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Neustart mit Hindernissen

Timmendorfer Strand Neustart mit Hindernissen

Erste Rückschläge für Trainer Dave Rich bei der Kaderplanung – doch das größte Problem des Eishockey- Oberligisten EHCT ist die ungewisse Zukunft der Eishalle in Timmendorf.

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Die EHCT-Spieler Jesper Delfs (l.) und Moritz Meyer (r.) mit dem 2. Vorsitzenden Stephan Hildebrandt im neuen Fanshop – doch jetzt fehlt das Duo den Timmendorfern aus beruflichen Gründen.

Quelle: Garve/54°

Timmendorfer Strand. In acht Tagen beginnt für den EHC Timmendorf die neue Spielzeit in der Eishockey-Oberliga Nord mit einem Heimspiel gegen die Hannover Scorpions (Fr., 23.9., 20 Uhr). Aber es ist kein Saisonstart wie jeder andere, denn in den vergangenen Monaten hat sich an der Ostsee eine Menge getan.

LN-Bild

Erste Rückschläge für Trainer Dave Rich bei der Kaderplanung – doch das größte Problem des Eishockey- Oberligisten EHCT ist die ungewisse Zukunft der Eishalle in Timmendorf.

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„Wir werden jedes Mittel ausschöpfen, um die Gemeinde zu überzeugen. EHCT-Schatzmeister Martin

Klemer zur Hallensituation

Der neue Trainer Dave Rich hat den Kader gewaltig umgekrempelt, fast ein Dutzend neue Spieler zu den Beach Boys gelockt. Statt bisher zwei, gibt es nun drei Trainingseinheiten pro Woche. Doch jetzt musste der EHCT-Coach auch den ersten personellen Rückschlag einstecken. Die Alt-Timmendorfer Moritz Meyer (29) und Jesper Delfs (26) müssen aus beruflichen Gründen kürzertreten, stehen dem Klub nur noch im Notfall zur Verfügung.

„Für mich bedeutet das, ich muss erst einmal ohne sie planen. Das ist schade, weil Moritz und Jesper uns helfen würden. Aber ich brauche Spieler, die mindestens zweimal –- besser noch dreimal – pro Woche trainieren, damit wir das Optimum aus unseren begrenzten Möglichkeite herausholen können“, sagt Rich. „In den vergangenen Jahren war das in Timmendorf wohl etwas anders, aber einmal Training reicht in der Oberliga einfach nicht.“

Immerhin: Nach dem Ausfall des Duos konnte noch ein Neuzugang verpflichtet werden. Vom DEL2-Klub EHC Freiburg kommt der 22-jährige Yannick Henry, der schon gegen Rostock getestet wurde und als gelernter Stürmer einen starken Eindruck auf der Verteidiger-Position hinterließ.

Doch nicht nur auf dem Eis, auch im Umfeld hat sich vieles verändert, soll professioneller gearbeitet werden. Offenbar mit Erfolg, denn die Timmendorfer können dank fast verdoppelter Sponsoreneinnahmen mit einem Etat von 190000 Euro planen, 50000 mehr als in der Vorsaison. Zwei Drittel des Etats sollen so gedeckt werden, der Rest durch Zuschauereinnahmen – und auch da wurde auf der Vereinshomepage (www.ehct06.de) ein neues Online-Portal geschaffen, das die Karten-Bestellung vereinfachen soll. Zudem kümmert man sich in Eigenregie um den Merchandising-Bereich, will mit Fanartikeln 10000 bis 15000 zusätzlich einnehmen.

Klingt alles so, als würde an der Ostsee in allen Bereichen ein frischer Wind wehen. Aber mit dem Neustart könnte es auch schnell wieder vorbei sein, denn das größte Problem des EHCT sind nicht Spieler, Trainer und sportliche Erfolge, sondern die Zukunft des Timmendorfer Eissport- und Tenniscentrums (ETC). Und die hängt an einem ganz dünnen seidenen Faden.

Seit April betreibt die Gemeinde das ETC – zunächst für ein Jahr als Testphase – in Eigenregie. Doch die Halle ist ein Sanierungsfall, und ein teurer dazu. Die Kosten für eine Instandsetzung der maroden Substanz inklusive Brandschutzauflagen und Überholung der Kältetechnik werden auf 6 bis 6,8 Millionen Euro geschätzt.

Die Gemeinde davon zu überzeugen, eine solche Investition zu bewilligen, dürfte in den kommenden Monaten die größte Aufgabe der EHCT-Verantwortlichen werden. „Wir werden mit allen Parteien reden und jedes Mittel ausschöpfen, um die Gemeinde zu überzeugen. Schließlich geht es hier nicht nur um eine Oberliga-Mannschaft, sondern vor allem um 300 Jugendliche, die nur hier die Möglichkeit haben, ihrem Hobby nachzugehen. Denn in Schleswig-Holstein gibt es eben nur diese eine Eishalle“, stellt EHCT-Schatzmeister Martin Klemer klar. Doch niemand weiß, ob das am Ende reichen wird. .

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wrono

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