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Viele Tore, gute Stimmung und neue Herausforderungen

Viele Tore, gute Stimmung und neue Herausforderungen

Nach den Schützenfesten vom Wochenende: Auf Eutin 08 wartet schon morgen die nächste Auswärtsaufgabe — Oldenburger SV muss sich personell neu sortieren.

Eutin/Oldenburg Was waren das für torreiche Spektakel! Während Aufsteiger Oldenburger SV mit dem 4:3 beim Preetzer TSV den Klassenerhalt so gut wie sicher hat, beendete Eutin 08 seine Ergebniskrise mit dem 9:1-Schützenfest gegen TuRa Meldorf (wir berichteten). Morgen steht das erste Nachholspiel für den Titelaspiranten bei Union Neumünster (18.15 Uhr) an.

Eutins Kapitän Sönke Meyer wollte den höchsten Saisonsieg nicht als Frustbewältigung nach drei sieglosen Spielen samt der öffentlichen Kritik von Macher und Hauptsponsor Arend Knoop (die LN berichteten) verstanden wissen. „Man hat gemerkt, dass alle einhundert Prozent gegeben haben und wir zu Hause unbedingt wieder gewinnen wollten“, sagte der Abwehrchef, der mit seinem fünften Saisontreffer den Torreigen eröffnet hatte. „Wir sind von der ersten Minute draufgegangen.“

Ähnlich sah es Sebastian Witt. Der eingewechselte Ex-Preetzer traf mit einem wuchtigen Schuss zum zwischenzeitlichen 8:1. „Entscheidend war das frühe Tor, das uns in den letzten Spielen gefehlt hat“, betonte er. „Wenn wir führen, haben wir es immer leichter.“ Wie den 254 Zuschauern, war ihm aber auch nicht entgangen, „dass Meldorf nicht SH-Liga-tauglich ist.“ Ungeachtet dessen war das Ergebnis für die leidgeplagten Eutiner Balsam für die Seele.

Auch weil Trainer „Mecki“ Brunner neben Julian Brauer (Rückenprobleme) und dem erkrankten Florian Sax (aus Bolivien zurück) kurzfristig auch auf Florian Stahl verzichten musste. Meyer, der im Training mit dem 08-Torjäger (dickes Knie) zusammengestoßen war, hofft, dass „Stahler“ schnellstmöglich zurückkehrt. „Er ist sehr wichtig für uns“, betonte der Kapitän. Laut Coach Brunner fällt der 30-Jährige (25 Saisontreffer) acht bis zehn Tage aus.

„Dafür können wir zufrieden sein, haben aber sicher noch Potential nach oben“, stellte Brunner fest und wollte den Sieg ohnehin nicht zu hoch einstufen: „Wir bleiben ruhig. Das ist ein Dreier, mehr nicht. Wobei wir etwas fürs Torverhältnis tun konnten.“ Der ersatzgeschwächte Gegner war so schwach, dass er Lion Glosch und Kevin Wölk früh auswechseln konnte. Dafür sammelten Lasse Leinweber und Fabio Parduhn Spielpraxis. „Für die harten Wochen, die jetzt kommen. Außerdem darf man nicht erwarten, dass wir gegen diesen Gegner 90 Minuten Vollpower gehen“, so der Coach. Timo Klotz (Klausurenstress) setzte ganz aus.

In Neumünster können die Eutiner wieder auf Jannik Niebergall (erhielt nach seiner Roten Karte ein Spiel Sperre) zurückgreifen — und dürften auf deutlich mehr Gegenwehr treffen. So erwartet „Basti“

Witt ein „ekliges Spiel“ und warnt: „Mecki und sein Kollege Danilo Blank (beide sind befreundet und haben früher in Eichede zusammengearbeitet, die Red.) kennen sich in- und auswendig. Wenn die PSV-Spieler Lust gefunden haben, sind sie brandgefährlich. Wir sollten sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Meyer hofft auf einen ähnlich dominanten Auftritt wie beim 6:1 im Hinspiel. „Das werden jetzt intensive Wochen. Wichtig ist, dass wir uns keinen Druck machen und uns wieder gut vorbereiten“, sagt der 08-Spielführer. Ob erneut der zweifache Torschütze Christian Rave für Stahl im Angriff aufläuft, ließ Brunner offen.

Beim Oldenburger SV war man indes hin- und hergerissen. Zum einen ist fraglich, ob das Trio Marcel Schröder, André Petersen und Kamel Ejleh (alle verletzten sich in Preetz) bis zum Heimspiel gegen den TSV Altenholz (Sa., 16 Uhr) wieder fit wird. Zum anderen haderte Trainer Andreas Brunner mit Gelb-Rot für Benjamin Bahr und Rot für Torwart Alexander Ciesler („Da muss er den Mund halten“). Positiv war, dass das eingewechselte Talent Yannik Schümann aus der U19-Elf seine Feuertaufe im Herrenbereich erfolgreich meisterte und sein Jugendtrainer und Torjäger Freddy Kaps durchaus seine Qualitäten als Not-Torwart unter Beweis stellte. „Das war ein kurioses Spiel, das ich schlecht einordnen kann“, erklärte Brunner. „Es bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichters, was er alles gepfiffen hat.“ Und der 50-Jährige ergänzte: „Nachdem wir später umstellen mussten, ist der Sieg umso höher zu bewerten.“

Von Volker Giering

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