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Beach Boys auf dünnem Eis

Timmendorfer Strand Beach Boys auf dünnem Eis

Sieben Spiele vor Ende der Meisterrunde der Oberliga trennt EHC Timmendorf sich von Trainer Martin Williams — Stürmer Patrick Saggau soll vorerst übernehmen.

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Löste im Sommer Henry Thom als Coach ab und sprang auch als Spieler ein: Gestern wurde Martin „OJ“ Williams freigestellt.

Quelle: John Garve/54°

Timmendorfer Strand. Nach fünf Niederlagen in Folge (8:37 Tore) hat der abstiegsgefährdete Eishockey-Oberligist EHC Timmendorfer Strand 06 seinen Trainer Martin „OJ“

Williams gestern freigestellt. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Patrick Saggau die Arbeit mit der Mannschaft, um sie auf das Heimspiel am Sonntag gegen die Hannover Scorpions vorzubereiten (18 Uhr). Mit Ex-Coach Andris Bartkevics hat sich bereits ein Kandidat bei den Beach Boys vorgestellt.

„Mehrere Gründe, die die Arbeit von Martin Williams als Trainer der ersten Mannschaft und als Jugendkoordinator betreffen, haben letztlich für die Freistellung gesprochen“, erläutert der 1.

Vorsitzende Hans Meyer, der sich in seiner Amtszeit noch nie vorzeitig von einem Trainer getrennt hatte: „Trotz einiger Differenzen hätten wir die Saison eigentlich mit ihm beenden wollen. Doch unter anderem haben sich auch die Spieler gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem Coach ausgesprochen.“

Am Samstag war „OJ“ nicht zu einem Pflichttermin erschienen, am Sonntag hatte er sich wegen eines Asthma-Anfalls erst kurz vor der Abfahrt zum Pflichtspiel nach Berlin abgemeldet und war für den Vorstand nicht erreichbar. Am Dienstag hatte der verletzte Stürmer Patrick Saggau das Training geleitet. Williams war zu diesem Zeitpunkt noch krankgeschrieben, unterhielt sich in der Eishalle jedoch mit den Eltern eines Probespielers aus Rosenheim, ehe man sich gestern „einvernehmlich“ trennte. Der Vertrag war bis zum Saisonende datiert.

Mit Andris Bartkevics hat der EHCT bereits erste Gespräche geführt. Der Lette war in der Saison 2011/2012 in Timmendorf ebenfalls Trainer und Jugendkoordinator, ehe der zum Hamburger SV wechselte, wo er bis Dezember 2015 arbeitete. Allerdings liegen beide Seite in Gehaltsfragen noch recht weit auseinander. Laut Meyer sei man mit „ein bis zwei Trainern“ in Verhandlungen, der Zeitpunkt sei „allerdings ungünstig“. Kein Geheimnis: Die Kandidaten wissen um den Ernst der Lage im Kampf um den Klassenerhalt und würden gerne gleich für die kommende Saison unterschreiben. Auch dort bewegen sich die Timmendorfer noch auf dünnem Eis: Der finanzielle und personelle Aufwand für die Oberliga mit zurzeit mehr als 20 Heimspielen pro Saison wäre wesentlich größer als im Abstiegsfall in der Regionalliga mit aktuell nur sieben Begegnungen. Trotzdem müssen schon Gespräche mit den aktuellen Spielern geführt werden, um Leistungsträger zu halten. Das gilt vor allem für die Torhüter Jordi Buchholz und Kevin Beech.

„Beim Stamm der Mannschaft geht es dann eigentlich nur um die Frage, ob man weitermacht“, erläutert Saggau. Bis auf Kapitän Marcus Klupp, der seine Karriere am Saisonende beendet, gibt es noch keine Abgänge. Für Saggau kommt es als Interims-Coach zunächst nur darauf an, die Mannschaft optimal auf Sonntag einzustellen: „Beim ersten Training, das ich bewusst anders gestaltet haben, haben die Jungs richtig gut mitgezogen. Auch wenn wir gegen die Scorpions noch sieglos sind, bin ich recht zuversichtlich.“

EHCT kompakt

Vertagt: Noch immer ist nicht entschieden, wer nach Ablauf des Pachtvertrages mit der Betriebs GmbH ab 1. April die Halle betreibt. Ursprünglich sollte der Verein sich — vorerst für ein Jahr — um die Eisfläche und die Tennisplätze kümmern. Eine neue Variante sieht jetzt eine Splittung vor. Bei der Gemeindesitzung am Dienstag wurde das Thema vertagt.

Keine Klarheit: Nichts Neues gibt es in der Frage, ob die Eishalle nur notdürftig renoviert, umfangreicher saniert oder an anderer Stelle komplett neu gebaut wird. Je nach Baumaßnahme variieren die Kosten zwischen einer und 14 Millionen Euro.

Christoph Staffen

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