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24:30 — entscheidender Leerlauf

Hagen 24:30 — entscheidender Leerlauf

Vorzeitigen Klassenerhalt verpasst: Schwartau verliert beim abstiegsbedrohten VfL Eintracht Hagen — acht Minuten vor der Pause entscheiden die Partie.

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Ein Toptorjäger für Schwartaus linke Außenbahn

Abstiegskampf pur: Schwartaus Fynn Ranke wird von Hagens Abwehr unsanft gestoppt.

Quelle: Michael Kleinrensing

Hagen. Das von VfL-Chef Michael Friedrichs nach der Heimpleite gegen Rostock geforderte Feuerwerk, es blieb aus. Schwartaus Handballer kassierten beim abstiegsbedrohten VfL Eintracht Hagen eine 24:30 (9:14)-Niederlage, die dritte in Folge. Die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt, sie ist vertagt. Ein Ex-Schwartauer zog Pankofer & Co. dabei den Zahn. Hagens Torhüter Tobias Mahncke war mit 21 Paraden der gefeierte Eintracht-Held. „Für uns war es ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Wir haben nach dem rettenden Strohhalm gegriffen, vor allem in der Abwehr gut gestanden“, freute sich der gebürtige Hamburger. Schwartau-Coach Torge Greve sah „eine verbesserte Spielanlage seines Teams. Die Mannschaft hat gewollt, gekämpft, aber Hagen war besser.“

Vor dem Anwurf gab es indes lange Gesichter in den Reihen der Gastgeber. Keine 2000 Zuschauer. Kein Saison-Rekord. Keine ausverkaufte Halle. Nur gut 1300 Zuschauer hatten den Weg in die Enervie-Arena gefunden. Eine eigens aufgestellte Zusatztribüne blieb weitestgehend leer.

Schwartau war zunächst hellwach, stand in der Abwehr sicher, hatte vorn überragende Momente. In Zahlen: 5:3 nach 12 Minuten. Bis zum 8:8 (21.) war es ein Spiel auf Augenhöhe. Doch dann folgte ein achtminütiger Leerlauf, eine offensive Nullnummer. Entscheidender Mann: Tobias Mahncke. Der 31-Jährige, der bis 2013 sieben Jahre zwischen den VfL-Pfosten gestanden hatte, der in seiner Abschiedssaison von den Fans zum „Spieler des Jahres“ gewählt worden war, kaufte den VfL-Angreifern wichtige Bälle ab. Zudem zeigte sich die Eintracht-Abwehr bissiger, aggressiver zupackend und im Blockspiel stark, nutzte den Vorteil zu Tempogegenstößen. Vorn traf zudem Aschenbroich mit zwei Gewaltwürfen. Hagen zog so mit einem 5:0-Lauf auf 13:8 weg. „Das war entscheidend. Von diesem Vorsprung haben wir letztlich das ganze Spiel gezehrt“, stellte Mahncke später fest. Auch Greve sah es so: „Verworfene Bälle und ein, zwei Ballverluste haben uns diesen Rückstand eingebrockt. Dem sind wir dann permanent hinterher gelaufen.“

Schwartau kämpfte, ackerte, stellte die Abwehr von 6:0 auf 5:1 um, war nach 40 Minuten auch auf 13:17 heran. Doch näher kam das Greve-Team nicht. Denn die Gastgeber fanden immer wieder Lücken am Kreis, über Außen. „In der Phase hätte das Spiel kippen können, doch leichte Fehler haben das verhindert“, musste Greve eingestehen. „Die Jungs haben sich aufgebäumt, wirklich alles versucht, aber der Akku ist leer.“ Entscheidend sei auch gewesen, dass „wir das Torhüterduell klar verloren haben“.

Während Mahncke wieder Hoffnung im Abstiegskampf hat („So müssen wir weiter machen, jetzt auch auswärts punkten“), schaut Greve bereits auf den kommenden Freitag, auf das SH-Derby in der Hansehalle gegen Absteiger Henstedt-Ulzburg: „Dafür müssen wir jetzt die Kräfte sammeln.“ Für die Partie hatte Friedrichs auch ein Feuerwerk gefordert . . .

Die Statistik zum Spiel

Hagen: Mahncke (1. - 60./21/2 Paraden), Ferne (1/1 Parade) — Tubic 8, Schneider 3, Rink 1, Weissbach, Renninger 1, Strohl 1, Aschenbroich 4, Reinarz 3, Kraus, Ciupinski 3, Prokopec 4/4, Hinkelmann, van Boenigk 2.

Bad Schwartau: Klockmann (1. - 53./

7 Paraden), Mallwitz (ab 53./3) — Glabisch 4/2, Milde 1, Akerman 1, Hansen, Ranke, Waschul 1, Schult 6, Pankofer 4, Fuchs, Wischniewski, Schlichting, Bruhn 4, Metzner 3.

Siebenmeter: 4/4 - 5/2 (Pankofer und Glabisch scheitern an Mahncke und Ferne, Glabisch trifft den Pfosten) . Zeitstrafen: 2 - 2. Spielfilm: 1:2 (4.), 3:2 (5.), 3:5 (12.), 8:7 (20.), 13:8 (27.), 14:9 (HZ) — 15:11 (36.), 17:12 (39.), 18:13 (42.), 20:14 (45.), 23:18 (50.), 26:20 (53.), 27:22 (56.), 30:23 (58.), 30:24 (Ende)

Von hofe/jek

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