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Edeljoker Götze führt Bayern zum 4:1

München Edeljoker Götze führt Bayern zum 4:1

Der herausragende Mario Götze hat den FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga zum Sieg geführt.

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Die Einwechslung von Mario Götze (M) belebte das Spiel der Bayern. 4:1 Heimerfolg gegen den FSV Mainz 05. Foto: Andreas Gebert

München. Der herausragende Mario Götze hat den FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga zum Sieg geführt. Nach einer enttäuschenden ersten Hälfte und Pausen-Rückstand führte der Nationalspieler die Münchner als dreifacher Torvorbereiter noch zu einem 4:1 (0:1) gegen den FSV Mainz 05.

Nach dem Rückstand durch Shawn Parker (44. Minute) war der nach dem Seitenwechsel eingewechselte Götze vor 71 000 Zuschauern an den ersten drei Bayern-Treffern von Arjen Robben (50.), Thomas Müller (52.) und Mario Mandzukic (69.) beteiligt. Vier Tage vor dem Champions-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen schraubte Müller (82./Foulelfmeter) den Erfolg mit seinem siebten Liga-Doppelpack noch weiter in die Höhe. Die Münchner jagen nach 34 ungeschlagenen Spielen weiter den Uralt-Bundesligarekord des Hamburger SV von 36 Partien ohne Niederlage. Mainz ist nun seit sechs Spielen ohne Sieg.

Nur „wenige“ richtig gute Minuten hatte Pep Guardiola von seinem Team bislang zu Hause gesehen - und gegen die taktisch bestens eingestellten Mainzer blieb es zunächst auch dabei. Anders als bei den beeindruckenden Auswärtsauftritten bei Manchester City und in Leverkusen taten sich die Münchner mächtig schwer. Gäste-Trainer Thomas Tuchel machte mit einer Fünferkette mit drei Innenverteidigern und einer Viererkette davor die Räume der Münchner zum Kombinieren sehr eng. Dazu gesellten sich ungewohnt viele Bayern-Fehlpässe.

Gerade gegen diese Formation von Taktiktüftler Tuchel hätte wohl der pfeilschnelle Franck Ribéry gut helfen können. Doch Europas Fußballer des Jahres musste wegen eines Kapseleinrisses am Sprunggelenk passen; sein Einsatz ist auch für das Pilsen-Spiel am Mittwoch fraglich. Bei zwei harmlosen Kopfbällen von Dante (22.) und Philipp Lahm (43.) nach Standards musste Christian Wetklo im Mainzer Tor nicht eingreifen. Auch bei einem 18-Meter-Schuss von Robben (35.) wurde der Vertreter des verletzten Heinz Müller nicht geprüft.

Fast beschäftigungslos erlebte Manuel Neuer die erste Hälfte auf der Gegenseite. Machtlos musste er aber das 0:1 geschehen lassen. Kurz nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Dante (42.) wegen einer tiefen Risswunde am linken Fuß war die Münchner Defensive nach einem langen Pass von Julian Baumgartlinger unsortiert. Jérome Boateng verfehlte den Ball, Parker zog auf und davon. Provozierend hielt der 05-Angreifer beim Torjubel einen Zeigefinger vor den Mund. Auf der Tribüne registrierten die Bayern-Bosse den Stimmungsdämpfer mit versteinerten Mienen.

Die Gemütslage von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß änderte sich gleich nach dem Wechsel. Binnen zwei Minuten drehten die von Guardiola taktisch umgestellten Münchner das Spiel. Erst bediente Götze den gestarteten Robben mit einem Traumpass, der mit dem ersten richtigen Bayern-Torschuss des Spiels sofort traf. Dann zauberte gleich ein Bayern-Quartett: Lahm, Götze, Robben - und Müller netzte zum 2:1 ein.

Mainz blieb sporadisch gefährlich. So prüfte Nicolai Müller (65.) Neuer mit einem Schuss. Ferner sorgte Eric Choupo-Moting (65./66.) zweimal für Gefahr. Gejubelt wurde jedoch wieder auf der anderen Seite. Wieder bereitete Götze vor, diesmal verwertete Mandzukic zu seinem fünften Saisontor.

In der Schlussphase durfte auch der Ex-Mainzer Jan Kirchhoff auf dem Platz mitjubeln. Müller verwandelte einen von Nikolce Noveski an Bastian Schweinsteiger verursachten Foulelfmeter. Den Strafstoß hätte aber auch der sichtbar bewegte Robben gerne geschossen.

dpa

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