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Heidel schießt den VfB wieder an die Tabellenspitze

Todesfelde Heidel schießt den VfB wieder an die Tabellenspitze

Viele Chancen, aber nur ein 1:0 vor 800 Zuschauern beim gut kämpfenden SV Todesfelde.

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Todesfeldes Florian Petzold (r.) springt nicht hoch genug, Sebastian Heidel köpft den Ball aber am Tor vorbei. Später machte es der Lübecker Angreifer mit dem Fuß genauer und erzielte den Siegtreffer.

Quelle: Foto: Kugel

Todesfelde. Der VfB Lübeck hat die Tabellenführung in der SH-Liga zurückerobert. Einen Tag nach dem 3:1 des ärgsten Verfolgers Preetzer TSV beim FC Dornbreite kamen die Grün-Weißen zu einem hart erkämpften, aber verdienten 1:0 (0:0) beim SV Todesfelde und stehen dank des achten Saisonsieges im neunten Spiel wieder auf dem Platz an der Sonne.

Gefeierter Torschütze vor der beachtlichen Kulisse von 800 Zuschauern war Sebastian Heidel. Der 24-Jährige stand das erste Mal in dieser Saison in der VfB-Startformation und erhielt im Sturm überraschend den Vorzug vor Sirmais (vier Saisontreffer), der zunächst auf der Lübecker Ersatzbank saß. „Basti“, der nach einem Innenbandriss im Knöchel in der Vorwoche in der Verbandsliga-Zweiten sein Comeback gefeiert hatte, erfuhr erst kurz vor dem Spiel von seiner Nominierung.

Nach einer Rechtsecke von Steinfeldt konnte die Todesfelder Abwehr zunächst nicht klären, so dass der Ball bei Heidel landete. Aus zwölf Metern zog er ab und profitierte davon, dass gleich zwei Todesfelder, Studt und Bernoth, den Ball unglücklich für SVT-Torhüter Holst abfälschten (54.). „Ich kam mit den Händen nicht mehr heran“, sagte Holst. „So ein blödes Gegentor“, ärgerte sich der frühere VfBer Haldau.

Denny Skwierczynski freute sich für Heidel, der vor zwei Wochen wieder ins Training eingestiegen war und einfach dran gewesen sei. „Auch weil sich Sirmais zur Zeit im Prüfungsstress zum Physiotherapeuten befindet. Er wirkte zuletzt etwas müde“, sagte der Trainer.

Den Erfolg wussten die Grün-Weißen richtig einzuschätzen. „Wir können besser Fußball spielen“, sagte Offensivspieler Richter. „Entscheidend war, dass wir den Kampf angenommen haben.“ Der VfB hatte zwar mehr Spielanteile. Doch es fehlte an kreativen Ideen. Während Voß versuchte, die Partie immer wieder anzukurbeln, ging über die Außenbahnen (Richter und Arslan, später Gottschalk) zu wenig.

Möglichkeiten waren durch Richter (4., 75.), Steinfeldt (9.), Pauer (22., 37.), Heidel (47.), Lange (60.), Voß (82.) sowie Gottschalk (89.) zwar vorhanden, aber nicht immer zwingend genug.

Und was hatte Todesfelde nach vorn zu bieten? Zwei Chancen waren es. Bernoth schoss einen Freistoß Torhüter Toboll genau in die Arme (15.), und Zebold zielte nach einer Bernoth-Ecke links vorbei (24.). Vielmehr stand bei den Hausherren der Kampf im Vordergrund. Als dann schon die Nachspielzeit lief, hielt es Holst nicht mehr in seinem Kasten, er stürmte mit. Da Marheineke den Bernoth-Freistoß klären konnte (90.+2), blieb es beim knappen 1:0. SVT-Coach Sascha Sievers lobte trotzdem den Auftritt seines Teams: „Wir haben dem VfB das Leben richtig schwer gemacht. Wir sind außergewöhnlich viel gelaufen. Es ist bezeichnend, dass das Gegentor durch eine Standardsituation gefallen ist. Ein 0:0 wäre verdient gewesen.“

SV Todesfelde: Holst - Haldau, Petzold, Lembke, Fröhlich (88. Jocham) - Testa (80. Brumshagen), Bernoth, Yavuz (64. Bruhn) - Zebold, Lübcke - Studt.

VfB Lübeck: Toboll - Wehrendt, Marheineke, Nogovic, Steinfeldt - Voß, Pauer (56. Koth), Lange - Richter, Heidel (59. Sirmais), Arslan (81. Gottschalk).

Volker Giering

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