach vorn mehr Durchschlagskraft zu haben. Florian Wurst und Robert Kuberka bildeten dabei die Sturmspitzen, strahlten jedoch kaum Gefahr aus. Bis zur Pause hielt Hartenholm jedoch ein 0:0 in einem schwachen Spiel.

Kurz nach dem Wiederanpfiff gelang Neumünster allerdings die Führung durch Patrick Fürst (49.) nach schöner Einzelleistung. Später schimpfte Pries: „Wir haben uns danach nicht gegen die drohende Niederlage gestemmt.“ Da könne man absolut nichts schönreden. „An dem Tag hätten wir im Bett bleiben sollen“, klagte der Coach. Vor allem die Offensive nahm sich der 48-Jährige zur Brust und meinte:

„Wir haben versucht, über außen zu kommen, im Zentrum aber überhaupt keine Gefahr ausgestrahlt.“ Bei einigen habe es noch nicht klick gemacht, was es bedeute, in der SH-Liga zu spielen. „Daran müssen wir weiterarbeiten. Sie können es besser“, so Pries, der die Leistung des Teams insgesamt als unterirdisch einordnete.

In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Hartenholm zwar per Standard noch eine Möglichkeit, doch auch sie verpuffte: Sämtliche TuS-Spieler waren im Neumünsteraner Strafraum versammelt, als Torhüter Felix Rathjen einen Freistoß trat – der plötzlich zum Boomerang wurde. Per Konter traf Björn Oliver Schmidt (90.+4) zum 2:0 für den PSV. Trotz der Pleite strich Pries das Montagstraining, da die Mannschaft überspielt sei.

Ab heute legt er den Fokus aufs Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Holstein Kiel II. Davor plant der Coach eine morgendliche Trainingseinheit mit anschließendem Frühstück. „Ich will die Mannschaft möglichst optimal vorbereiten“, erläutert Pries.

mare/fh

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