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Schwartau auf der Erfolgswelle

Wilhelmshaven Schwartau auf der Erfolgswelle

Sechster Sieg in Serie, starke Schlussminuten – VfL siegt in Wilhelmshaven 26:23.

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Gesucht und gefunden: Oliver Milde (10 Würfe/4 Tore) spielt um seinen Gegenspieler herum Fynn Ranke an. Schwartaus Kreisläufer war mit Treffern bester VfL-Werfer und billierte zudem in der Abwehr. FOTO: JÜRGEN ALTMANN

Wilhelmshaven. . Beine hoch statt Trainieren, wahlweise auch Shoppingtour statt Bällewerfen – Schwartaus Handballer genossen gestern den freien Abend. „Das musste sein, zum Runterkommen, zum Durchatmen“, erklärt Trainer Torge Greve. Denn seine Jungs stürmen mit Siebenmeilenstiefeln durch die 2. Liga – eine Erfolgshatz. Sechster Sieg in Serie, nach Emsdetten, Ferndorf und Aue mit dem 26:23 (12:11) jetzt auch in Wilhelmshaven die nächste schwarze Serie beendet. Der erste Punktspielsieg am Jadebusen seit mehr als sechs Jahren – es war eine Blaupause des Spiels in Aue – „mit all den guten wie schlechten Facetten“, sagte Trainer Torge Greve.

Sein Team startete gut, fasste schnell Tritt (4:2/7.). Auffällig: Fynn Ranke rackerte am Kreis, schaffte mit Sperren Räume für Milde & Co. und traf – vier seiner fünf Treffer bis zur Pause. „Er war einer der Lichtblicke in Halbzeit eins“, bemerkte Greve, der mit der Offensivleistung insgesamt haderte. Acht technische Fehler, „reine Abspieldinger“, keine zündende Ideen, weggeworfene Chancen.

„Wilhelmshaven hat man die Unsicherheit, dass sie Tabellenvorletzter sind, angemerkt. Doch wir haben sie aufgebaut. Das war eigene Dummheit“, stellte Greve fest. Dass der VfL mit einem 12:11 in die Kabine ging, war der starken Abwehr, dem beeindruckenden Innenblock (Ranke/Waschul) und Keeper-Krake Dennis Klockmann zu verdanken.

Doch nach der Pause half auch das nicht mehr. Wilhelmahaven bekam Oberwasser. Als Schwolow nach 47 Minuten zum 19:17 traf, wähnten sich die gut 1000 Fans auf der Siegerstraße. Denkste! Denn Schwartau blieb – auch mit dem Wissen der letzten Partien – in der Nordfrost-Arena cool, abgezockt. Das Erfolgsmuster: Klockmann parierte, vorn spielten Akerman & Co. ruhiger, suchten gegen immer offensivere Friesen die Tiefe, setzten sich im Spiel Mann gegen Mann durch. Ein Joker: Jan Schult, der ob seiner Erkältung 45 Minuten auf der Bank gesessen hatte, stach jetzt als Trumpf. Schwartau drehte mit vier Treffern zum 21:19 (53.) die Partie, baute den Vorsprung auf 23:20 (56.) aus. „Das war eine Kopie des Aue-Spiel, in den letzten zehn Minuten überragend“, lobte Greve, der in einem „insgesamt alles andere als guten Spiel“ bei seinen Jungs die „Zielstrebigkeit, die Gier“ vermisste. „An den Stellschrauben müssen wir bis zum Samstag, dem Heimspiel gegen Saarlouis, drehen.“ Das Positive: „Als Mannschaft sind wir gereift. Im Vorjahr hätten wir solch eine Partie definitiv nicht mehr gewonnen. Da wären wir beim 17:19 zusammengebrochen.“

Wilhelmshaven-Coach Christian Köhrmann attestierte seinem Team „eine gute Leistung“. Wenn man aber zwölf Freie verwirft, plus drei Siebenmeter, könne man nicht gewinnen. Während sein Team mitten im Abstiegskampf steckt, surft der VfL weiter auf der Erfolgswelle – und die Fans dürfen sich noch auf fünf Partien, davon drei Heimspiele (Saarlouis, Essen, Hamm), bis Jahresende freuen.

Jens Kürbis

Die Statistik zum Spiel

Wilhelmshaven: Weiner (1. - 46./8 Paraden/1 Siebenmeter), Bokesch (ab 46./4) – Maas 1, Kalafut 2, Smits 1, Groß, Vorontsov 2, Köhler 2, Barkow 3, Mertens, Schweigart, Kozul 1, Schwolow 4, Drechsler 7.

Bad Schwartau: Klockmann (1. - 60./16 Paraden/ 3 Siebenmeter), Mallwitz – Glabisch 3/2, Milde 4, Akerman 4, Hansen 2, Ranke 5, Zimmermann 1, Waschul, Schult 3, Damm 2, Fuchs, Wischniewski 2.

Siebenmeter: 6/3 (Klockmann wehrt gegen Schwolow/2x und Vorontsov) - 3/2 (Damm verwirft). Zeitstrafen: 2 - 4. Z.: 988.

Spielfilm: 2:2 (5.), 2:4 (7.), 7:7 (18.), 8:9 (22.), 11:12 (HZ) – 13:14 (34.), 16:16 (42.), 18:16 (45.), 19:17, 19:21 (53.), 20:23 (56.), 23:25, 23:26 (Ende).

LN

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