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31:32 – Überraschung verpasst

Minden 31:32 – Überraschung verpasst

Schwartaus Zweitliga-Handballer verlieren das letzte Saisonspiel bei Erstliga-Aufsteiger GWD Minden knapp – Kreisläufer Fynn Ranke mit starker Partie – VfL bleibt Tabellen-13.

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Mindener Spalier für Fynn Ranke: Der Schwartauer Kreisläufer – im Vorjahr vom THW Kiel gekommen – zeigte vor der Pause seine besten 30 Minuten im VfL-Trikot, traf siebenmal.

Quelle: Meier

Minden. Geschafft! Die längste Saison in der Historie der 2. Handball-Bundesliga ist Geschichte. Mit dem Abstieg von Hagen – der Eintracht fehlten am Ende fünf Treffer im Fernduell mit Saarlouis – ist auch die letzte Entscheidung gefallen. Und Schwartaus Handballer? Sie beendeten ihre fünfte Saison in der eingleisigen 2. Liga mit erhobenem Haupt. Der VfL war beim Aufsteiger GWD Minden nah dran an einer Überraschung, verlor knapp mit 31:32 (15:15) und beendet das Spieljahr auf Platz 13.

„Die Jungs haben gekämpft, Vollgas gegeben, wollten etwas holen. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, meinte Trainer Torge Greve.

Was beide Teams vor 2180 Zuschauern in der Kampa-Halle boten, war Sommer-Handball. Ohne übertriebene Härte und Aggressivität, dafür mit schön anzusehenden Ballpassagen. Ein Unterschied zwischen Aufsteiger und Tabellen-13. war nie zu sehen. Ein Spiel auf Augenhöhe. Der Schwartauer Trumpf: In der Offensive wurde Zweimeter-Riese Fynn Ranke am Kreis immer wieder elegant in Szene gesetzt. Und der Ex-Kieler nutzte seine Chancen exzellent, schüttelte oft drei Mindener, die wie Kletten an ihm hingen, ab. Seine Wurfausbeute bis zur Pause: 7 Würfe, 7 Treffer. Top! „Das war überragend“, lobte Greve.

Da auch die VfL-Abwehr ihren Namen verdiente, gestaltete sich ein Tor-um-Tor-Spiel, bei dem Schwartau ab der 16. Minute immer vorn lag. Einziger Wermutstropfen: Christoph Schlichting verletzte sich bei einer Abwehraktion (9. Minute), knickte beim Blocken um. Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk.

Schwartau bewies in der munteren Partie Moral, kämpfte sich aus einem kurzzeitigen Loch wieder raus. Denn nach dem 23:22 durch Jan Schult (42.) gelang fast zehn Minuten kein Tor. Schult, Judycki, Ranke und Hanisch, sie alle scheiterten am Dänen-Torhüter Kim Sonne-Hansen. Minden drehte die Partie, setzte sich auf 27:23 (50.) ab. Die Entscheidung? Denkste! Schwartau kämpfte sich – jetzt mit Marino Mallwitz zwischen den Pfosten (ab 50.) – zurück ins Spiel. Der VfL hatte kein Bock, das jetzt spürbar intensivere, aber immer noch ansehnliche Spiel abzugeben. In Zahlen: „Torminator“ Schult glich zum 27:27 (55.) aus. Doch Minden konterte mit dem starken Rambo, setzte sich wieder auf 29:27 ab und wehrte Schwartaus Schluss-Attacken mit Müh und Not ab. In einer Partie, in der beide Trainer bis zum Schluss munter durchwechselten, verkürzte Thees Glabisch (starke zweite Halbzeit!) per Kempa-Trick noch auf 31:32. Schwartau versuchte in den letzten Sekunden per Manndeckung noch an den Ball zu kommen. Doch Mindens Schäpsmeier gab das Leder nicht mehr her. „Wir haben uns teuer verkauft. Die Jungs haben das im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten gut gemacht“, befand Greve.

Und nach dem Saison-Halali wurde zur Party-Attacke geblasen. Minden feierte mit Fans und Freibier. Bad Schwartau verabschiedete sich derweil gen Norden. Ab heute ist Urlaub. Sechs Wochen. Ein Teil des Teams fliegt zum traditionellen Saisonabschluss zum „Ballermann“. Am 17. Juli ruft Trainer Greve zum großen Wiedersehen. Saisonstart ist auf dem Timmendorfer Golfplatz mit Sponsoren – und den Neuen Sebastian Damm (Dormagen) und Bruno Zimmermann (SC Magdeburg).

Die Statistik zum Spiel

GWD Minden: Eijers (1. - 30./9 abgewehrte Bälle), Sonne-Hansen (ab 30./9 abgewehrte Bälle) – Schäpsmeier 4, Rambo 8, Korte 3, Sudmeier 1, Torbrugge 2, Larsson 3, Wieling 1, Michalczik 4, Svitlica 5/3, Kister 1.

VfL Bad Schwartau: Klockmann (1. - 50./10 abgewehrte Bälle), Mallwitz (ab 50./4 Bälle plus ein Siebenmeter) – Glabisch 7/2, Milde 2, Franke 1, Akerman, Judycki 1, Ranke 8, Schult 7, Pankofer, Fuchs 1, Wischniewski 2, Schlichting, Hanisch, Metzner 2.

Siebenmeter: 4/3 (Mallwitz pariert gegen Svitlica) - 2/2. Zeitstrafen: 2 - 0.

Spielfilm: 2:0 (2.), 3:4 (8.), 6:7 (14.), 8:7 (16.), 8:8 (17.), 10:11 (21.), 13:13 (26.), 14:15 (29.), 15:15 (HZ) – 17:15 (33.), 18:18 (35.), 22:23 (42.), 27:23 (50.) , 27:25, 27:27 (55.), 30:28 (58.), 30:29, 32:30, 32:31 (Ende)

riech/jek

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