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Flensburg! Hammerlos für VfL

Lübeck Flensburg! Hammerlos für VfL

Jan Schult verfolgte am Strand von Gran Canaria die Auslosung, postete es als Erster in die „VfL-Gruppe“: Schwartaus Zweitliga-Handballer treffen in der 1. Runde des DHB-Pokals, die seit dem Vorjahr in 16 Vierer-Turnieren mit zwei Halbfinals und Finale ausgetragen wird, am 19. August auf die SG Flensburg-Handewitt. Der Vizemeister! Ein Hammerlos!

Die Handball Männer im DHB Pokal Viertelfinale in der Hansehalle.

Quelle: Wolfgang Maxwitat

Lübeck. Schult, die VfL-Torfabrik im Betriebsurlaub, war aus dem Häuschen: „Ein Kracher, ein geiles Ereignis eine Woche vor dem Punktspielstart.“ Auch Trainer Torge Greve freute sich: „Ein Traum. Eine coole Sache, gegen eine der besten Mannschaften der Welt zu spielen.“ Dass in der Glaskugel mit den Drittligisten Altenholz und Dormagen auch leichtere Aufgaben lagen, Losfee Alexandra N’Dolo, die EM-Zweite im Degenfechten, aber für das Vierer-Turnier ausgerechnet den dicksten Brocken rausfischte, störte Greve nicht: „Das ist doch ein tolles Turnier und schön, dass wir Gastgeber für das erste Pflichtspiel des neuen Trainers Maik Machulla sind. Ich hoffe nur, dass wir das Turnier auch ausrichten.“ Dass der Zweitligist, wie im Vorjahr Erstzugriffsrecht hat, davon war auch VfL-Chef Michael Friedrichs ausgegangen. Die Hansehalle hatte er bereits als Spielort geblockt. Nur: Die Regeln haben sich geändert. Der klassentiefste Verein hat laut Handball-Bundesliga (HBL) das Erst-Austragungsrecht. „Davon wusste ich nichts“, gestand Friedrichs.
Fragezeichen auch in Dormagen. Bayer-Geschäftsführer Björn Barthel war ebenfalls überrumpelt: „Ich dachte, das tritt erst im kommenden Jahr in Kraft.“ Da Altenholz Meister der 3. Liga Nord war, Dormagen Vierter im Westen wurde, wähnte sich Barthel jetzt in der Pole-Position: „Wir prüfen intern, ob wir das Turnier wollen.“ Andreas Wäschenbach, Manager Spielorganisation in der HBL, setzt aber ein erstes Stopp: „Altenholz und Dormagen haben gleichberechtigt Zugriff. Wollen beide, entscheiden wir als HBL.“ Wäschenbach erklärte auf LN-Anfrage zudem, dass die „Modus-Änderung mit dem Erstzugriffsrecht auf Bitten des Deutschen Handballbundes schon für die neue Saison umgesetzt wurde“. Das sei auch so an die Vereine kommuniziert worden. Eine anderslautende DHB-Meldung habe allerdings für Verwirrung gesorgt.
In Dormagen stehen die Zeichen auf Verzicht. „Wir haben eine Woche vorher ein Turnier und eine Woche danach Punktspielstart mit einem Heimspiel“, erklärte Barthel. Hinzu kommt: Die Gastgeber müssen die Einnahmen nach Abzug aller Kosten mit den anreisenden Vereinen teilen, ihnen zudem Kilometergeld zahlen. Dormagen müsste allein dafür rund 3200 Euro berappen, Altenholz nur 1500. Matthias Fehrke, Geschäftsführer Sport des TSV Altenholz, hat sich festgelegt: „Wir wollen das Turnier, haben schon einen Antrag gestellt.“ Spielort wäre die Meschkat-Halle mit Platz für 1200 Zuschauer. Mirko Baltic, der Ex-Schwartauer in Altenholzer Trainer-Diensten, freut sich: „Ein Super-Turnier mit drei Nordklubs, toll.“
Fest steht aber: Schwartau ist aus dem Rennen. Im Vorjahr machte der VfL als Gastgeber, trotz des Halbfinal-K.o. gegen Erstligist Hannover dank einiger Extra-Sponsoren ein Plus von rund 2000 Euro. Jetzt geht es gegen Flensburg. Wie in der Saison 2010/11 (27:34 im Viertelfinale) und 2011/12 (22:35 im Achtelfinale) – nur diesmal wohl in Altenholz. Für Coach Greve sind die „Rollen klar verteilt. Es ist für uns die Generalprobe für den Punktspielstart eine Woche später.“ Der Gegner dafür steht jetzt auch fest: Es ist Erstliga-Absteiger Coburg.

Jens Kürbis

DHB-Pokal-Auslosung, Gruppe Nord

Turnier 1: Hamburg Mets (ehemals HSG Nord/HU) – Leichlinger TV; TSV Hannover-B. – TuS N-Lübbecke.
Turnier 2: HC Rhein Vikings – SC Magdeburg; OHV Aurich – Wilhelmshavener HV.
Turnier 3: TBV Lemgo – Eintracht Baunatal; Eintr. Hildesheim – TUSEM Essen.
Turnier 4: TSV Altenholz – TSV Bayer Dormagen; VfL Lübeck-Schwartau – SG Flensburg-Handewitt.
Turnier 5: Füchse Berlin – HF Springe; HCE Rostock – HSG Nordhorn-Lingen.
Turnier 6: TuS Spenge – THW Kiel; Dessau-Rosslauer HV – 1. VfL Potsdam.
Turnier 7: TuS Ferndorf – GWD Minden; Oranienburger HC – TV Emsdetten.
Turnier 8: HSV Hamburg – ASV Hamm-W.; DHfK Leipzig – Eintracht Hagen.
Modus: Die 16 Final-4-Turniere (je 8 im Norden und Süden) werden in Halbfinals und Finale ausgespielt. Erstzugriffsrecht für die Ausrichtung hat der klassentiefste Verein. Die 16 Turnier-Gewinner ziehen ins Achtelfinale ein.

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