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VfL wirft Rostock in die 3. Liga

Rostock VfL wirft Rostock in die 3. Liga

Schwartau siegt im Nordderby 28:26 – Milde mit acht Treffern bester Werfer.

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Nicht zu stoppen: Schwartaus Fynn Ranke setzt sich am Kreis durch und erzielt einen seiner zwei Treffer.

Quelle: Foto: Felix König

Rostock. Schlusspfiff in der Ospa-Arena. Waschul, Milde, Podpolinski & Co. hüpfen im Kreis jubelnd übers Spielfeld. „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ Schwartaus Zweitliga-Handballer gewinnen das Nordderby beim Liga-Schlusslicht HC Empor Rostock mit 28:26 (12:11) – der Start ins Doppelspiel-Wochenende ist geglückt. Morgen kommt Wilhelmshaven in die Hansehalle (16.30 Uhr). Und für den HC Empor ist nun auch rechnerisch nichts mehr möglich. Rostock steigt nach 14 Jahren Zweitligazugehörigkeit ab.

„Auch wenn es sich vom Ergebnis her nicht so anhört, der Sieg war souverän, zu keiner Zeit in Gefahr. Wir haben permanent vorn gelegen“, freute sich der mitgereiste Geschäftsführer Michael Friedrichs. Trainer Torge Greve war erleichtert: „Rostock hat trotz des Tabellenplatzes eine Menge Qualität im Kader. Ich bin froh, dass wir gewinnen konnten.“ Sagte es und bedankte sich bei den gut 80 mitgereisten Fans: „Das war große Klasse.“ Gern wären mehr mitgekommen, „wir haben nicht mehr Karten bekommen“, sagte Friedrichs.

Es war ein Sieg mit Hindernissen. Denn auf der Anfahrt musste der VfL-Bus einen Umweg nehmen. Die Autobahn 20 war 44 Kilometer vor dem Ziel aufgrund eines Unfalls vollgesperrt. Der VfL-Tross kam so erst um kurz vor sieben in Rostock an. Die Partie wurde 15 Minuten später angepfiffen. Der VfL brauchte vor 680 Zuschauern einige Minuten, um ins Spiel zu finden, lag 4:5 (14.) zurück. Doch die dann gegen den schnellen Empor-Spielmacher Papadopoulos offensiver agierende Abwehr stand mit zunehmender Spieldauer besser. Beim 5:5 ((14.) war Schwartau auf Augenhöhe, beim 8:6 (20.) erstmals auf zwei Treffer enteilt.

„Wir waren bis zur Halbzeit trotzdem vorn wie hinten zu inkonsequent“, fand Oliver Milde. Das sollte sich nach der Pause (12:11) ändern. Mit drei Treffern in Folge enteilte der VfL auf 16:13 (37.).

Bezeichnend: Für den klaren Vorsprung sorgte Flügelflitzer Sebastian Damm per Tempogegenstoß nach einem Block von Abwehrboss Martin Waschul. Stark auch der Rückraum. Oliver Milde, der Ex-Rostocker, zeigte seine Qualitäten an alter Wirkungsstätte, nutzte seinen Freiraum. 13 Würfe/8 Tore. Top! Auf der rechten Seite netzten Antonio Metzner und Toni Podpolinski zusammen siebenmal. 15 Tore von den „Halben“ – das passte.

Doch es wurde noch einmal eng, als Rostocks Howt sieben Minuten vor Schluss auf 23:24 verkürzte. Auch, weil Schwartau ab der 50. Minute auf Metzner verzichten musste. Der 2,07-m-Riese sah nach einem Allerweltsfoul gegen Papadopoulos die Rote Karte.

Die Partie nun auf des Messers Schneide. Die entscheidenden „Big Points“ in der Schlussphase setzte dann Keeper Dennis Klockmann (kam nach seinem grippalen Infekt erst nach 22 Minuten). Erst parierte er beim Stand von 27:25 gegen Papadopoulos, dann gegen Heil. Christoph Wischniewski machte 20 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer zum 28:25 dann endgültig den Sack zu.

„Das war bis zum Schluss verdammt eng. Dass Rostock so gut gespielt hat, hat mich nicht überrascht. Sie haben in den vergangenen Spielen stets überzeugt, sie waren am Ende nur zu grün hinter den Ohren“, fand Milde. Und VfL-Chef Friedrichs freut sich jetzt auf das morgige Heimspiel: „Das gibt Rückenwind für die Partie gegen Wilhelmshaven.“ Dann spielt auch der Neue vor – WHV-Kreisläufer Steffen Köhler.

Statistik zum Spiel

HCE Rostock: Mehler (1. - 47./9 Paraden) Porath (1)– Meuser 5, Iliopoulos 4, Heil 2, Jäger, Flödl 3, Howt 4, Papadopoulos 6/4, Zourek, Lux 1, Zemlin, Trupp 1/1, J.

Porath.

VfL Bad Schwartau: Mallwitz (1. - 22./2 Paraden), Klockmann (ab 22./6 )– Glabisch, Milde 8, Podpolinski 3, Hansen 3, Ranke 2, Zimmermann, Waschul, Damm 1, Fuchs 1, Claasen, Wischniewski 6/3, Schlichting, Metzner 4.

Siebenmeter: 5/5 - 3/3. Zeitstrafen: 4 - 4.

Rote Karte: Metzner (50.). Z.: 680.

Spielfilm: 4:2 (7.), 5:4 (12.), 6:8 (20.), 9:10 (23.), 9:12 (26.), 11:12 (HZ.) – 13:13 (34.), 13:16 (37.), 19:22 (47.), 21:24 (50.), 23:24 (53.), 25:27 (58.), 26:28 (Ende).

ehl/jek

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