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27:28 — auf Augenhöhe verloren

Essen 27:28 — auf Augenhöhe verloren

Vier vergebene Siebenmeter, zu viele vergebene Chancen: Schwartaus Zweitliga-Handballer gehen im Duell der Remis-Könige bei Tusem Essen leer aus.

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Rieb sich in der Tusem-Abwehr auf, war aber vor allem nach der Pause der große VfL-Lichtblick mit guten Anspielen und insgesamt sechs Toren: Rückraumspieler Oliver Milde.

Quelle: Michael Gohl

Essen. Noch 116 Sekunden. Siebenmeter für Schwartau. Es ist beim Stand von 26:28 die VfL- Chance, um im Spiel zu bleiben. Doch Essens überragender Keeper Sebastian Bliss macht sie zunichte, lässt Thees Glabisch verzweifeln. Er pariert seinen insgesamt vierten Siebenmeter. Die Statistiker notieren für den Torhüter am Ende 15 abgewehrte Bälle. Er ist es, der neben 2007-Weltmeister Michael Hegemann (9 Tore), für den Unterschied, vor 1942 Zuschauern für das große Hallo in der Halle „Am Hallo“ sorgt. Den Vorsprung gibt der Tusem nicht mehr her, auch wenn VfL-Regisseur Daniel Pankofer 47 Sekunden vor Schluss noch der Anschluss gelingt. Der VfL kassiert im Vergleich der Remis-Könige — die letzten fünf der sechs Begegnungen endeten seit 2011 Unentschieden — eine 27:28 (12:13)-Niederlage. Unnötig, weil Schult & Co. mit einer schwachen Wurfquote von gerade mal 55 Prozent zu viele Chancen liegen lassen.

„Es war wie die letzten Jahre ein Spiel auf Augenhöhe bis zur letzten Minute. Letztlich haben Kleinigkeiten entschieden. Vier vergebene Siebenmeter, dass wir nach der Pause keinen Abpraller bekommen, vier, fünf Bälle, die wir schon in den Händen hatten, Tusem doch bekam und traf“, nannte VfL- Coach Torge Greve als Gründe. Sein Pendant Stefan Krebietke lobte derweil seinen Oldie, den 38-jährigen Hegemann: „Er war einer der ganz wichtigen Bausteine. Es war ein Sieg des Willens.“

Doch der sprach auch für Schwartau. In der Abwehr sicher, sorgte in der Anfangsphase vor allem der Schwede Rickard Akerman für viel Wirbel (4 Tore) und Spielfluss, narrte die defensive 6:0-Abwehr der Gastgeber. Schwartau führte 7:6 (14.) — und das, obwohl Pankofer und auch Christoph Wischniewski von der Siebenmeterlinie schon gepatzt hatten. Essen gewann mit zunehmender Spieldauer die Oberhand (11:8/20.), doch Schwartau antwortete (11:11/24.). Es wurde ein flottes, ein umkämpftes Spiel, bei dem Essen vorn blieb. Mal mit einem, mal mit zwei, auch drei Toren Differenz. Doch Schwartau kämpfte sich stets zurück — auch nach dem 18:21(43.).

In den letzten 13 Minuten, nach dem 23:23 durch den in der zweiten Halbzeit überragenden Oliver Milde (6 Tore, kaum zu bremsen), war es ein Kampf auf Biegen und Brechen. „In der Phase haben wir es leider nicht geschafft, in Front zu gehen. Sonst wäre die Partie gekippt“, haderte Greve mit vergebenen Chancen und Ballverlusten.

Er hatte auch keinen 2007er Weltmeister. Hegemann, immer wieder Hegemann. Der 38-jährige Rückraumlinke sorgte in Unterzahl für die Tusem-Führung (24:23/49.), holte Siebenmeter raus, blockte VfL-Würfe. Essen hatte im Tor-um- Tor-Rennen so immer knapp die Nase vorn, stets eine Antwort mehr im Köcher, ehe Ellwanger vier Minuten vor Schluss für eine Zwei-Tore-Führung sorgte (27:25).

Hegemann — wer sonst — hielt sie (28:26), musste aber kurz danach auf die Bank (Zweiminutenstrafe). Es war die VfL-Chance, die Partie in Überzahl doch noch zu kippen. Doch Glabisch scheiterte . . .

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, fand Greve, lobte dabei vor allem den Angriff mit zehn Torschützen: „Wir waren da breit aufgestellt. Leider haben wir das Torhüterduell verloren, auch zu viele Gegentore in der zweiten Welle kassiert. Wir müssen uns das Glück wieder erarbeiten.“ Das braucht es auch — am Freitag kommt Krösus Minden.

Die Statistik zum Spiel
Essen: Bliss (1. - 60./15 Paraden), Donderis — Ellwanger 6, Schluter, Hegemann 9, Hahn 1, Seidel 4/1, Tovornik, Schetters, Kasler, Ridder 3, Trodler 4, Murkoster, Pohle 1.

Bad Schwartau: Klockmann (1.- 19.; ab 33./6 Paraden), Mallwitz (19.- 33./3 Paraden) — Glabisch 1/1, Milde6, Akerman 4, Hansen 2, Ranke 3, Waschul 1, Schult 1, Pankofer 4/1 Fuchs 4, Wischniewski 1, Bruhn.

Siebenmeter: 3/1 (Seidel und Hegemann scheitern an Klockmann) — 6/2 (Wischniewski, 2xGlabisch scheitern an Bliss, Pankofer an den Pfosten).

Zeitstrafen: 3 - 2.

Spielfilm: 1:2 (5.), 6:7 (14.), 9:7 (16.), 11:8 (20.), 11:11 (24.), 13:12 (HZ) — 16:16 (36.), 18:16, 18:18 (40.), 21:18 (43.), 23:23 (48.), 27:25 (56.), 28:27 (Ende).

josh/jek

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