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Schwartaus später Brustlöser

Lübeck Schwartaus später Brustlöser

Nach schweren Wochen gelingt den Zweitliga-Handballern des VfL Bad Schwartau gegen TuS Ferndorf ein letztlich noch klarer 28:17-Sieg.

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Schwartaus bester Werfer Fynn Ranke auf dem Weg zu einem seiner sieben Treffer gegen Ferndorf.

Quelle: König

Lübeck. Die Warnungen haben gefruchtet, die taktischen Vorgaben wurden umgesetzt, und am Ende lief es wieder wie geschmiert. Schwartaus Zweitliga-Handballer haben mit einer konzentrierten Leistung ihrem personellen Engpass und der jüngsten Negativserie von 2:10 Punkten getrotzt und gegen den TuS Ferndorf im Schlussspurt noch deutlich mit 28:17 (12:9) gewonnen.

 „Wir haben unseren Stiefel konzentriert runtergespielt. Zuletzt gegen Nordhorn haben wir nicht unser bestes Spiel gemacht. Diesmal haben wir emotional und spielerisch draufgelegt und deshalb verdient gewonnen“, fasste Fynn Ranke den zehnten Heimsieg der Saison zusammen. Der Kreisläufer war mit sieben Treffern bester Werfer im Duell der beiden Teams mit den bis dato wenigsten Saisontoren.

Schwartau legte einen Start nach Maß hin. Nicht mit übermäßig hohem Tempo, sondern mit Übersicht und Ballsicherheit. Und einem Akerman im rechten Rückraum, der mit seiner Beweglichkeit, vor allem aber seinem Blick für die Spielsituation den Rhythmus im VfL-Angriff vorgab. Der Schwede erzielte die ersten beiden Treffer – und war gemeinsam mit Zimmermann und Hansen im neu zusammengestellten Rückraum (Milde und Schult weiterhin verletzt, Podpolinksi fehlte wegen Adduktorenproblemen) Garant dafür, dass die Ferndorfer phasenweise auseinandergespielt wurden. Wovon auch Ranke am Kreis profitierte.

Und doch versäumten es die Schwartauer, sich für ihre konsequente Deckungsarbeit zu belohnen, sich klarer abzusetzen. Weil sich die Offensive oft festlief, ihre Wurfchancen nicht gut herausspielte und Möglichkeiten ungenutzt ließ. Was in einer vergebenen Doppelchance gipfelte, als die Ferndorfer ohne Torwart spielten, Glabisch den abgefangenen Ball vom eigenen Kreis aber nur an den gegnerischen Pfosten setzte und Wischniewski den zu ihm kullernden Ball im zweiten Versuch von außen (wieder mit Ferndorfs Rottschaefer im Tor) weit verzog.

So durften die etwa 30 Ferndorfer Fans, vier davon mit lautstarken Trommeln ausgestattet, beim Drei-Tore-Rückstand zur Halbzeit noch auf den fünften Auswärtssieg der Saison hoffen. Fünf Minuten nach Wiederbeginn waren sie sogar kurzzeitig akustisch obenauf, als der VfL nicht ins Spiel fand, den VfL-Anhängern beim 12:12 der Atem stockte. Erst Schwartaus erster Siebenmeter, den Glabisch verwandelte, brach den Bann (37.), fortan stießen Zimmermann und Hansen wesentlich konsequenter in die Lücken, die phasenweise sehr offensive Schwartauer 6:0-Deckung mit einem überragenden Klockmann dahinter (15 Paraden) ließ in den folgenden 25 Minuten nur noch fünf Gegentreffer zu, und in der Schlussphase hatte Ferndorf nichts mehr entgegenzusetzen, überrannte der VfL die Siegerländer, belohnte sich endlich auch mit einfachen Toren für eine konzentrierte Leistung in einem lange Zeit schwieriges Spiel. Am Ende stand ein Elf-Tore-Sieg, wie beim 32:21 im Hinspiel. Doch diesmal wirkte er nach zuletzt 2:10 Punkten wie ein Brustlöser. Für die Spieler, Trainer Torge Greve und die Fans, die das Team mit Standing Ovation in den letzten drei Minuten und nach dem Schlusspfiff belohnten. Am kommenden Donnerstag kommt nun Aue . . .

Statistik zum Spiel

VfL: Klockmann (1.-60./15 Paraden, 2 Siebenmeter) - Glabisch 3/1, Akermann 4, Hansen 5, Ranke 7, Zimmermann 2, Waschul, Fuchs, Claasen 1, Schlichting, Metzner 1, Wischniewski 5/3.

Ferndorf: Rottschaefer, Puhl - John, Stojcevski 1, Celestin 3, Bettig 4, Neuteboom 1, Heyme, Volentics 1, Schneider 2, Barwitzki, Kastening 1/1, Mestrum 4/2, Sartisson.

Siebenmeter: 6/4 - 5/3 Zeitstrafen: 5 - 5. Rot: Ranke (58./3x 2 Min.) Spielfilm: 4:2 (9.), 8:3 (16.), 11:6 (23.), 12:9 (HZ) - 12:12 (35.), 16:13 (44.), 21:15 (51.), 24:16 (56.), 28:17.

 Christian Schlichting

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