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23:23 – Punkt gewonnen, Party gerettet

Lübeck 23:23 – Punkt gewonnen, Party gerettet

Der VfL bleibt in der Hansehalle unbezwungen, trennte sich von Konstanz nach einem zähen Spiel mit zu vielen vergebenen Chancen nur remis.

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Lübeck. Ein Jubelschrei, ein Orkan des Aufatmens. In der Hansehalle waren noch 18 Sekunden zu spielen, als Christoph Wischniewski auf Rechtsaußen frei gespielt wurde. Sprung, Wurf – der Ball zappelte im Netz. Hinter Konstantin Poltrum, dem VfL-Albtraum. Der Konstanzer Junioren- Nationaltorhüter hatte bis dato Schult & Co. 16 Bälle abgeluchst, etliche „Big Points“, solche, die Spiele in Schlüsselmomenten entscheiden. Doch Wischniewskis Wurf saß, der letzte Gäste-Wurf wurde abgeblockt – und Schwartau trennte sich von der HSG Konstanz 23:23 (11:10). Das VfL-Oktoberfest auf der Hallen-Wies’n (Mottoparty) war gerettet.

Punkt gewonnen? Punkt verloren? „Wenn man die zweite Halbzeit sieht, gewonnen. Wir sind zu Hause noch ungeschlagen, nur das zählt nach dem Spiel“, sagte Wischniewski. Darin war er sich mit Trainer Torge Greve einig: „Über den Punkt können wir froh sein.“

Der Aufsteiger zeigte sich vor 1813 Zuschauern – darunter acht mitgereiste Konstanzer – von Beginn an abgezockt, diszipliniert. Zwei Beispiele: Schult-Fehlwurf, Konter, Tor, 4:6 (15.).

Hansen-Stürmerfoul, Konter, Tor, 4:7 (16.). Die Konstanzer Stärke offenbarte Schwartaus Schwäche. Offensiv lief beim VfL nicht viel zusammen. Ob Hansen, Milde, Schult oder Akerman – sie alle prallten an der Konstanzer Mauer ab. Das Spiel: zäh. Doch dafür zündete Schwartaus Rakete – Dennis Klockmann. Die schwarze Krake im VfL-Tor fischte zehn Minuten alle Bälle weg. Vorn traf Rickard Akerman, fasste Oliver Milde kurzzeitig Mut, war Thees „Turbo“ Glabisch nicht zu stoppen. Mit fünf Treffern in Folge zog der VfL so auf 9:7 (25.) weg, führte sogar 11:8 (29.). Doch vergebene Top-Chancen und die Pausensirene stoppten den VfL-Lauf. „Statt mit vier, fünf Toren Differenz führen wir nur mit einem. Wir haben es verpasst, Ruhe ins Spiel zu bringen, uns so selbst in die Bredouille gebracht“, sagten Jan Schult und Torge Greve unisono.

Denn nach Wiederanpfiff war der Schwung weg. Der VfL-Motor stotterte – 13:16 (39.). Wieder ein Hinterherrennen. Wieder ein Aufbäumen. Wieder zäh. „Einige Spieler haben nicht stattgefunden“, ärgerte sich Greve. Ein Seitenhieb in Richtung Milde? Doch der VfL kämpfte sich ran – Schult (jetzt besser) mit drei Treffern zum 18:19 (51.). Das Manko: Konstanz hatte auf jedes VfL-Tor eine Antwort, erstickte jede Hoffnung sofort – bis zur 55. Minute, als nach einem HSG-Fehlpass Schult sich durchtankte zum 21:21 traf. „Fünf Minuten noch, für unseren VfL. Jetzt alles“, forderte Hallensprecher HG Meyer. Es half: Konstanz’ Rückraumriese Riedel jagte den Ball übers Tor. Doch Schult scheiterte frei an Poltrum, der zuvor Glabisch auch einen Siebenmeter abgekauft hatte. „Wir haben zu viele Freie liegen gelassen“, monierte Greve.

Die Schlussphase: Noch 58 Sekunden. HSG-Kreisläufer Schlaich trifft aus spitzem Winkel zum 23:22. Die Fans stöhnen. Noch 18, Wischniewski wird auf Rechtsaußen freigespielt. 23:23. Noch 10. Ranke luchst der HSG-Offensive den Ball ab, doch die Schiris pfeifen ihn zurück (Fehlentscheidung!)). Letzte Szene: Riedels direkter Freiwurf wird vom VfL-Block abgewehrt. Ende!

O’ zapft is? „Wir feiern trotzdem“, sagte VfL-Chef Michael Friedrichs. „Konstanz hat das sehr gut gemacht. Das Remis geht in Ordnung.“

Die Statistik zum Spiel

VfL Bad Schwartau: Klockmann (1. - 53./13 abgewehrte Bälle), Mallwitz (ab 53.)– Glabisch 3/1, Milde 3, Akerman 4, Hansen 1, Ranke, Zimmermann 1, Waschul 1, Schult 4, Damm 2/2, Wischniewski 4, Schlichting, Franke, Bruhn.

HSG Konstanz: Poltrum (1. - 60./16/1 abgewehrte Bälle), Glatt – Schlaich 3, Thomann 5/3, Riedel 5, Stocker 1, Oehler 2, Kaletsch 4, Krüger 1, Maier-Hasselmann, Gässler, Jud, Berchtenbreiter 1, Bösing 1.

Siebenmeter: 4/3 - 3/3. Zeitstrafen: 3 - 3.

Spielfilm: 2:2 (8.), 3:4 (11.), 4:6 (15.), 9:7 (25.), 11:8 (29.), 11:10 (HZ) – 12:14 (35.), 16:18 (49.), 19:20 (53.), 21:21 (55.), 21:22, 22:22 (59.), 22:23 (60.), 23:23 (Ende).

Jens Kürbis

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