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Wiedersehen mit alten Bekannten

Timmendorfer Strand Wiedersehen mit alten Bekannten

Zweites Heimspiel von Strand 08: Viele Ex-Timmendorfer kicken beim VfR Neumünster – Auswärtsspiele von Oldenburg (bei Holstein Kiel II) und Eutin (beim PSV Neumünster).

Timmendorfer Strand. Die erste englische Woche geht weiter. An diesem Wochenende steht bereits der dritte Spieltag in der SH-Liga an. Der NTSV Strand 08 freut sich nach dem 2:1-Derbysieg gegen den Oldenburger SV auf das zweite Heimspiel in Folge gegen den gut gestarteten VfR Neumünster (sechs Punkte). Da die Strand-Arena nach dem Regen einer Seenlandschaft gleicht, wird morgen um 14 Uhr erneut auf dem Schulsportplatz Niendorf gespielt.

Es ist das Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Nach dem Abstieg in der Saison 2014/15 verabschiedeten sich mit Ur-Gestein Sebastian „Buddy“ Gohrke (29, 2005 bis 2015), Enmanuel Rivera (25, 2012 bis 2013 und 2014 bis 2015), Paulinus Igbokwe (28, Januar 2014 bis Juli 2015), Torwart Yilmaz Caglar (26, 2012 bis 2015) und Beytullah Bilgen (26, 2012 bis 2015) gleich fünf ehemalige „Strandpiraten“

zu den Neumünsteranern. Auch Ugur Dagli (24) kickte bis Januar 2014 an der Ostsee, ehe er über die Station beim VfB Lübeck II im Juli 2015 in Neumünster landete. Alte Weggefährten sind auch Trainer Thomas Möller (49), der seine aktive Laufbahn bei den Strandern beendet hat und den Klub später von Juli bis November 2005 trainierte, und Sven Boy (39), der einst in Timmendorf mittrainierte.

„Wir freuen uns auf das Spiel. Es gibt keine negativen Gefühle“, sagte NTSV-Trainer und Manager Frank Salomon. Das Verhältnis zu den VfR-Trainern bezeichnet der 52-Jährige als außerordentlich gut.

Während Möller nur unweit der Strand-Arena wohnt, ist Boy in Scharbeutz beheimatet. Von den Ex-Spielern hat Salomon noch regelmäßig Kontakt zu Bilgen. „Bei ihm ist die Entwicklung absolut positiv“, sagte Möller. Der 26-Jährige lief in den ersten beiden Spielen als Kapitän auf.

Auf dem Platz erwartet Salomon ein enges und heißes Match. Noch keine große Rolle spielt der vom BV Cloppenburg verpflichtete Rückkehrer Arnold Suew, der in den beiden ersten Spielen nur eingewechselt wurde. „Jeder möchte spielen. Die Vorbereitung von Arnold war holprig. Er hat aus Cloppenburg eine Blessur mitgebracht“, sagte der Trainer. „Wir haben genügend Spieler.“

Der Oldenburger SV muss am Sonntag bei Holstein Kiel II (14 Uhr) antreten. In der vergangenen Saison gingen beide Duelle klar mit 0:5 verloren. „Ich hoffe, dass wir daraus gelernt haben“, sagte Trainer Andreas Brunner. Geht es nach Daniel Junge, dann wollen die OSVer in der Landeshauptstadt zumindest einen Punkt holen. „Die Truppe ist recht zusammengewürfelt“, sagte Junge.

OSV-Kapitän Björn Wölk blickte noch einmal auf das Mittwoch-Spiel bei Strand 08 zurück: „Wir sind dort zu spät aufgewacht. Nach guten 20 Minuten haben wir den Faden verloren und konnten glücklich sein, nicht höher als 0:2 zurückzuliegen.“ In der Pause hatte Brunner das System von 4-4-2 auf 4-2-3-1 umgestellt. „Damit sind wir besser zurecht gekommen und haben angefangen zu kämpfen. Aber letzten Endes hat Strand nicht unverdient gewonnen“, sagte Wölk.

Vizemeister Eutin 08 reist morgen zum zweiten Klub aus Neumünster, dem PSV Union (14 Uhr). Auch hier begegnen sich alte Weggefährten. So ist PSV-Coach Danilo Blank nicht nur ein guter Kumpel von 08-Coach „Mecki“ Brunner (beide arbeiteten früher beim SV Eichede zusammen), sondern er trainierte die Eutiner Witt, Schümann, Stahl sowie die Neuzugänge Ziehmer und Torwart Weidner (beide bis Juli 2015) beim Preetzer TSV. „Das ist ein Spiel mit Emotionen. Danilo kennt sie alle“, sagte Brunner und stellt sich auf ein hartes Auswärtsspiel ein. „Die Offensive um Fürst und Nath gehört zum obersten Regal der Liga“, sagte Eutins Coach. Entscheidend sei, wer in der Defensive besser arbeiten würde. Zwar sind die Eutiner mit zwei Siegen optimal gestartet. Doch Brunner vermisst noch die Souveränität bei seinem Team. „Die Wackler müssen wir abstellen. Wobei wir eine junge Mannschaft haben. Auch wenn wir Qualität haben“, sagte er.

Während Timo Klotz (Polizeidienst in Wacken) fehlt, löst Michael Anders, Bruder von Co-Trainer Stefan Anders, Martin Balsam als Torwart-Trainer bei den Rosenstädtern ab. Der 45-Jährige war früher beim Bosauer SV und TSV Sarau aktiv.

Volker Giering

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