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Schwartau patzt gegen Potsdam

Hildesheim Schwartau patzt gegen Potsdam

Beim Turnier in Hildesheim verlieren die VfL-Handballer erstmals in der Saisonvorbereitung, verpassen durch ein 30:31 das Finale.

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Fynn Ranke war mit vier Treffern noch der erfolgreichste unter den drei Schwartauer Kreisläufern, die Greve aber allesamt nicht überzeugten.

Quelle: Rainer Coordes

Hildesheim. Torge Greve saß tief geduckt auf der Ersatzbank und verbarg einmal mehr das Gesicht hinter seinen Händen. Es war einer dieser aussagekräftigen Momente, die deutlicht machten, was der Trainer des VfL Bad Schwartau von dem hielt, was seine Zweitliga-Handballer in der Hildesheimer Sparkassen-Arena auf die Platte brachten. Gegen Drittligist VfL Potsdam, gegen den schließlich die erste Niederlage im dritten Spiel der Saisonvorbereitung zu Buche stand.

Mit 30:31 (14:18) unterlagen die Schwartauer im Halbfinale des „Kreiswohnbau-Cup“, verpassten so das heutige Endspiel gegen Bundesliga-Absteiger TuS N-Lübbecke, der sich im zweiten Spiel des Tages gegen Eintracht Hildesheim sicher mit 31:22 (15:14) durchsetzte.

Der VfL spielt nun bereits um 10 Uhr um Platz 3 gegen den Gastgeber. Der freut sich immerhin auf ein Duell mit seinem Ex-Torwart Dennis Klockmann. „Klocki“ spielte von 2008 bis 2014 bei der Eintracht, noch immer ist er regelmäßig bei seinem Ex-Klub zu Gast, wenn der Berufsfotograf auch dort die professionellen Bilder für die Teampräsentation macht. „Für die Fans ist es immer wieder schön, wenn er bei uns in der Halle spielt“, betont denn auch Eintracht-Pressesprecher Steffen Kumme.

Schon im vergangenen Jahr war Klockmann zweimal mit dem VfL in Hildesheim zu Gast. Zuletzt, als die Eintracht einsprang, nachdem der VfL sein Heimrecht in der erstmals als Viererturnier ausgespielten ersten DHB-Pokalrunde nicht wahrnehmen wollte. Schwartau verlor 28:30 gegen Erstligist Hannover-Burgdorf. Zuvor beim Kreiswohnbau-Cup. Dort erreichten die Schwartauer das Finale durch ein 27:25 gegen Hildesheim, verloren dort 29:34 gegen GWD Minden.

Dass es diesmal nicht fürs Endspiel reichte, führte Greve nach der Partie auf die mangelhafte Einstellung seines Teams zurück. „Körpersprache und Einsatzbereitschaft waren anders als in den Spielen gegen Henstedt-Ulzburg und Rostock“, stellte der VfL-Trainer fest – und er meinte „schlechter“. Das zeigte sich vor allem im Abwehrverhalten, wo ohne Kapitän Martin Waschul (Muskelfaserriss) allzu zurückhaltend zugepackt wurde. So verlor der VfL nach dem 10:10 (22.) den Anschluss, kassierte allein bis zur Pause acht Gegenstoßtreffer, weil „viel verworfen“ und „oft zu unkonzentriert agiert“

(Greve) wurde. Zehn Minuten nach Wiederbeginn drohte beim 15:22 (40.) gar eine Blamage. Und doch war beim 28:28 (56.) wieder alles drin. „Doch Potsdam nutze den letzten Angriff, und wir konnten nicht mehr antworten“, stellte Greve nüchtern fest und gewann der Niederlage dann doch etwas Gutes ab. „Das sollte den Spielern eine Lehre sein. Sie müssen begreifen, dass man viel investieren muss, um erfolgreich zu sein. Und dass es keinen Unterschied zu einem Drittligisten gibt, wenn sie nachlassen, nicht voll konzentriert sind, nicht alles geben.“

Enttäuscht zeigte er sich zudem darüber, dass „einige Spieler sich nicht anbieten“. Exemplarisch nannte er „die drei Kreisläufer. Von denen kam zu wenig.“ So haben Fynn Ranke, Marius Fuchs und Christoph Schlichting, aber auch alle anderen VfLer heute zumindest noch die Chance zu beweisen, dass sie die „Lektion Potsdam“ gelernt haben.

VfL-Tore: Milde 6, Franke 4/1, Hansen, Ranke je 4, Metzner 3, Fuchs, Wischniewski, Schlichting je 2, Akerman, Schult, Zimmermann je 1.

Damm fällt 6 Wochen aus

Eigentlich sollten alle Schwartauer beim Wochenend-Trip nach Hildesheim dabei sein. Doch nicht nur Maciej Judycki fehlte, der heute noch mit Polens U20-Auswahl bei der EM in Dänemark um Platz 7 gegen Island spielt (während die deutsche Mannschaft das Finale gegen Spanien bestreitet). Auch Neuzugang Sebastian Damm fehlte dem VfL. Der bittere Grund: Der 21-jährige Linksaußen, aus Dormagen gewechselt, hatte sich im Abschlusstraining verletzt, als er seinem Gegenspieler beim Absprung auf den Fuß trat. Teamarzt Dr. Dirk Haupt diagnostizierte einen Innenbandriss im Sprunggelenk. Damm dürfte sechs Wochen ausfallen. Eine MRT-Untersuchung soll morgen weitere Gewissheit bringen. ing

 ing

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