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28:26 — Schwartau siegt im Derby

Norderstedt 28:26 — Schwartau siegt im Derby

Zur Pause klar geführt (14:8), wurde es noch einmal eng. Doch der VfL bezwang Henstedt- Ulzburg in Norderstedt — der vierte Erfolg in Serie.

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War gegen sein Ex-Team ein sicherer Vollstrecker: VfL-Rechtsaußen Christoph Wischniewski.

Quelle: Felix König

Norderstedt. Als Schwartaus Wiesel auf der linken Außenbahn, Thees Glabisch, 47 Sekunden vor Schluss den Turbo zuschaltete und einen Tempogegenstoß zum 27:24 in die Henstedter Maschen jagte, war es vollbracht. Die gut 120 mitgereisten VfL-Fans feierten auf den Rängen. Derbysieg! Schwartaus Zweitliga-Handballer feierten bei der SV Henstedt-Ulzburg einen 28:26 (14:8)-Sieg, der vierte in Folge. Der VfL reitet auf der Erfolgswelle. „Das fühlt sich gut an, gerade nach der vergangenen Saison. Da haben wir beide Duelle verloren. Das tat weh“, freute sich Schwartau-Geschäftsführer Michael Friedrichs über die späte Revanche.

Auf fremdem Terrain — die Frösche sehen in Norderstedt ihre neue Heimat — diktierte der VfL vor 1200 Zuschauern (Henstedter Saisonrekord!) die Partie mit den ersten Würfen. Die Ex-Henstedter im Schwartauer Trikot, Jan Schult und Christoph Wischniewski, setzten dabei die ersten Glanzlichter (6:2/10.). „Wir haben da auch eine super Abwehr hingestellt“, fand Kreisläufer Fynn Ranke. Trainer Torge Greve lobte einen „überragenden Dennis Klockmann“ zwischen den Pfosten und die „gute Defensive. Und vorn haben wir immer wieder gute Lösungen gefunden. Das war sehr souverän.“ In Zahlen: 12:7 nach 24 Minuten, 14:8 zur Pause.

Offensichtlich: Die „Frogs“, die Frösche, fühlten sich in ihrem neuen Teich noch nicht wohl. „Die Chancenverwertung war unterirdisch“, war Henstedts Teammanager Joachim Jakstat sauer, „wir haben ein halbes Dutzend Freie von sechs Metern weggelassen. Das war unser Genickbruch.“

Und der VfL? Kam konzentriert aus der Kabine zurück, legte nach — 17:11 (Akerman/34.). Greve: „Eine Parallele zu den vergangenen Spielen.“ Auch das , was folgte. Der VfL kam in Bedrängnis (15:17/37.), spielte sich aber wieder frei. Doch Henstedt gab nicht auf, war beim 23:24 (56.) sogar drauf und dran, die Partie zu kippen. Der VfL — kurz ohne Keeper Klockmann, dessen verletzter Fuß

(Bänderriss) ihm sichtlich Schmerzen bereitete — hatte vor allem Probleme mit dem Rückraumlinken Stefan (8 Treffer), vergab vorn Bälle, behielt aber die Nerven. Vor allem Wischniewski — sicher von der Siebenmeterlinie. 8 Treffer gegen die alten Kumpels. Überragend.

„Das war 50 Minuten eine klare Sache, dann haben wir nachgelassen, vorn zu viel verworfen, hinten zu schnell, zu einfache Tore kassiert. Aber egal: Der Sieg war am Ende hochverdient“, fand VfL-Chef Friedrichs. Greve lobte: „Wir haben, als es eng wurde, kühlen Kopf bewahrt.“ Und Henstedts Teamchef Jakstat war zumindest mit der zweiten Halbzeit zufrieden: „Das war begeisternd, die Moral der Jungs überragend. Aber wenn man die 60 Minuten nimmt, war der VfL-Sieg verdient.“

Viel Zeit, um den Derby-Erfolg zu feiern, bleibt Schult & Co. nicht. Bereits heute um 10 Uhr bittet Greve zum Training. Vorbereitung auf Dormagen, Teil zwei des dritten Doppelspieltages. Die Bayer-Sieben kommt morgen (16.30 Uhr) in die Hansehalle. Greve: „Da wollen wir noch einen nachschieben.“

Die Statistik zum Spiel
HSG Henstedt-Ulzburg: Rundt (10 abgewehrte Bälle), Peveling (1 abg. Ball) — Bitterlich, Kibat 6/3, Eggert 3, Lauenroth 3, Völzke 2, Stefan 8, Lange, Schulze, Thonebohn 3, Kablouti, Laursen 1, Demovic.

VfL Bad Schwartau: Klockmann (1. - 42.; ab 54./9 abgewehrte Bälle), Mallwitz (42. - 54./1 abgewehrter Ball) — Glabisch 2, Milde 1, Akerman 5, Hansen 1, Ranke, Waschul, Schult 5, Pankofer 4, Fuchs 2, Wischniewski 8/3, Schlichting, Hanisch, Bruhn.

Siebenmeter: 3/3 - 3/3. Zeitstrafen: 4 — 2.

Spielverlauf: 0:2 (3.), 1:4 (6.), 3:7 (15.), 6:10 (20.), 7:12 (24.), 8:14 (HZ) — 11:17 (34.), 15:17 (37.), 18:23 (47.), 20:24 (51.), 22:24 (54.), 23:24 (56.), 25:28, 26:28 (Ende).

jek

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