Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Einen Punkt entführt

Wilhelmshaven Einen Punkt entführt

Schwartaus Zweitliga-Handballer trotzen beim Wilhelmshavener HV den neuerlichen Verletzungssorgen und sind schließlich hoch zufrieden mit dem 29:29-Remis.

Voriger Artikel
Jugend-Handball: VfL-Girls gehen auf „Schollenjagd“
Nächster Artikel
Kurze Vorbereitungswoche mit neuen Perspektiven

Wilhelmshaven. Dass der letzte Verlegenheitswurf unter Druck nicht mehr den Weg ins Tor fand, Schwartaus überragendem Jan Schult so sein zwölfter Treffer nicht mehr gelungen war — VfL-Trainer Torge Greve konnte es verschmerzen. Er war zufrieden mit dem 29:29 (14:18), dem einen Punkt, den sein Rumpf-Kader trotz zusätzlicher Verletzungssorgen in Wilhelmshaven eingespielt hatte. Und das ohne die neuen VfL-Sorgenkinder Daniel Pankofer und Christoph Wischniewski.

Anders als vor dem 25:36-Debakel bei der SG Bietigheim hatte der VfL-Tross die Partie als Tagestour angelegt. Mittags um kurz vor eins aus Lübeck gestartet, waren sie — trotz fast einstündiger Kaffeepause — schon zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn in der Nordfrost Arena angekommen. Dort, wo der WHV schon gegen Topteams wie Minden gewonnen hatte — und der VfL vor eineinhalb Jahren gegen den damaligen Drittligisten eine 26:30-Pleite in der zweiten Runde des DHB-Pokals kassierte.

Und auch diesmal sah es schon früh im Spiel nicht gut aus für das Greve-Team. Ohne Spielmacher Pankofer, der sich im Abschlusstraining am Freitagmorgen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte, und Christoph Wischniewski (Fingerverletzung beim Warmmachen), verschlief der VfL die Anfangsphase, lag nach 13 Minuten und der ersten Greve-Auszeit mit 1:7 hinten. Einzig Ersatzregisseur Hansen, der von Greve später ein Sonderlob erhielt („Er hat das wirklich gut gemacht“) hatte bis dahin getroffen — per Siebenmeter.

WHV-Torwart Weiner fand schnell in die Partie, parierte gegen Schult und Hansen, während Klockmann von seiner Deckung wenig Unterstützung bekam, vor allem Drechsler (6 Tore in der ersten Halbzeit) und Schwolow (4) wie schon beim 21:22 im Hinspiel zu spät unter Druck gesetzt wurden. „Wir haben vorne schließlich doch gute Lösungen gefunden, aber mit der Abwehr war ich in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden“, resümierte auch Greve das 14:18 zur Pause.

Der VfL schwor sich neu ein, glaubte an seine Chance, hatte beim Gastgeber Schwächen erkannt. Als dem WHV schließlich zusehends Kraft und Konzentration verloren gehen, der VfL aber nicht nachlässt und Klockmann endlich eine für ihn normalen Quote gehaltener Bälle erreicht, ist Schwartau beim 22:23 wieder dran, das Spiel wieder offen.

Doch der WHV hat eine Antwort, zieht nochmals auf 26:23 (49.) weg. Metzner und der nimmermüde Antreiber Schult kontern, der VfL kommt auf 25:26 heran, und nur das Team-Timeout der Gastgeber unterbricht Schults stärkste Phase: Ein Block gegen Mertens, dann zwei Treffer in Folge — beim 27:26 (52.) hat der VfL die Partie gedreht. Als Schult mit seinem elftem Treffer das 29:27 erzielt, sind es noch zweieinhalb Minuten bis zum Auswärtssieg. Doch der WHV gleicht noch aus, und der zwölfte Treffer bleibt Schult verwehrt.

Für Greve kein Problem: „Es wäre vermessen, von einem verlorenen Punkt zu sprechen, wenn man 55 Minuten hinterher gelaufen ist. Die Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen, trotz der neuerlichen Ausfälle einen Punkt erkämpft. Damit kann ich gut leben, das haben sie sehr, sehr gut gemacht.“

Statistik zum Spiel

WHV: Bokesch, Weiner (1.- 60./Paraden, davon 1 Siebenmeter) — Maas, Warnecke, Lehmann (2), Kalafut (1), Vorontsov (5/2), Barkow (2), Mertens (3), Kohler, Kohrmann (1), Kozul, Schwolow (5), Drechsler (10).

VfL: Klockmann (1.- 15., 26.-60./12 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Mallwitz (16.-25./1 Parade) — Glabisch (6/3), Akerman (2), Hansen (3/1), Ranke, Schult (11), Fuchs (1), Wischniewski, Schlichting, Skerka (1), Bruhn (1), Metzner (4).

Zeitstrafen: 8 - 4

Siebenmeter: 3/2 - 5/4.

Spielfilm: 1:1 (2.), 7:1 (13.), 7:3 (15.), 11:6 (18.), 18:14 (30. HZ) — 21:18 (37.), 23:22 (44.), 26:23 (49.), 26:25 (50.), 26:28 (55.), 27:29 (58.), 29:29 (60.).

Von ing

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus VfL Bad Schwartau
LN-Sportbuzzer - das Portal für Fußballfans! Von Bundesliga bis Kreisklasse...

LN-Sportbuzzer - das Portal für Fußballfans! Von Bundesliga bis Kreisklasse... mehr

Bei SmartBets gibt es die besten Wettquoten für den VfB Lübeck.

Wie sollte die Bundesregierung in der Türkeipolitik vorgehen?

  • Reisetipps
    Unser Reiseportal

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Hochzeitszauber

    Alles zum Planen Ihrer Hochzeit - Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwoch... mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Abseits

Peter Intelmann schreibt witzig und tiefsinnig über Fußball.

Sportblog

Ehrlich und authentisch: Die Meinungen unserer Redakteure im Sportblog.

VfL Bad Schwartau

Hier gibt's alle aktuellen Infos zum VfL Bad Schwartau.

VfB Lübeck

Hier finden Sie alle Informationen zum VfB Lübeck.

Cougars

American Football: Spielberichte und Video.

EHC Timmendorf

Lesen Sie alles über Timmendorfs Eishockey-Mannschaft.

TSV Travemünde

Alles zu den Handball-Damen der "Raubmöwen".

TSV Trittau

Alles zu den Badminton-Stars beim TSV Trittau.