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Fußball Bader bestätigt: Verbeek wird neuer Trainer in Nürnberg
Sportbuzzer Fußball Bader bestätigt: Verbeek wird neuer Trainer in Nürnberg
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09:54 22.10.2013
Gertjan Verbeek soll am Dienstag in Nürnberg vorgestellt werden. Foto: Olaf Kraak
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Nürnberg

Der Niederländer Gertjan Verbeek wird neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Das hat Sportvorstand Martin Bader am späten Montagabend bestätigt.

„Wir haben abschließende Gespräche mit Verbeek geführt, die beidseitige Bereitschaft besteht“, sagte Bader dem TV-Sender Sky Sport News HD und dem Bayerischen Rundfunk. „Er ist in der Lage, uns kurzfristig zu helfen“, betonte Bader.

Wenn alle Formalien geklärt seien, könne Verbeek noch am Dienstag vorgestellt werden und anschließend bereits das erste Training beim Tabellen-16. leiten. Der 51-Jährige, der zuletzt beim AZ Alkmaar in den Niederlanden arbeitete, übernimmt das Amt in Nürnberg vom vor zwei Wochen beurlaubten Michael Wiesinger.

Sein Bundesliga-Debüt wird Verbeek bereits an diesem Freitag geben, dann müssen die Nürnberger beim VfB Stuttgart antreten. Am vergangenen Samstag hatte der „Club“ unter Interimscoach Roger Prinzen ein 1:1 bei Eintracht Frankfurt erreicht, allerdings auch im neunten Anlauf nicht den ersten Saisonsieg geschafft.

Als mögliche Nachfolger von Wiesinger waren in Nürnberg auch der österreichische Nationaltrainer Marcel Koller und der Niederländer René Meulensteen im Gespräch. Zum früheren Schweizer Bundesliga-Coach Koller, der als Top-Kandidat gegolten hatte, äußerte sich Bader nur ausweichend. „Wir haben uns für Gertjan Verbeek entschieden und nicht gegen einen anderen“, sagte er.

Dass der als streng geltende Verbeek bisher noch nicht in der Bundesliga tätig war, spricht aus Sicht des Sportvorstandes nicht gegen ihn. Verbeek kenne die Liga sehr gut, unterstrich Bader. „Ich glaube, dass das kein Nachteil sein muss, nicht in der Bundesliga gearbeitet zu haben, wenn man die grundsätzlichen Fähigkeiten mitbringt“, sagte er.

Auch Unvoreingenommenheit könne gut sein. Verbeek habe die Mehrzahl der Nürnberger Profis nicht nur namentlich, sondern auch inhaltlich gut gekannt. Er habe sich die letzten Spiele des Traditionsclubs angesehen, ein intensives Videostudium gemacht und erfülle genau das Anforderungsprofil. Zudem habe er in den Niederlanden viel mit jungen Spielern gearbeitet.

dpa

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