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21:28 – VfL wird zur Wolfsbeute

VfL Lübeck-Schwartau 21:28 – VfL wird zur Wolfsbeute

Die Serie ist dahin: Die Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau kassierten ihre erste Heimniederlage in dieser Saison, verloren gegen die Wölfe aus Rimpar mit 21:28 (12:11). Nach bärenstarkem Start (6:1) ging der VfL vor 2087 Zuschauern nach der Pause mit fliegenden Fahnen unter.

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Brutal abgefangen, wie hier Markus Hansen von Sebastian Kraus, wurde der VfL gestern auf seinem Höhenflug von DJK Rimpar.

Quelle: Felix König/54°

Lübeck. Als Rimpar gut vier Minuten vor Schluss die VfL-Deckung zum wiederholten Mal überrollte, Benedikt Brielmeier zum 27:19 traf, hatten die ersten Fans genug, kehrten dem Spiel den Rücken. Fassungslos, ratlos. Wie Martin Waschul. Der Kapitän hatte das Desaster hinter der Bank mit ansehen müssen – in Räuberzivil. Rückenprobleme hatten seinen Einsatz verhindert. „Ich konnte nicht trainieren. Wir klären gerade, wo es herkommt“, erklärte der Abwehrchef.

Klärungsbedarf hatte er auch danach. Denn der VfL war in das „besondere Spiel“ (Schwartau hatte im Vorjahr Rimpar den Aufstieg vermasselt) furios gestartet. Die Abwehr, der Mittelblock (Ranke/Schlichting) – eine Festung. Der Angriff – entfesselte Power. Tormaschine Oliver Milde, Toni Podpolinski – alle trafen, sogar Kreisläufer Christoph Schlichting aus der „Ferne“. Der VfL führte die handzahmen Wölfe vor. Zehn Minuten brauchte die Franken für ihren ersten Treffer. Als Thees Glabisch zum 6:1 (14.) traf, war sogar die Technik im digitalen Torerausch, zeigte auf der Anzeigetafel ein 16:1 an. „Wir sind super reingekommen“, freute sich Waschul. Auch Coach Torge Greve: „Da war Feuer im Spiel, die Jungs haben gute Entscheidungen getroffen.“

Doch Rimpar wurde mit jeder Minute mehr defensiv griffiger, die VfL-Abwehr anfälliger – vor allem gegen den „Halbrechten“ Kaufmann (10 Treffer). Schwartaus Leichtigkeit – dahin, verflogen, weg. Aber nicht einfach so. Mal kam die Abwehr einen Schritt zu spät, mal ging vorn ein Ball verloren. Die Stockfehler summierten sich. Auch, weil der eingewechselte Rimpar-Keeper Wieser über sich hinauswuchs. Die Wölfe witterten Beute, waren kurz vor der Pause auf Augenhöhe (10:10). „Da war der Bruch, keine Ahnung warum“, sagte Waschul. Greve monierte, „dass wir hinten die Linie aufgelöst uns zu sehr auf den Angriff verlassen haben“.

Das Drama nahm seinen Lauf. Rimpar führte nach 36 Minuten erstmals 14:13 – und drückte dem Spiel nun seinen Stempel auf. Allen voran Wieser . Der Student im DJK- asten stoppte immer wieder Schwartaus Aufholjagd, ließ die Hände von Metzner & Co. zittern. „Wir haben uns durch unsere Fehler vorn das Selbstvertrauen nehmen lassen, auch für die Abwehr“, fand Waschul. Ein, zwei Ballpassagen reichten, und Rimpar hatte die VfL-Defensive aus den Angeln gehoben.

Als Jan Schult nach 43 Minuten mit Urgewalt auf 16:17 verkürzte, war sogar noch Hoffnung. Doch schon sechs Minuten später war sie nach fünf Gegentreffern in Folge verflogen, die Partie beim 16:22 (49.) gelaufen. Auszeiten, Wechsel – nichts half. Hansen & Co. waren mit ihrem Latein am Ende.

„Uns wurden die Grenzen aufgezeigt. Kein Trumpf hat gestochen“, gestand Greve ein und fügte an: „Da hat mir die Emotionalität gefehlt.“ Der Einstieg in die Wochen der Wahrheit, in denen es jetzt gegen die fünf Top-Teams der Liga geht, ist verpatzt. Von einem Rückschlag wollte Greve aber nichts wissen: „Das war ein Dämpfer, ein Hallo-Wach zur rechten Zeit. Wir stehen wieder auf.“ Das wäre nächste Woche in Nordhorn. Doch die HSG ist zu Hause noch ungeschlagen...

Von Jens Kürbis

Statistik

VfL Lübeck-Schwartau: Klockmann (1. - 49./10/1 parierte Bälle), Mallwitz (ab 49./4) – Glabisch 3/1, Milde 6, Lauenroth, Podpolinski 2, Akerman 2, Hansen, Ranke 1, Schult 2, Damm, Köhler, Claasen 4/2, Schlichting 1, Bruhn, Metzner.

DJK Rimpar Wölfe: Brustmann (1. - 19./2), Wieser (ab 19./16) – Kraus, Schmitt, Schömig, Böhm, Gempp 3, Schäffe 1,, Schmidt 6/1, Kaufmann 10, Siegler, Brielmeier 5, Herth 1/1, Sauer 2.

Siebenmeter: 4/3 (Glabisch scheitert) - 3/2 (Schmidt scheitert).

Zeitstrafen: 3:5.

Spielfilm: 3:0 (5.), 6:1 (14.), 8:5 (18.), 10:10 (26.), 12:11 (HZ) – 13:11 (31.), 16:17 (43.), 16:22 (49.), 19:23 (52.), 19:27 (58.), 21:28 (Ende)

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