Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Fußball Köpke und Schneider verlängern Verträge als Löw-Assistenten
Sportbuzzer Fußball Köpke und Schneider verlängern Verträge als Löw-Assistenten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:42 09.02.2017
„Kontinuität und Verlässlichkeit“ an der Spitze der Nationalmannschaft“: Co-Trainer Thomas Schneider und Torwarttrainer Andreas Köpke (r) machen weiter bis 2020. Quelle: Arne Dedert
Anzeige
Frankfurt/Main

Weltmeister-Macher Joachim Löw kann bis zur nächsten Europameisterschaft auf sein bewährtes Team in der Nationalmannschaft setzen. Torwarttrainer Andreas Köpke und Co-Trainer Thomas Schneider haben ihre Verträge wie ihr Chef bis 2020 verlängert.

Manager Oliver Bierhoff und Assistent Marcus Sorg sind ebenfalls bis 2020 an den Deutschen Fußball-Bund gebunden. „Gemeinsam haben wir große Ziele vor uns. Aktuell zählt für uns einzig und allein, uns als Gruppenerster für die WM in Russland zu qualifizieren“, sagte Bundestrainer Löw in einer DFB-Mitteilung.

Die Vertragsverlängerung von Löw war beim DFB-Bundestag im Oktober verkündet worden. Der ehemalige Nürnberger Keeper Köpke ist bereits seit 2004 Torwarttrainer der DFB-Auswahl, Schneider (früher VfB Stuttgart) stieß 2014 dazu. Der Ex-Freiburger Sorg war vor der letztjährigen EM in Frankreich als zweiter Co-Trainer dazugekommen.

„Die Zusammenarbeit mit Jogi Löw, Oliver Bierhoff, Thomas Schneider und Marcus Sorg ist großartig“, betonte Köpke. „Wir können uns aufeinander verlassen, jeder kennt seine Aufgaben und Rolle. Auch in schwierigen Phasen sind wir gemeinsam immer unserer Linie treu geblieben.“

Für DFB-Präsident Reinhard Grindel ist „Kontinuität und Verlässlichkeit“ an der Spitze der Nationalmannschaft sehr wichtig. „Wir haben deshalb dem Wunsch von Bundestrainer Jogi Löw, mit seiner kompletten sportlichen Leitung weiter zusammenarbeiten zu wollen, sehr gerne und aus voller Überzeugung entsprochen“, sagte er.

„Also ich könnte mir durchaus vorstellen, bis Katar weiterzumachen“, hatte Schneider bereits während der EM 2016 mit Blick auf die WM 2022 gesagt. Nach einer kurzen Kunstpause fügte der 43-Jährige damals mit einem Lächeln an. „Nein, so lange Jogi Cheftrainer ist, und er mit meiner Arbeit zufrieden ist, so lange bin ich gerne an seiner Seite und unterstütze ihn.“ Schneider war nach dem WM-Triumph Nachfolger von Hansi Flick geworden, der inzwischen auch als Sportdirektor des DFB zurückgetreten ist.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Deutsche Fußball-Bund ist derzeit großer Favorit für die Ausrichtung der EM 2024. Drei Wochen vor Ende der Meldefrist gibt es noch keinen Herausforderer. Der UEFA-Präsident hofft aber weiter auf einen Gegenkandidaten.

09.02.2017

Die Dortmunder Profis werden mehr und mehr zu Elfmeter-Spezialisten. Wie schon in der zweiten Runde des DFB-Pokals behielten sie auch gegen die Hertha im aufregenden Achtelfinal-Schlussakt die Nerven. Zwei Profis machten sich dabei besonders verdient.

09.02.2017

Jetzt muss ein neuer Philipp Lahm her. Als Außenverteidiger oder als Kapitän wird der am Saisonende scheidende Weltmeister fehlen, für den Managerposten müssen die Bosse sowieso umplanen. Beim Amt des Spielführers könnte im Club ein Weltmeisterkollege folgen.

09.02.2017
Anzeige