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VfL klettert auf Aufstiegsplatz

Aue VfL klettert auf Aufstiegsplatz

Als Jasper Bruhn 14 Sekunden vor Schluss zum erlösenden 29:27 getroffen hatte, gab es kein Halten mehr: Schwartaus Zweitliga-Handballer feierten ihren achten Saisonerfolg, siegten in hitziger Atmosphäre beim heimstarken EHV Aue letztlich mit 29:28 (13:15). Kurs 1. Liga: Das Team von Torge Trainer kletterte in der Tabelle auf Aufstiegsplatz zwei.

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Schwartauer Jubelkreis im Erzgebirge: Der VfL Lübeck-Schwartau feiert seinen zweiten Auswärtssieg in Aue seit 2012.

Quelle: Fotos: Frank Kruczynski

Aue. Gegen 3 Uhr passierte der VfL- Bus das Ortseingangsschild Lübeck. Schwartaus Handballer waren zurück aus dem Erzgebirge. Müde, kaputt, ausgelaugt – und mit dem Wissen, dass dem Gros unter ihnen nur ein paar Stunden Schlaf blieben. Job, Ausbildung oder Uni warteten. „Ein Wahnsinnsritt, das geht nicht spurlos an ihnen vorbei“, weiß Trainer Torge Greve, „einige haben sich deshalb auch Urlaub genommen.“ Waschul & Co. war deshalb auch nicht nach Feiern zumute. „In der Kabine war es nach dem Sieg still, alle waren platt“, berichtete Greve, der sich indes diebisch über den Punkteklau in Aue freute.

LN-Bild

Als Jasper Bruhn 14 Sekunden vor Schluss zum erlösenden 29:27 getroffen hatte, gab es kein Halten mehr: Schwartaus Zweitliga-Handballer feierten ihren achten Saisonerfolg, siegten in hitziger Atmosphäre beim heimstarken EHV Aue letztlich mit 29:28 (13:15). Kurs 1. Liga: Das Team von Torge Trainer kletterte in der Tabelle auf Aufstiegsplatz zwei.

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„Das haben die Jungs einfach klasse gemacht.“ Mit Einschränkungen: Nach gutem Start und Führung (5:3/9.; 10:9/19.) war Bruder Leichtfuß plötzlich im Spiel. „Wir waren in der Abwehr zu sorglos, waren meist einen Schritt zu spät. Da hat die letzte Konsequenz gefehlt“, monierte Greve. Ein, zwei Fehlwürfe kamen hinzu und schwuppdiwupp: Aue führte zur Pause. Der EHV, der sich mit Alexander Koke, dem ehemaligen Spieler-Trainer von Bayer Dormagen kurzfristig verstärkt hatte, lag auch nach 37 Minuten vorn (17:15).

Greve war sauer: „Ich habe die Jungs in der Kabine gefragt, ob sie so weiterspielen wollen.“ Schön, nett, sorglos, „aber dann würden wir nicht gewinnen“. Das Team reagierte, bewegte sich in der Abwehr schneller, „war griffiger“ (Greve). Schwartau bestimmte nun über die Abwehr das Spiel, Keeper Dennis Klockmann bekam so auch mehr Bälle zu fassen. Nach dem Ausgleich zum 18:18 (41.) leiteten Markus Hansen und der bärenstarke Oliver Milde mit zwei Treffern die Wende ein (20:18), rollte die Konterwelle über beide Flügelflitzer (Glabisch, Bruhn). Vier Minuten vor Schluss sah der VfL beim 26:23 bereits wie der sichere Sieger aus, „doch wir haben es verpasst, da den Sack zuzumachen“, sagte Greve. Aber der VfL behielt in nun hitziger Atmosphäre vor 1250 Fans kühlen Kopf. Bruhn sorgte für die Entscheidung.

Greve lobte die Außen Thees Glabisch (5 Würfe/5 Tore) und Jasper Bruhn (7/5): „Gutes Spiel, gute Quote von beiden.“ Überragend zudem: Rückraumkanonier Oliver Milde (12 Würfe/9 Tore), der nach dem Eisenach-Spiel gefordert hatte, „dass von der Mannschaft nach dem schwachen Spiel eine Reaktion kommen“ müsse. Greve: „Das war die richtige Antwort.“

Da die 1. und 2. Liga jetzt in eine Länderspielpause gehen, der VfL erst am 3. November die Wölfe aus Rimpar zum nächsten Spiel in der Hansehalle erwartet, will Greve im Training das Pensum „etwas runterfahren, aber im Rhythmus bleiben“. Deshalb steht am Donnerstag ein Testspiel an. Der Gegner in Hamburg (19.15 Uhr): der Drittliga- Zwölfte HG Hamburg-Barmbek mit den Ex-VfLern Dennis Tretow und Christoph Wischniewski.

Statistik zum Spiel

Aue: Töpfer (7 Paraden), Wetzel (1) - Schäfer, Roch 3, Ebert, Bornhorn 6, Dumcius 7, Mägi, Faith 3, Koke 2, Neuteboom, Jungemann 3, Remke, Pechstein 4/2.

Lübeck-Schwartau: Klockmann (9/1), Mallwitz - Glabisch 5/2, Milde 9, Lauenroth, Podpolinski 3, Akerman 1, Hansen 1, Zimmermann 1, Waschul, Schult 1, Damm, Köhler 2, Claasen, Schlichting 1, Bruhn 4.

Siebenmeter: 3/2 (Pechstein scheitert an Klockmann) - 2/2. Zeitstrafen: 2 - 2. Spielfilm: 2:4 (7.), 9:10 (19.), 13:12 (24.), 15:13 (HZ) - 17:15 (37.), 18:20 (42.), 21:21 (46.), 21:24 (50.), 25:26 (58.), 28:29 (Ende).

jek

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