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Cougars finden wieder in die Spur

Lübeck Cougars finden wieder in die Spur

Nach einem holprigen Auftakt besiegen Lübecks Zweitliga-Footballer Aufsteiger Ritterhude Badgers vor 693 Fans am Buniamshof souverän mit 61:12.

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Auf und davon: Cougars-Runningback Jamie Dale lässt sich von Ritterhudes Kai Binnemann (r.) nicht mehr stoppen.

Quelle: 54°/Garve

Lübeck. Zufriedene Gesichter am Buniamshof. Teil eins ihrer Aufholjagd haben die Zweitliga-Football der Lübeck Cougars vor 693 Fans souverän erledigt, Aufsteiger Ritterhude Badgers mit 61:12 (33:6) bezwungen. Doch noch warten sieben Partien auf die Berglöwen, die sich keinen Ausrutscher mehr leisten dürfen. Daran wollte aber noch niemand denken. „Es war das erste Mal in diesem Jahr, dass unsere Offense so richtig ins Rollen gekommen ist, wie ich mir das vorstelle. Wir haben uns First Down für First Down erkämpft, haben den Gegner so mürbe gemacht“, lobte Cheftrainer Wille J. Robinson sein Team.

Defense Coordinator Philipp Stursberg ergänzte: „Wenn man bedenkt, dass wir in der Abwehr mit geade einmal drei Ersatzleuten in die Partie gegangen sind, haben die Jungs einen richtig guten Job gemacht. Auch Robert Metz hat sein großes Potenzial nach nur drei Trainingseinheiten schon angedeutet. Er kann in den kommenden Wochen ein ganz wichtiger Faktor werden.“ Vor allem, da Metz’

US-Landsmann Ernest Wiggins sich wieder am Knöchel verletzt hat und erneut auszufallen droht.

Neben einer stark aufgelegten Offense um Quarterback Perez Mattison, der Pässe für 554 Yards und acht Touchdowns warf, war in der Tat vor allem eine konsequent zupackende Cougars-Defense Garant für den souveränen Erfolg.

Ritterhudes Spielmacher Ryan Cieplenski konnte nur in der Anfangsphase einmal zu einem seiner gefährlichen Läufe ansetzen, ansonsten hatte die Lübecker Abwehrreihe den US-Quarterback gut unter Kontrolle – Daniel Richter und Jordi Brugnani fingen zudem jeweils zwei Pässe von Cieplenski ab. Und nur zweimal entwischte Badgers-Receiver Tevin Hanley der Berglöwen-Verteidigung. Einmal zum 6:6-Ausgleich und bei der Ergebniskosmetik zum 12:61.

Doch auch der Cougars-Angriff erwischte einen Stotterstart. Ein 91-Yard-Pass von Mattison auf Julian Dohrendorf, der seinen ersten Touchdown für die Cougars nach über sieben Jahren feierte, ließ die Fans jubeln. Ansonsten lief wenig.

Erst im zweiten Spielabschnitt drehten die Gastgeber auf. Überragender Mann war einmal mehr Jamie Dale, der sechs Pässe von Mattison für 167 Yards fing, im Laufspiel kaum zu stoppen war und drei Touchdowns markierte. Er war aber nicht der einzige Spieler, der dreimal in der gegnerischen Endzone jubeln durfte: Mike Kresowaty erzielte ebenfalls drei Touchdowns (6 Catches/182 Yards), einen vor der Pause, zwei im letzten Viertel.

Zwischendurch feierte Rookie Alexander Osiik seinen ersten „Sechser“ in der GFL2 nach einem Mattison-Zuspiel feiern, und auch Runningback Simon Slenczek (kam von den Hamburg Ravens zurück) erzielte in seinem ersten Spiel für die Cougars gleich einen Touchdown, knackte mit zwölf Läufen sogar die magische 100-Yard-Marke.

Am Sonnabend wartet ein anderes Kaliber, dann muss das personell arg gebeutelte Berglöwen-Rudel bei den Potsdam Royals antreten. Und auch dort gilt: Verlieren verboten, wenn der Titeltraum weiterleben soll.

Lewis verpasst Chance auf NFL-Vertrag

Gestützt auf zwei Krücken stand Terrance Lewis beim Spiel der Cougars gegen Ritterhude an der Seitenlinie. Der US-Receiver hatte sich bei seinem ersten Einsatz für die Lübecker in Köln zwei Bänder gerissen und kann den Teamkollegen den Rest der Saison wohl nur noch zuschauen.

Vergangene Woche kam es für den 27-Jährigen noch schlimmer. Lewis bekam einen Anruf aus New York. Am anderen Ende der Leitung: Das Büro der Jets, die den Passempfänger ins Mini-Camp einladen wollten.

Es wäre die Chance auf einen Vertrag in der Profiliga NFL gewesen – stattdessen musste Lewis den New Yorkern mitteilen, dass er monatelang ausfällt.

Trotzdem war von Frust bei dem US-Amerikaner nichts zu spüren. Im Gegenteil. „Natürlich ist die Verletzung gerade jetzt ärgerlich. Aber so ist der Sport nun einmal. Ich bin aber überzeugt, dass ich meine Chance bekommen werde. Jetzt hoffe ich erst einmal, dass ich diese Saison doch noch für die Cougars spielen kann. Im Moment sieht es nicht besonders gut aus, aber wenn der Heilungsprozess gut läuft, wer weiß“, macht sich Lewis Mut.

Der US-Receiver ist aber nicht der letzte Cougar auf der Verletzten-Liste. Passverteidiger Alexander Sarrazin zog sich gegen Ritterhude einen Mittelfußbruch zu, Linebacker Norman Witt hat sich schon in Köln einen Finger gebrochen, wird heute operiert. Lewis, Sarrazin und Witt wären damit die Lübecker Nummer sechs bis acht, für die die Saison vorzeitig wegen einer Verletzung beendet ist.

wrono

Axel Wronowski

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