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18:37 – deutliche Niederlage für VfL trotz guter Angriffsleistung

DHB-Pokal 18:37 – deutliche Niederlage für VfL trotz guter Angriffsleistung

Von Überraschung keine Spur, am Ende schon eher ein überraschend deutlicher Sieg des zugegebenermaßen haushohen Favoriten: Die Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau sind wie in den beiden Jahren zuvor bei den DHB-Pokal-Erstrundenturnieren schon im Halbfinale gescheitert, unterlagen diesmal der SG Flensburg- Handewitt äußerst klar mit 18:37 (11:19).

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Jan Schult und seine Schwartauer Nebenleute wussten sich in der ersten Halbzeit immer wieder gut in Szene zu setzen gegen Flensburgs Deckung.

Quelle: Lühn

VfL-Trainer Torge Greve hätte das Spiel an alter Wirkungsstätte in Altenholz, wo er ab 1997 erst Spieler und schließlich drei Jahre lang bis 2012 Trainer war, gern länger offen gehalten und den gut 1000 Zuschauern in der Edgar-Meschkat-Halle in der ersten Partie des Tages ein spannenderes Spiel geboten. Letztlich aber wurde daraus nichts. Immerhin erfüllte sich anschließend seine Hoffnung, dass sein Ex-Klub sich in der zweiten Partie des Tages gegen den TSV Bayer Dormagen durchsetzen und heute (17 Uhr) die Flensburger Startruppe im Finale des Erstrunden- Turniers fordern würde. Das Team des Ex-Schwartauers Mirko Baltic setzte sich, nachdem es bis zur 52. Minute (29:30) ständig hinten lag, noch mit 38:35 (16:18) durch.

Der VfL hatte eine für ihn untypische erste Halbzeit gespielt. Wo sonst stets die Abwehrarbeit die Grundlage für erfolgreiche Spiele und gute Teamleistungen war, lag diesmal das Problem. Flensburg kam regelmäßig frei zum Wurf, mit wenig Gegnerdruck. Schon nach zwölf Minuten versuchte es Greve mit einem Torhüterwechsel („Das Zusammenspiel von Abwehr und Torwart hat nicht funktioniert.“), doch wie Dennis Klockmann fasste in den nächsten zwölf Minuten auch Marino Mallwitz keinen Ball an: „Wir haben keinen Zugriff bekommen. Flensburg war uns immer einen Schritt voraus, natürlich körperlich überlegen und extrem sicher im Abschluss“, bilanzierte Jan Schult. Gemeinsam mit Tim Claasen und Toni Podpolinski machte er im VfL-Rückraum einen guten Job. Allein SG-Keeper Mattias Andersson verhinderte mit einigen Paraden, dass der VfL auf 15 Tore in einer Halbzeit gegen ein Bundesliga-Topteam kam. „Vom Angriffsspiel der ersten Halbzeit war ich sehr begeistert“, lobte auch Greve, „da haben wir schöne Sachen rausgespielt.“

Weil die SG aber auch nach dem Wechsel nicht nachließ, vielmehr die jungen Spieler im Kader sich beim neuen Cheftrainer Maik Machulla anbieten wollten, beim VfL aber die Angriffsaktionen (nun mit Milde und Metzner auf den Halbpositionen und in der Schlussviertelstunde mit Zimmermann für Claasen auf Mitte) nicht mehr so flüssig abliefen, stand letztlich ein extrem deutliches Ergebnis auf der Anzeigetafel.

Geschäftsführer Michael Friedrichs sah keinen Grund, die Höhe der Niederlage zu kritisieren: „Das war nicht nur ein Gegner aus der Bundesliga, Flensburg ist 1. Liga Plus“, wusste er die Qualität des Vizemeisters einzuordnen. Schon vor dem Spiel hatte ihn die Hoffnung verlassen, der Gegner könne den VfL eventuell unterschätzen, „als ich hörte, dass Machulla sich drei Videos von uns besorgt hatte“. Und dann begann „FleHa“ auch noch mit der Erstaufstellung der Vorsaison. „Damit hat Maik ein klares Signal gesetzt, das Spiel ernst zu nehmen“, so Greve, der sich anschließend noch die erste Halbzeit des zweiten Spiels ansah.

Anders als die Mannschaft. Der Ex-Kieler Fynn Ranke hatte einen Tisch im Steakhouse Nr. 1 in Kiel bestellt. „Den Mannschaftsabend hätten wir auch gemacht, wenn wir am Sonntag nochmal hätten spielen müssen“, stellte Schult klar. „Nur den anschließenden Barbesuch hätten wir uns dann natürlich verkniffen . . .“

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Statistik zum Spiel

VfL: Klockmann (4 Paraden), Mallwitz (2) - Glabisch 1, Milde 1, Lauenroth 1, Popolinski 2, Ranke 1, Zimmermann 1, Waschul 2, Schult 2, Damm, Köhler 1, Claasen 5/3, Bruhn, Metzner 1.
SG: Andersson (11 Paraden), Lind (1) - Karlsson, Glandorf 8, Mogensen 1, Svan 3, Wanne 6, Jeppsson 2, Steinhauser 2, Heinl 1, Zachariassen 1, Toft Hansen 2, Gottfridsson 1, Lauge Schmidt 6/3, Mahe 2, Rod 2.
Zeitstrafen: 4/5. Siebenmeter: 3/3 – 3/3.
Spielfilm: 0:2 (3.), 1:4 (6.), 4:9 (11.), 8:17 (24.), 11:17 (27.), 11:19 (30.) – 12:23 (38.), 14:28 (45.), 17:31 (51.), 18:35 (56.), 18:37 (60.).

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