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Krake Klockmann – Aues Albtraum

Aue Krake Klockmann – Aues Albtraum

22:19 – Schwartaus Handballer beenden nächste schwarze Serie: Erster Erfolg in Aue und Sprung auf Platz drei – Matchwinner: Keeper Klockmann hält Sieg mit 18 Paraden fest.

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Matchwinner: Dennis Klockmann parierte insgesamt 18 Bälle, wurde zu Aues Albtraum.

Quelle: Wendland

Aue. Als Marc Pechstein 48 Sekunden vor Schluss an Torhüter Dennis Klockmann scheiterte, hielt es keinen mehr auf der Schwartauer Bank. Stehend skandierten Fuchs, Mallwitz & Co: „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ Es war ein besonderes, ein einmaliges Gefühl. Zum ersten Mal seit 2012, seit Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga verließen Schwartaus Handballer die Erzgebirgshalle als Sieger. Und: Mit dem 22:19 (10:11) beim EHV Aue, dem fünften Sieg in Folge, kletterte der VfL wieder auf Platz drei.

„Großartig, wir haben in der entscheidenden Phase die Ruhe bewahrt“, war Trainer Torge Greve begeistert. EHV-Manager Rüdiger Jurke attestierte seinen Jungs sogar „die beste Leistung, doch wir sind letztlich an einem gescheitert: Dennis Klockmann.“ Der 2,10-Meter-Riese im VfL-Tor, er wurde gerade in der Schlussphase zum Auer Albtraum. Würfe von Außen, vom Kreis, aus dem Rückraum – Klockmann war immer wieder Endstation. Nach Aues 18:17-Führung (48.) ließ der VfL-Magier im Tor in zwölf Minuten nur noch einen Gegentreffer zu, parierte insgesamt 16 Bälle plus zwei Siebenmeter. „Überragend, sensationell“, fand Greve, „Klocki hat uns die erste Halbzeit im Spiel gehalten, in der zweiten uns das Spiel gewonnen.“

Vor 1360 Zuschauern brauchte der VfL etwas Zeit, um in Tritt zu kommen. In der Nacht zuvor hatte der Schwartau-Tross kurz vor Mitternacht im „Best Western“-Hotel in Zwickau eingecheckt, das Gros sich morgens die Beine in der Stadt vertreten. Greve hatte bewusst auf ein Training verzichtet. „Die Jungs waren müde, das Mittwoch-Spiel steckte noch in den Knochen.“

Aue setzte sich auf 10:7 (22.) ab, doch Schwartau hielt dagegen. Schult verkürzte kurz vorm Pausenpfiff auf 10:11. Weiter ging’s im Hin und Her bis zum 18:18 (48.). Auffällig: Rickard Akerman spielte stark, riss Lücken, bediente Nebenleute, traf – insgesamt fünfmal. „Ein tolles Spiel von ihm, sehr diszipliniert, in Abwehr wie Angriff“, lobte Greve. Doch jetzt kam Krake Klockmann, fischte alles weg, was auf seinen Kasten kam. Vorn traf Jan Schult – 19:18 in Unterzahl (51.). Und dann? Klockmann, immer wieder Klockmann. Dass er stark erkältet war – er hustete drauf. Es folgte ein achtminütiger Tor-Leerlauf auf beiden Seiten, ehe Marius Fuchs – erneut in Unterzahl – zum 20:18 nachlegte. Und als Akerman 69 Sekunden vor Schluss zum 21:19 netzte, bog der VfL endgültig auf die Siegerstraße ein.

„Dass wir bis zur 45. Minute drangeblieben sind, war unser Gewinner. Wir wurden immer selbstsicherer. Da hat man gesehen, dass wir nach den letzten Spielen als Team gewachsen sind. Und Aue wurde immer unsicherer“, analysierte Greve. Der VfL strich nach Emsdetten (erster Sieg nach sieben Jahren) und Ferndorf (erster Sieg überhaupt) mit Aue das nächste Team von seiner „Blacklist“. Und nächste Woche geht’s nach Wilhelmshaven. Der letzte Zweitliga-Sieg am Jadebusen ist auch schon mehr als sechs Jahre her . . .

Die Statistik zum Spiel

EHV Aue: Wetzel (9 abgewehrte Bälle), Töpfer – Schäfer, Meinhardt 2/1, Roch 2, Bornhorn 2, Mägi 3, Sigtryggsson 3, Faith 1, Jungemann 3, Gunnarsson, Remke, Runarsson, Paraschiv, Pechstein 3/1.

VfL Bad Schwartau: Klockmann (1. - 60./16 abgewehrte Bälle/2 Siebenm.), Mallwitz – Glabisch 3/2, Milde 3, Franke 1, Akerman 5, Hansen 1, Ranke 1, Zimmermann, Waschul, Schult 4, Damm, Fuchs 2, Wischniewski 2.

Siebenmeter: 4/2 (Klockmann pariert zweimal g. Meinhardt) - 2/2. Zeitstrafen: 2– 4.

Spielfilm: 2:0 (4.), 2:2 (6.), 3:4 (10.), 5:6 (16.), 7:7 (19.), 10:7 (22.), 11:8 (25.), 11:10 (HZ) – 13:11 (38.), 14:14 (43.), 17:17 (47.), 18:18, 18:20 (58.), 19:22 (Ende).

Jens Kürbis

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