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Vor großem Wurf im Oberhaus

Bad Schwartau Vor großem Wurf im Oberhaus

Als Fünfter mit 7:5 Punkten voll im Soll – Derby gegen THW Kiel vor der Brust – Bad Schwartaus A-Jugend-Handballer sind in der Bundesliga wieder eine feste Größe.

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„Wir müssen mit letzter Konsequenz spielen und 60 Minuten Vollgas geben.“Marius Nagorsen (18)

Bad Schwartau. Das einjährige Oberliga-Intermezzo ist längst Handball-Geschichte, die männlichen Jugend A des VfL Bad Schwartau hat sich unter ihrem neuen Coach Martin Nirsberger (32) wieder in der Bundesliga etabliert und mit 7:5 Punkten als aktueller Fünfter der zwölf Teams umfassenden Nord-Staffel einen grundsoliden Saisonstart hingelegt. Nach einwöchiger Verschnaufpause bereiten sich die VfL-Jungs nun aufs Landesderby gegen den THW Kiel vor, das am Sonnabend um 15 Uhr in der heimischen Ludwig-Jahn- Halle angepfiffen wird.

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Als Fünfter mit 7:5 Punkten voll im Soll – Derby gegen THW Kiel vor der Brust – Bad Schwartaus A-Jugend-Handballer sind in der Bundesliga wieder eine feste Größe.

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Doch obwohl die „Zebra-Fohlen“ mit lediglich 4:8 Punkten als Neunter nach Bad Schwartau kommen und Nirsberger die VfL-Siegchancen mit 60:40 beziffert, stellt er auch klar: „Wir lassen uns vom Tabellenbild nicht täuschen, denn die THW-Jungs sind mit ihren variablen Abwehr- und Angriffsformationen spielerisch zumindest auf Augenhöhe mit uns. Und sie haben mit Burgdorf, Flensburg-Handewitt sowie den Füchsen bereits drei dicke Brocken hinter sich.“

Ähnlich differenziert schätzt VfL-Youngster Juri Knorr die Lage seiner Crew ein. Der erst 16-jährige Jugend-Nationalspieler (absolvierte im Sommer drei Partien mit den 2000er-Jungs des DHB gegen Frankreich) und Spross der Bad Schwartauer „VfL-Ikone“ Thomas Knorr sagt: „Wir hatten vielleicht das etwas leichtere Startprogramm und könnten uns auch bis zum Saisonende mit Kiel ein Fernduell um Platz sechs liefern, den wir für die erneute, direkte Bundesliga-Qualifikation ja anpeilen . . .“

Auch seine eigene, (noch) nicht immer konstant erstklassige Leistung sieht der hochtalentierte Rückraum-Torjäger nicht eben durch die rosarote Brille, wenn er im Rückblick auf den jüngsten VfL-Krimi in Hildesheim (33:33-Remis nach 27:32-Rückstand) erklärt: „Mit meinen fünf Toren in der Schlussphase konnte ich eine Schuld einlösen. Denn vorher hatte ich die Jungs mit einigen technischen Fehlern ganz schön in die Scheiße geritten.“

„Mangelnde Konstanz“ sieht der wurfgewaltige wie technisch extrem versierte Rechtshänder, der im Dezember mit der Landesauswahl in Berlin möglichst den Länderpokal gewinnen will, auch noch als Manko der gesamten VfL-Truppe: „Ansonsten sind wir aber technisch schon ziemlich gut und haben gegenüber der Konkurrenz auch oft Vorteile im Passspiel sowie im 1:1-Verhalten.“

Mit nicht minder großem Selbstbewusstsein beurteilt Maximilian Mißling die Situation vor dem Derby gegen Kiel und betont: „Zusammenhalt und Teamgeist stimmen in unserer relativ jungen Mannschaft. Wir können jedes Team schlagen und noch eine echt geile Saison spielen.“ Allerdings merkt der 18-jährige Malenter, der als G8-Pennäler in diesem Schuljahr sein Abitur am Gymnasium Schloss Plön machen will, dazu an: „Unsere Ungeduld stellt uns noch so manches Mal ein Bein. Aber Platz sechs und besser ist am Ende auf alle Fälle drin, wenn wir unser Konzept einhalten.“ Auch gegen den THW kommt es für den Rückraum-Rechten, der sich in seinem zweiten VfL-Jahr zugleich für Einsätze im Männerbereich empfehlen will, darauf an, „das Tempo von An- bis Abpfiff möglichst hoch zu halten.“

Eher im linken Rückraum ist Marius Nagorsen zu Hause. Der 18-Jährige, der bereits 2015 ein wenig Bundesliga-Luft schnuppern durfte, hofft, dass sein Team auch am Samstag „vor allem Kampfgeist, Moral und Top-Motivation“ in die Waagschale legt.

Coach Nirsberger ist’s recht. Er sieht seine Sieben „in der wohl stärksten Bundesliga-Staffel auf einem guten Weg“, findet Leistungsschwankungen „normal, da viele unserer Jungs zuvor noch nie auf diesem Niveau spielen konnten“, und glaubt: „Wir könnten sogar noch erfolgreicher sein, wenn sich jeder Einzelne seiner Stärken noch bewusster wird und sich noch einen Tick professioneller verhält.“

oel

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