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Mainz beendet Durststrecke - 2:0 gegen Braunschweig

Mainz Mainz beendet Durststrecke - 2:0 gegen Braunschweig

Der FSV Mainz 05 kann in der Fußball-Bundesliga doch noch gewinnen. Mit dem hart erarbeiteten 2:0 (1:0) gegen den Tabellenletzten Eintracht Braunschweig feierten die Rheinhessen ...

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Der Mainzer Joo-Ho Park (r) bejubelt das 1:0 durch Shinji Okazaki. Foto: Fredrik von Erichsen

Mainz. Der FSV Mainz 05 kann in der Fußball-Bundesliga doch noch gewinnen. Mit dem hart erarbeiteten 2:0 (1:0) gegen den Tabellenletzten Eintracht Braunschweig feierten die Rheinhessen den ersten Sieg nach zuletzt sechs vergeblichen Anläufen.

Mann des Tages war vor 30 657 Zuschauern Shinji Okazaki. Der japanische Nationalspieler erzielte in der 8. und 68. Minute seine Saisontore zwei und drei. Der Aufsteiger aus Niedersachsen versteckte sich nach dem frühen Rückstand nicht. Die Gäste waren vor allem nach dem Wechsel gleichwertig, in der Offensive fehlten ihnen aber die Mittel für den angestrebten Punktgewinn.

Der Mainzer Coach Thomas Tuchel hatte gleich fünf Wechsel im Vergleich zum 1:4 bei Bayern München vorgenommen. Heinz Müller stand wieder im Tor, im Feld sollten Niki Zimling, Elkin Soto, Okazaki und Joo-Ho Park für frischen Wind sorgen. Torsten Lieberknecht brachte bei seiner ersten Rückkehr als Trainer zu seinem früheren Verein in Ermin Bicakcic und Norman Theuerkauf zwei neue Akteure.

Die Rheinhessen erwischten den besseren Start und gingen verdient in Führung. Einen tollen Pass von Junior Diaz hob Okazaki gekonnt über Eintracht-Schlussmann Daniel Davari zu seinem zweiten Saisontreffer ins Netz.

Danach waren die Gastgeber weiter tonangebend. Doch ihre Mittel waren untauglich, um ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Viel zu oft versuchten es die Mainzer mit langen Pässen in die Spitze. Die hochgewachsenen Spieler aus Niedersachsen waren gegen die kleineren 05-Angreifer im Vorteil. Nur wenn schnell und flach über die Außen gespielt wurde, drohte auch Gefahr. Die besten Chancen ließen Okazaki (20., 26.) und Nicolai Müller (21.) aus.

Durch eigene Fehler bauten die Mainzer die Braunschweiger wieder auf. Erstes Zeichen war ein Kopfball von Mirko Boland (31.), danach war es Karim Bellarabi, der bei seiner besten Chance von einem Ballverlust des Mainzer Kapitäns Nikolce Noveski profitierte. Sein Schuss aber verfehlte das FSV-Gehäuse deutlich (40.).

Mit frischem Mut und Dominik Kumbela im Sturmzentrum übernahm die Eintracht nach dem Wechsel die Initiative. Der letztjährige Zweitliga-Torjäger hatte auch gleich eine gute Chance (47.). Mainz blieb bei seiner Taktik der langen Bälle. Zudem blieb das Passspiel ungenau. Braunschweig brachte in Torsten Oehrl einen weiteren kopfballstarken Stürmer und drängte auf den Ausgleich. Gute Einschussmöglichkeiten aber blieben gegen die verunsichert wirkenden Mainzer aus.

Mitten in die Drangperiode des Aufsteiger fiel ein Konter der 05er. Über den eingewechselten Johannes Geis und Nicolai Müller landete der Ball bei Okazaki, der mit viel Glück Davari ein zweites Mal überwinden konnte. Der flinke Stürmer verpasste seinen dritten Treffer nach schöner Einzelleistung nur knapp (76.). Auf der Gegenseite rette Heinz Müller nach einem weiten Abschlag in höchster Not gegen Kumbela (81.).

dpa

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