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VfB-Dreiklang mit Cornelius-Einstand

Lübeck VfB-Dreiklang mit Cornelius-Einstand

Der VfB Lübeck hat zum dritten Mal den Martin-Redetzki-Gedächtniscup gewonnen. Im Finale besiegt der Regionalligist vor 1000 Zuschauern die Verbandsliga-Kicker von Rot-Weiß Moisling mit 4:1.

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Kleiner Trost: Abdullah Abou Rashed (l.) wird von Cup-Organisator Boris Hoffmann als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Lübeck. Einen gelungenen Einstand feierte Derek Cornelius im Dress der Grün-Weißen und strahlte in der Hansehalle nach dem Cup-Coup übers ganze Gesicht. „Ich habe zwei Jahre nur trainiert und bin überglücklich, wieder Fußball spielen zu können. Es hat Spaß gemacht“, sagte der 19-Jährige. Tags zuvor hatte der gebürtige Kanadier beim Hallenmasters in Kiel auf der Tribüne geschmort. Nun durfte der ehemalige Junioren-Nationalspieler erstmals für den VfB per Gastspielgenehmigung ran. „Das wird auch in den bevorstehenden Tests so sein. Er ist eigentlich nicht der prädestinierte Hallenspieler beziehungsweise ist draußen besser. Wichtig ist, dass er Spielpraxis unter Wettbewerbsbedingungen bekommt“, sagte VfB-Trainer Denny Skwierczynski, der die Leitung auf dem Parkett „Co“ Henning Meins überließ.

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Froh über den dritten VfB-Coup: Co-Trainer Henning Meins (h.v.l.), Jonas Toboll, Kubilay Büyükdemir, Yannick Bremser, Cedric Szymczak, Cemal Sezer, Timo Barendt, Derek Cornelius, Jan-André Sievers (v.v.l.), Eric Schlomm, Marvin Thiel und Enes Dagli.

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In den ersten drei Gruppenspielen — beim 5:0 gegen den Quali-Sieger Türkischer SV durch Tore von Marvin Thiel, Cemal Sezer (je 2) und Enes Dagli, beim 2:0 gegen Preußen Reinfeld (Kubilay Büyükdemir und Sezer) sowie beim 2:1 gegen Moisling (nach 0:1-Rückstand durch Skordos trafen Büyükdemir und Sezer) — agierte Cornelius noch eher unauffällig. Was der Stürmer drauf hat, zeigte er dann beim knappen 3:2 gegen Eintracht Groß Grönau, als er den hart erkämpften Endstand mit einem sehenswerten Winkeltreffer erzielte. Neben einem Eigentor traf zudem Yannick Bremser. Damit kam der Cupverteidiger auf die optimale Ausbeute von 12 Punkten (12:3 Tore), gefolgt von RW Moisling (7 Punkte, 6:3 Tore).

Auch die andere Gruppe dominierte Grün-Weiß: Die U19 des VfB gewann ebenfalls alle vier Spiele (10:3 Tore). Dahinter wurde es spannender. Rang zwei belegte überraschend der couragiert aufspielende 1.

FC Phönix (7 Punkte, 8:5 Tore) und sorgte damit für das vorzeitige Aus der SH-Liga-Absteiger FC Dornbreite (5/6:4) und Strand 08 (4/5:5). Besonders die „Strandpiraten“ enttäuschten. „Wir haben klar unter unseren Möglichkeiten gespielt. Keiner ist annähernd an seine Leistung herangekommen“, haderte Trainer Daniel Safadi.

Beide Halbfinals endeten torlos, wurden im Neunmeterschießen entschieden. Dabei setzte sich der VfB mit 3:2 gegen Phönix durch. Erst hielt FC-Torwart André Bade zwei „Neuner“ von Barendt und Bremser, ehe er selbst drüber schoss und zum Pechvogel wurde. Moisling hatte beim 2:1 gegen die lübsche U19-Elf dank Sare und Warnemünde das bessere Ende für sich. Im „kleinen Finale“, beim 3:2 im Neunmeterschießen gegen die VfB-Jungs, machte Keeper Bade seinen Fehlschuss wieder wett und traf als letzter Torschütze flach rechts unten. Als Lohn wurde er von der Turnierleitung zum besten Torwart gewählt. Abdullah Abou Rashed (U19) tröstete sich indes mit der Auszeichnung zum besten Spieler des Turniers.

Torschützenkönig wurde Sezer, der im einseitigen Finale seine Treffer Nummer vier und fünf erzielte. Ferner waren Thiel und Cornelius erfolgreich. Der Moislinger Saar konnte zwischenzeitlich nur ausgleichen. „Der VfB hat seine Chancen eiskalt genutzt. Wir sind trotzdem topzufrieden“, meinte Moislings Faruk Dogan und freute sich über 200 Euro für die Teamkasse.

Die doppelte Summe kassierte der Seriengewinner. „Im Vergleich zum Hallenmasters haben wir die Jüngeren eingesetzt, die sonst nicht so viel spielen. Dafür haben sie es gut gemacht“, fand Meins. „Für Derek freut es mich besonders. Auch wenn wir spielerisch nicht geglänzt haben, ist der Cupsieg verdient.“ Am kommenden Sonnabend (14 Uhr, Lohmühle) bestreitet der VfB sein erstes Freiluft-Testspiel gegen Hamburgs Oberliga-Meister TuS Dassendorf.

Volker Giering

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