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Schwartauer Déjà-vu

Ludwigshafen Schwartauer Déjà-vu

Antonio Metzner trottete mit gesenktem Haupt vom Feld. Christoph Wischniewski, Jan Schult, sie alle hockten tief enttäuscht auf der Bank.

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Wieder gestoppt: VfL-Kreisläufer Fynn Ranke bleibt an Stefan Lex und Jonas Kupijai hängen.

Quelle: Pfliegensdörfer

Ludwigshafen. Antonio Metzner trottete mit gesenktem Haupt vom Feld. Christoph Wischniewski, Jan Schult, sie alle hockten tief enttäuscht auf der Bank. Wieder hatten Schwartaus Zweitliga-Handballer 50 Minuten gut mitgehalten, wieder verließen sie die Halle mit leeren Händen „Da fährst du so viele Kilometer, spielst beim Tabellenvierten super mit und verlierst wieder in den letzten Minuten. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Spiele“, haderte Wischniewski, dessen Anschlusstreffer zum 27:28 exakt 28 Sekunden vor Schluss zu spät fiel. Es reichte nicht. Unterm Strich bleibt: Drei Tage nach dem 24:27 in Rimpar verliert der VfL bei der TSG Friesenheim mit 27:29 (14:15), kassiert die dritte Niederlage in Folge. Keeper Dennis Klockmann frustriert: „Einen Zähler hätten wir verdient.“

Ein Déjà-vu: Vor 1429 Zuschauern startet der VfL erneut bärenstark. Die Abwehr und Torhüter Klockmann — eine Wand. Und vorn trumpfte Spielmacher Daniel Pankofer mit Antonio Metzner auf. Der 2,08-m-Schlaks, der nur 30 Kilometer von der Halle entfernt das Handball-Abc erlernt hat, zeigte bei seinem „Heimspiel“ in der Pfalz seine Klasse. 4 Würfe, 4 Tore. „Wir haben da gute Lösungsmöglichkeiten gefunden“, lobte Trainer Torge Greve, „wir haben so die erste Halbzeit bestimmt.“ Der VfL führte 10:7 (17.), 11:9 (21.). Und das ohne Marinus Fuchs. Der Kreisläufer schaute mit einem grippalen Infekt nur zu. Greve: „Das Risiko war zu groß.“

Auch nach der Pause, als die „Eulen“ in der Defensive besser zupackten, in Peribonio nun einen guten Rückhalt hatten, blieb der VfL weiter dran. Dank Jan Schult, der nun besser ins Spiel kam, auch dank Wischniewski, der über die rechte Außenbahn immer wieder traf. Und dank Klockmann, der sich sogar als Torschütze eintrug, mit seinem Wurf übers ganze Spielfeld ins verwaiste TSG-Tor zum 18:18 (37.) traf und kurz danach fast nachgelegt hätte, nur knapp verfehlte. Bis zum 23:24 (49.) blieb der VfL dran, war auch beim 24:26 durch Schult (53.) noch im Spiel. „Bis dahin hast du nicht gesehen, wer Tabellenvierter und wer Zwölfter ist. Doch zwei, drei technische Fehler zu viel, der Versuch mit überhasteten Aktionen zu schnell wieder auszugleichen, dann war Friesenheim weg“, befand Greve.

Als Grimm, mit acht Treffern bester Friesenheimer, zum 28:24 (57.) traf, Peribonio zweimal parierte, war die Partie entschieden. Unübersehbar auch: Metzner wurde von den „Eulen“ nun hart zugedeckt.

Die Alternative, der Schwede Rickard Akerman — fand überhaupt keine Bindung, war keine Entlastung.

Ernüchterndes Greve-Fazit: „50 Minuten war kein Leistungsunterschied zu sehen. Nur in der entscheidenden Phase sind wir wieder zu grün. Das kostet in der Liga Körner und Punkte.“

Die Statistik zum Spiel

TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Peribonio (1. - 60./13 abgewehrte Bälle) — Pfaffmann, Grimm 8/6, Dietrich 5, Lex 1, Kupijai, Durak 3, Budel, Weber 2, Dippe 3, Slaninka 2, Schmidt 3, Kastening 2.

VfL Bad Schwartau: Klockmann (1. - 60./ 12) 1 Treffer, Mallwitz — Glabisch 1, Akerman, Hansen, Ranke 2, Schult 5, Pankofer 8/2, Wischniewski 6, Schlichting, Skerka, Bruhn, Metzner 4.

Siebenmeter: 7/6 - 3/2. Zeitstrafen: 6 - 1.

Spielfilm: 2:2 (5.), 3:5 (7.), 7:10 (17.), 10:12 (23.), 13:12 (26.), 15:14 (HZ) — 16:15 (33.), 18:18 (37.), 20:19 (41.), 23:22 (47.), 24:23 (49.), 26:23 (52.), 28:24 (58.), 28:26 (59.), 29:27 (Ende).

Von naum/jek

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