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VfL verliert Heimspiel gegen Emsdetten

VfL Bad Schwartau VfL verliert Heimspiel gegen Emsdetten

Gegen starke Gäste aus Emsdetten müssen Schwartaus Zweitliga-Handballer in der Hansehalle eine letztlich zwar knappe, aber doch verdiente 22:24-Niederlage hinnehmen.

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Plötzlich wieder 2. Liga

Kein Durchkommen für Marius Fuchs. Am gegnerischen Kreis lief wenig zusammen beim VfL.

Quelle: König/54˚

Lübeck. Schwartaus Erfolgsserie ist gerissen. Nach vier Spielen ohne Niederlage und 7:1-Punkten mussten die VfL-Handballer samt der 1947 Fans in der Hansehalle diesmal nach dem Schlusspfiff mitansehen, wie die Gäste aus Emsdetten im Kreis tanzten und den „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ feierten.

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Gegen starke Gäste aus Emsdetten müssen Schwartaus Zweitliga-Handballer in der Hansehalle eine letztlich zwar knappe, aber doch verdiente 22:24-Niederlage hinnehmen.

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Wieder Emsdetten, diesmal ein 22:24 (11:13). „Es bleibt dabei, gegen Emsdetten können wir nicht gewinnen“, zog Hallensprecher HG Meyer ein enttäuschtes Fazit über die Lautsprecheranlage. Geschäftsführer Michael Friedrichs haderte zwar mit den Schiedsrichtern („Für ein Unentschieden hätten wir ein paar Pfiffe mehr gebraucht“), doch Trainer Torge Greve nahm kein Blatt vor den Mund: „Ich habe den Begriff Sommerhandball schon einmal benutzt. Das hat den Spielern nicht gefallen, aber das müssen sie sich anhören.“ Er habe „diverse Ausfälle im Angriff“ gesehen, wieder sei „der Schlendrian“ eingezogen.

Dabei hatte Greve sein Team auf ein „schwieriges Spiel“ vorbereitet, „eine schwierige Truppe“, „spielintelligent“, „mit sehr viel Tempo und offensiver Power“. Und genau das zeigten die Gäste, machten den Ball schnell, wirbelten, stellten den VfL vor schwierige Aufgaben.

Wenn Waschul & Co. sie zu lösen wussten, entwickelte sich das Spiel, das Greve sich gewünscht hatte, kam der VfL zu Gegenstoßtoren. Doch das war selten, zu selten. Und aus dem Positionsspiel gelang wenig. „Wir hatten keine Linie im Spiel, keine Spielsteuerung“, monierte Greve. Immerhin reichte es in den ersten 30 Minuten zu sechs Siebenmetern, die Pankofer allesamt verwandelte (einen davon im Nachwurf). Doch das war nicht genug. Gefahr aus dem Rückraum? Fehlanzeige. Ohne den an der Wade verletzten Schult, mit einem nach seiner sechswöchigen Verletzungspause nur kurz gebrachten Milde, sollte Metzner „von oben“ treffen, agierte aber ohne Dynamik, ohne den letzten Willen zum Wirkungstreffer.

Greve reagierte, setzte nach der Pause auf Akerman im rechten Rückraum, und als auch das keine Besserung brachte („er war ein Totalausfall“), stand ab der 37. Minute schließlich sogar für kurze Zeit Marten Franke auf dem Feld. Ein Comeback nach fast zehnmonatiger Zwangspause, der schweren Knieverletzung im vergangenen Sommer beim Beach-Handball.

Doch es waren nur Versuche, ohne Effekt. Immerhin: Metzner nutzte die Zeit auf der Bank offensichtlich, um eigene Fehler zu erkennen. Und als Greve dann seinen letzten Trumpf zog, Abwehrchef Waschul auch am gegnerischen Kreis zum Kopf des Teams machte, pushte der seine Mitspieler, entwickelten seine Nebenleute endlich den letzten Funken unbedingten Willens. In der 47. Minute erzielte Metzner seinen ersten Treffer, drei weitere folgten. Gleichzeitig nutzte Mallwitz seine Chance, parierte von den ersten acht Würfen sechs. Nach dem 14:20 (46.) war plötzlich wieder alles drin — bis Pankofer beim 21:23 (55.) einen Siebenmeter verwarf und Fuchs nach dem 22:23 (57.) von Metzner schließlich 50 Sekunden vor Schluss vom Kreis am starken TVE-Keeper Babin scheiterte, stattdessen Krings mit dem Schlusspfiff zum Endstand traf. Schlusswort Greve: „Wir hatten uns eine super Ausgangsposition für die Endphase der Saison geschaffen, und so reißen wir das wieder ein. Einfach nur ärgerlich.“
Klockmann (1.-46./12 Paraden), Mallwitz (ab 47./6 Paraden)- Glabisch 3, Milde, Akerman, Hansen 2, Ranke 1, Waschul 3, Pankofer 6/5, Fuchs 1, Wischniewski 2, Franke, Metzner 4.

Emsdetten: Babin, Behrens — Krings 3, Pröhl, Sluijters 5, Steffen, Nicolaisen 1, Wesseling, Adams 7, Kropp 2, Runnarsson 1, Arnarson 5/1, Gretarsson.

Siebenmeter: 7/5 - 1/1. Zeitstrafen: 4 - 4.

Spielfilm: 0:1 (4.), 3:1 (8.), 5:5 (14.), 5:8 (17.), 7:8 (19.), 9:9 (24.), 10:12 (28.), 11:13 (HZ) - 11:16 (37.), 13:16 (41.), 13:19 (44.), 16:20 (48.), 18:23 (51.), 22:23 (57.), 22:24 (Ende).

Von Christian Schlichting

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