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VfL gegen Eisenach: „Das Adrenalin wird uns tragen“

Lübeck VfL gegen Eisenach: „Das Adrenalin wird uns tragen“

Nach dem Sieg in Dessau: Schwartau erwartet heute Erstliga-Absteiger Eisenach zum ersten Heimspiel. Der Ex-VfLer Marcel Schliedermann freut sich auf die Rückkehr.

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Immer gefährlich am Ball: So kennen die VfL-Fans Marcel Schliedermann. Heute kehrt er mit Bundesliga-Absteiger ThSV Eisenach an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Quelle: SportBlitz

Lübeck. Martin Waschul & Co. jagten unten über den neuen, blauen Hansehallen-Boden. Oben feudelte Manager Michael Friedrichs mit seinem Team den VIP-Bereich feucht durch, stellte Getränke kühl und programmierte die neuen LED-Wände. Schwartaus Zweitliga-Handballer sind zurück in ihrem renovierten Wohnzimmer. Heute erwarten sie die ersten Gäste, Erstliga-Absteiger ThSV Eisenach (16.30 Uhr). „Und mehr als 1500 Zuschauer“, hofft Friedrichs. 1350 Tickets sind für die Heimspiel-Premiere bereits im Vorverkauf weg – schon mehr als Besucher im Vorjahr. Da kamen gegen Neuhausen zum Heim-Auftakt gerade mal 1320.

„Die Jungs sind alle heiß. Für Basti und Bruno“, die Neuzugänge Sebastian Damm und Bruno Zimmermann, „wird es ein neues Gefühl“, weiß Trainer Torge Greve, der mit seinem Team gestern Morgen um halb vier zurück aus Dessau war. Mit einem lockeren Training hat er seine Jungs auf das Eisenach-Spiel eingestimmt. „Man merkt den Jungs die Belastung schon an. Sie sind alle kaputt, aber fit. Das Adrenalin und der Sieg gegen Dessau wird sie tragen.“

VfL Bad Schwartau - ThSV Eisenach

Anwurf: Heute, 16.30 Uhr, Hansehalle.
Tickets: 1350 Karten verkauft; Tageskasse: ab 15 Uhr; Extra-Stand für Dauerkarten.
Bisherige Spiele: 14 Spiele gegen Eisenach seit 1998; (5 VfL-Siege, 2 Remis, 7 Niederlagen); letzter VfL-Sieg im Dezember 2012 (28:25).
Info Eisenach: Erstliga-Absteiger Platz 16); zwei Auf- und Abstiege binnen vier Jahren; Saisonziel: oberes Tabellendrittel (offiziell); Top-Torschütze nach 2 Spielen: Matthias Gerlich (Rückraum links, Neuzugang aus Coburg): 15 Treffer; davon 13 am Freitag beim Sieg über Nordhorn; im Kader stehen 18 Spieler aus fünf Nationen; Spielmacher Olafur Ragnarsson (Island); Rückraum rechts: Duje Milak (Kroatien).
Einlaufkinder: SG Ahrensbök/Bosau/Sarau (weibliche und männliche E-Jugend)

Ein Bild zum Einrahmen: Mit 3:1-Punkten steht der VfL in der Tabelle auf Platz fünf. Der bisherige Einstieg in die Saison, vor dem Greve immer noch Respekt hat (nach dem Eisenach-Spiel geht es zum zweiten Aufstiegsaspiranten Bietigheim), „war nicht ganz, aber ziemlich optimal. Jetzt freuen wir uns auf eine volle Halle.“

Gar „tierisch“ freut sich ein Eisenacher: Marcel Schliedermann. Der 25-Jährige, der bis 2014 fünf Jahre beim VfL gespielt hat, hat schon viele SMS und WhatsApp-Nachrichten erhalten. „Das waren ja auch wunderschöne Jahre.“ Auch dank seiner „Pateneltern“, Ilse und Klaus-Dieter Kristan, die für den damals in Hamburg lebenden BWL-Studenten in Lübeck immer ein Zimmer frei hatten. Zeit für einen Kaffee hat er, denn die Thüringer sind bereits gestern angereist. Schliedermann ist beim ThSV jetzt in der Rolle des Spielmachers, hatte aber mit Problemen zum Saisonstart zu kämpfen. „Ich bin aus dem Mexiko-Urlaub mit Magen-Darm zurückgekehrt, lag lange flach.“ Jetzt ist er wieder fit. Und wo will er mit Eisenach in der 2. Liga landen? „Ziel ist das obere Tabellendrittel, wir haben jetzt eine junge Truppe. In zwei Jahren soll es hoch gehen.“ Dann soll auch die neue Halle stehen. Bis 2018 hat er Ende April auch seinen Vertrag bei den Wartburgstädtern verlängert. Um ein Haar wäre er wieder beim VfL gelandet. „Ich habe mit Schwartau verhandelt. Wir sind uns aber leider nicht einig geworden.“

Für VfL-Coach Greve ist Eisenach klarer Favorit: „Das sind fast alles Vollprofis. Sie stecken so eine Doppelbelastung eher weg. Aber wir wollen sie ärgern, mit den Fans für eine Überraschung sorgen.“ Er setzt auf das, was sein Team in Dessau stark gemacht hat. „Wir haben nach der Pause kaum Fehler gemacht. Und auf die Abwehr plus Torwart können wir uns verlassen.“ Die Defensive, die im Vorjahr schon selten mehr als 25 Gegentore zuließ, ist Schwartaus Punktebank.

Jens Kürbis

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