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Fußball Aufbruch beim 1. FC Köln mit Schmadtke
Sportbuzzer Fußball Aufbruch beim 1. FC Köln mit Schmadtke
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13:31 29.06.2013
Jörg Schmadtke wird für sein Gespür für Neuverpflichtungen geschätzt. Foto: Marius Becker
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Köln

„Wir wollen den Verein wieder dorthin führen, wohin er gehört“, sagte der 49-jährige Düsseldorfer. „Erfolg heißt nach Platz fünf im letzten Jahr nicht Platz vier in der zweiten Liga in diesem Jahr.“

Dass es beim 1. FC Köln, den ein Schuldenberg von rund 32 Millionen Euro drückt und der immer wieder für vereinsinterne Streitereien gut ist, keine leichte Aufgabe wird, schreckt Schmadtke nicht. „Wer meine Karriere verfolgt hat, wird erkennen: Der 1. FC Köln ist für mich als Herausforderung prädestiniert. Den kölschen Klüngel kenne ich als Rheinländer schon seit Jahrzehnten“, meinte er.

Schmadtke war zuletzt Manager des Bundesligisten Hannover 96, bei dem er nach ständigen Reibereien mit Trainer Mirko Slomka um die Auflösung seines Vertrages zum 30. Juni gebeten hatte. „Es gibt Menschen, die sehen Risiken, es gibt Menschen, die sehen Chancen. Ich habe keine Angst und werde nicht so schnell weglaufen“, betonte der ehemalige Bundesliga-Torwart.

„Wir sind auf dem Weg des Aufbruchs und auf allen Schlüsselpositionen bestens besetzt“, erklärte Kölns Präsident Werner Spinner. „Schmadtke ist ein toller Geschäftsführer Sport. Erstklassigkeit zieht Erstklassigkeit nach sich.“

Zusammen mit dem neuen Trainer Peter Stöger und dem ihm sehr vertrauten Kadermanager Jörg Jakobs gibt es aber noch viel zu tun bis zum Zweitliga-Auftakt am 20. Juli bei Dynamo Dresden. „Ich sehe im Sturm noch Lücken“, meinte Schmadtke. Ansonsten sei der Kader gut aufgestellt. Bisher stehen der vom Zwangsabsteiger MSV Duisburg kommende Maurice Exslager, Marcel Risse (Mainz 05), Maxi Thiel (Wacker Burghausen) und Román Golobart (Wigan Athletic) als Neuzugänge fest.

Dass Schmadtke ein besonderes Gespür bei Spielereinkäufe und speziell für Offensivkräfte hat, bewies er sowohl als Manager bei Alemannia Aachen als auch in Hannover. So holte er in Mohammed Abdellaoue, Mame Diouf und Didier Ya Konan drei Angreifer an die Leine, die vorher nahezu unbekannt waren und einschlugen.

dpa

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