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Offensiv-Power: Schwartau siegt 36:26 gegen Konstanz

VfL Lübeck-Schwartau Offensiv-Power: Schwartau siegt 36:26 gegen Konstanz

Die Achterbahnfahrt der Schwartauer Zweitliga-Handballer geht wieder nach oben. Nach der 22:32-Klatsche in Emsdetten brannte der VfL Lübeck-Schwartau gegen die HSG Konstanz ein Offensiv-Feuerwerk ab, bezwang den Tabellenvorletzten vor 1912 Zuschauern mit 36:26 (18:11). 

Brachte viel Dynamik und sieben Tore ins Schwartauer Spiel: Regisseur Markus Hansen. 

Quelle: Christian Schaffrath/54°

Lübeck. „Das haben die Jungs klasse gemacht. Von außen, aus dem Rückraum – unsere Wurfeffizienz war unser großes Plus“, sagte VfL-Trainer Torge Greve. Auch der verletzte Käptn Martin Waschul war begeistert: „Das war die richtige Reaktion nach dem letzten Spiel.“

Dabei hatte Greve nach dem Emsdetten-Tief noch eine Verunsicherung befürchtet. Doch die war schnell verflogen, gefühlt gar nicht da. Warum? Weil der VfL auf sein Pfund, seine Abwehr, bauen konnte. Die ersten Paraden von Keeper Dennis Klockmann gaben zudem Sicherheit. Und vorn schaltete der VfL wie schon beim 34:20 gegen Wilhelmshaven den Turbo zu. Ob Spielmacher Markus Hansen (dynamisch, torhungrig), ob Jan Schult (explosiv, wuchtig) oder die Flügelflitzer Julian Lauenroth und Sebastian Damm – alle warfen, trafen. Mutig, effizient. Dass der VfL weitestgehend auf Angriff-Abwehr-Wechsel verzichtete, sorgte zudem für Tempo. „Wir haben all das auf die Platte gebracht, was wir uns vorgenommen hatten“, fand Fynn Ranke.

Der VfL riss mit seiner Offensiv- Power, seiner Präsenz das Spiel förmlich an sich, hatte beim 4:1 (7./satter Unterarmwurf von Hansen) die Nase vorn. Dass sich Konstanz mit vergebenen Großchancen (freie Würfe, vier Siebenmeter) selbst aus dem Rennen warf, half.

Der Kick war allerdings eine gewonnene Unterzahl mit drei Treffern. Der VfL zog auf 16:9 (25.) weg. Konstanz wirkte nach seiner 900-km-Anreise vom Bodensee uninspiriert, spielte seinen Stiefel runter, fand dabei aber in der Abwehr nie ein probates Mittel – auch nicht gegen die in der Saison bisher so selten gesehenen, einlaufenden VfL- Außen. So wie Lauenroth zum 18:11-Pausenstand. Ein Blick in die VfL-Statistik: 24 Würfe/18 Tore – 75 Prozent Wurfeffektivität zur Pause. Überragend!

Und es ging so weiter. Hansen (8 Würfe/7 Tore), Lauenroth (10/7), Schult (13/7) und Damm (Top-Quote – 10 Würfe/10 Treffer) – sie alle trafen fast nach Belieben. Schon nach 36 Minuten war der VfL auf 23:14 weg. Kein Zufall: Lauenroth sorgte per Tempogegenstoß für die erste Zehn-Tore-Führung (31:21/ 48.). Die Partie war entschieden, der Rest Schaulaufen gegen überforderte Konstanzer. Ohne Oliver Milde. Der Top-Torjäger, der in Emsdetten ohne Selbstvertrauen agierte, schmorte mit Rickard Akerman und Jasper Bruhn auf der Bank. Ein Denkzettel?

Markus Hansen freute sich derweil über das VfL-Hoch: „Emsdetten war ein Riesen-Bockmist. Viele technische Fehler, viele Fehlwürfe. Diesmal war es das genaue Gegenteil, dazu zwei gute Keeper. Das ist unser Spiel. Und so muss es weitergehen.“ Doch im nächsten Spiel geht es zum Erstliga-Absteiger Bergischer HC. Und der spielt bisher in einer eigenen Liga . . .

Statistik zum Spiel

VfL Lübeck-Schwartau: Klockmann (1. - 52. Minute/15/1 Paraden), Mallwitz (ab 52./3/1) – Glabisch, Milde, Lauenroth 7, Podpolinski 3, Akerman, Hansen 7, Ranke, Schult 7, Damm 10/4, Köhler 1, Claasen, Schlichting, Bruhn, Metzner 1.

HSG Konstanz: Poltrum (1. - 22./4), M. Wolf (ab 22./8) – Schlaich 8/2, Riedel 4, T. Wolf, Kaletsch 2, Krüger, Maier-Hasselmann 1, Gäßler 2, Jud 1, Schwarz 2, Bösing 2, Klingler 4/2.

Siebenmeter: 4/4 - 8/4 (Klockmann hält gegen Kaletsch, Wolf wirft über das Tor, Mallwitz pariert, Hasselmann trifft die Latte).

Zeitstrafen: 3 – 1.

Zuschauer: 1912.

Spielfilm: 0:1 (3.), 4:1 (11.), 5:4 (12.), 8:4 (15.), 13:8 (23.), 16:9 (25.), 18:11 (HZ) – 23:14 (36.), 26:19 (42.), 28:21 (45.), 31:21 (48.), 36:26.

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