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25:27 — VfL verpatzt 2016-Start

Lübeck 25:27 — VfL verpatzt 2016-Start

Schwartaus Handballern geht in der „Hofbühl- Hölle“ in den letzten zehn Minuten die Puste aus. Trainer Greve haderte mit der „löchrigen“ Abwehr.

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Metzingen. Nichts zu holen für Schwartaus Zweitliga-Handballer in Outlet-City, im Schnäppchen- Paradies Metzingen. Der VfL hat den Meisterschaftsstart ins neue Jahr verpatzt, verlor beim abstiegsgefährdeten TV Neuhausen in einer bis zur 50. Minute ausgeglichenen Partie mit 25:27 (9:12).

„Das war ein Sieg der Abwehr, sie war unser Schlüssel zum Sieg“, freute sich TVN-Trainer Aleksandar Stevic, während Schwartau-Coach Torge Greve mit der eigenen Defensive haderte: „27 Tore gegen Neuhausen sind einfach zu viel. Die Abwehr war zu löchrig, jeder hat nur für sich gekämpft. Neuhausen war auch einen Tick galliger, was ein Team im Abstiegskampf auszeichnet.“

Doch zunächst war alles gut. Mit „Geduld und Druck die 3:2:1-Defensive der Neuhäuser aushebeln“ — Greves Marschroute ging lange Zeit auf. Vorn trafen Waschul, Akerman & Co., bestraften Neuhäuser Fehler im Spielaufbau gnadenlos. Schwartau hatte die Partie im Griff — bis zur 19. Minute, als Daniel Pankofer per Siebenmeter zum 7:5 (19.) traf. Alles gut? Denkste! Was folgte, war ein zehnminütiger Blackout, in dem in den Schwartauer Reihen nichts mehr lief. Technische Fehler (Schult, Glabisch), ein weggeworfener Tempogegenstoß (Akerman), ein Kreiseintritt beim Konter (Glabisch).

„Wir hatten da die Chance, uns abzusetzen. Sehr bitter, wir lassen Neuhausen so wieder ins Spiel kommen“, monierte Greve. Die Schwaben drehten auch dank ihrer Umstellung in der Abwehr (auf 5:1) auf, wendeten das Spiel und lagen nach einem 7:1-Lauf mit 12:8 (29.) vorn.

Doch Schwartau biss sich nach der Pause zurück in die Partie, war nach Christoph Wischniewskis Treffer beim 13:13 nach 34 Minuten bereits wieder auf Augenhöhe. Was nun folgte, war eine packende, eine kämpferische Partie vor gut 1000 heißblütigen Fans, die in der Schulturnhalle nur Zentimeter weg vom Spielfeldrand sitzen. Die Partie in der „Hofbühl-Hölle“ blieb bis zum 22:22 (Ranke/50.) ein Hin und Her, ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ein Krimi. Auch, weil Jan Schult, die VfL-Torfabrik, die in der ersten Halbzeit Betriebsurlaub hatte, auf Hochtouren arbeitete. Greve: „Jan hat uns mit seinen Toren im Spiel gehalten.“ Doch in der Schlussphase fehlte es Schwartau am „Killerinstinkt“. Erst scheiterten Hansen und Akerman am eingewechselten TVN-Keeper Daniel Rebmann, die Gastgeber machten es besser, enteilten auf 27:22 (58.). Die Entscheidung.

„Wir haben in der Phase vorn schlechte Entscheidungen getroffen“, analysierte Greve. Offensichtlich: Mit Oliver Milde (Handbruch) fehlte vorn eine frische, entlastende Kraft. Doch spielentscheidend war für Greve die Abwehr: „Da haben wir das Spiel verloren, mit dem Angriff war ich zufrieden. Jetzt müssen wir ganz schnell unseren Rhythmus finden, denn nächste Woche wird‘s ungleich schwerer.“

Dann geht‘s nach Erlangen, zum Spitzenreiter, der in den eigenen vier Wänden noch keinen Zähler abgegeben hat.

Die Statistik zum Spiel

TV Neuhausen: Becker (1. - 41./6 abgewehrte Bälle), Rebmann (ab 41./7 abgewehrte Bälle) — Bornemann (6), D. Reusch (4), Michalik (4/3), Maas, Schuldt (je 3), Wahl, Keupp (je 2), Wessig, Klingler, J. Reusch (je 1), Stuber, Keinath.

VfL Bad Schwartau: Klockmann (8 Paradden und 1 Siebenmeter), Mallwitz — Pankofer (8/4), Schult (5), Akerman, Wischniewski (je 3), Hansen (2), Ranke, Waschul, Fuchs, Metzner (je 1), Schlichting, Bruhn, Glabisch.

Siebenmeter: 3/4 — 4/5 . Zeitstrafen: 3 — 5.

Spielfilm: 2:4 (11.), 3:6 (14.), 5:7 (19.), 12:8 (30.), 12:9 (HZ) — 13:10 (32.), 13:13 (34.), 17:17 (41.), 20:18 (43.), 21:19 (47.), 21:21 (49.), 24:22 (53.), 27:22 (58.), 27:25 (60.).

jek/seitz

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