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VfB verballert den achten Sieg

Lübeck VfB verballert den achten Sieg

Drückende Überlegenheit, 13:1 Chancen, aber nur 1:1 beim Aufsteiger Husumer SV. Immerhin trifft Tomek Pauer wieder für die Grün-Weißen.

Husum. Irgendwann musste die Serie mal reißen. Nach sieben Siegen in den ersten sieben Spielen der Schleswig-Holstein-Liga gab der VfB Lübeck gestern die ersten Punkte ab — 1:1 (0:0) beim Aufsteiger Husumer SV.

Die Grün-Weißen hatten auf drei Positionen umgebaut. Für Innenverteidiger Nogovic spielte erstmals nach langer Verletzungspause Theißen von Beginn an, für Wehrendt (der Polizist hatte eine Nachtschicht und blieb zunächst draußen) rückte Lange in die Mannschaft, und Arslan ersetzte Senger (Muskelbündelriss). Auf der Bank coachte Co-Trainer Wolf Müller, weil Denny Skwierczynski wegen eines Trauerfalls fehlte.

„Wir hätten den Sieg aufgrund des überlegen geführten Spiels und der 13:1 Chancen verdient“, sagte Müller. „Wir müssen uns das selbst zuschreiben, dass wir den Ball nicht mehr als einmal über die Linie gebracht haben. Wir waren einfach zu ineffektiv. Husum hat vernünftig gekämpft.“

Der VfB machte wie immer das Spiel. Es ging fast ausschließlich in eine Richtung — auf den Kasten der Husumer. Besonders in Halbzeit eins gab es vor 520 Zuschauern, darunter 150 aus Lübeck, viele klare Chancen. Richter musste das 1:0 machen, scheiterte aber dreimal. 11. Minute: Kopfball an die Latte. 35. Minute: Husums Torhüter Hübner wehrte seinen Schuss ab. 40. Minute: Der Torjäger (bisher sechs Treffer) traf nur das Außennetz. Auch Langes Seitfallzieher wäre ein Tor wert gewesen (44.).

Halbzeit, nur 0:0. Müller wechselte, brachte Wehrendt für Lange. Der Polizist sollte für noch mehr Schwung nach vorn sorgen. Doch schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff lag der VfB zum zweiten Mal in dieser Saison zurück. Nach einem Konter kam Theißen einen Tick zu spät gegen Cordts, der an Torhüter Toboll vorbei zum 1:0 einnetzen konnte.

Sollte es ausgerechnet beim Aufsteiger im Friesenstadion zu einer Sensation kommen? Die 54. Minute: Freistoß von Arslan aus halblinker Position, Kopfball Pauer — 1:1. Sein zweiter Treffer in dieser Saison. Vor einer Woche hatte er den 1:0-Siegtreffer gegen Altenholz in der Nachspielzeit erzielt. „Als Sechser macht man ja nicht immer Tore“, sagte Pauer. „Wenigstens hat mein Treffer zu einem Punkt gereicht. Aber wir hätten bei der drückenden Überlegenheit gewinnen müssen.“ Pauer vergab noch eine Chance mit einem 16-m-Schuss (61.), Sirmais traf per Kopf die Latte (63.).

VfB: Toboll — Knechtel, Marheineke, Theißen, Steinfeldt — Lange (46. Wehrendt), Pauer, Voß — Richter, Sirmais (68. Gottschalk), Arslan.

PWD

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