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Nürnberg weiter sieglos - Drmic rettet 1:1 in Frankfurt

Frankfurt/Main Nürnberg weiter sieglos - Drmic rettet 1:1 in Frankfurt

Der 1. FC Nürnberg bleibt in der Bundesliga weiter sieglos, hat unter Interimstrainer Roger Prinzen in Frankfurt aber immerhin ein Remis erkämpft.

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Der Frankfurter Sebastian Rode (r) und der Nürnberger Hiroshi Kiyotake kämpfen um den Ball. Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt. Der 1. FC Nürnberg bleibt in der Bundesliga weiter sieglos, hat unter Interimstrainer Roger Prinzen in Frankfurt aber immerhin ein Remis erkämpft. Joker Josip Drmic sicherte den Franken vor 50 200 Zuschauern beim 1:1 (0:0) durch sein Tor in der 86. Minute zumindest einen Punkt.

Vaclav Kadlec hatte die Eintracht in der 50. Minute in Führung gebracht. Die Hessen verpassten im 750. Heimspiel ihrer Bundesliga-Geschichte den 400. Erfolg und den ersten Sieg vor eigenem Publikum in dieser Spielzeit.

Nürnbergs Übergangscoach Prinzen hatte die „Club“-Elf nach dem 0:5-Debakel gegen den Hamburger SV nur auf zwei Positionen verändert. In seinem sehr wahrscheinlich einzigen Spiel als Cheftrainer beorderte Prinzen Routinier Javier Pinola auf die linke Abwehrseite, zudem rückte Niklas Stark ins defensive Mittelfeld.

FCN-Sportdirektor Martin Bader hofft zu Beginn der kommenden Woche einen Nachfolger für den vor zwei Wochen entlassenen Wiesinger zu präsentieren. Als Favoriten gelten weiter der österreichische Nationaltrainer Marcel Koller sowie der Niederländer René Meulensteen. Kommentieren wollte Bader das vor der Partie wie gewohnt nicht.

In Frankfurt hielten die Franken die Partie bis zum Schluss offen. Zwar waren die Gastgeber die meiste Zeit feldüberlegen, die Gäste agierten aus einer kompakten Defensive heraus aber sehr diszipliniert. Die Eintracht, bei der Alexander Meier und Bastian Oczipka nach langen Verletzungspausen für Takashi Inui und Constant Djakpa in die Startelf gerückt waren, tat sich deshalb im ersten Durchgang sehr schwer.

Lediglich Stefan Aigner (5. Minute) und Tranquillo Barnetta (31.) sorgten für ein wenig Gefahr. Beide scheiterten aber am gut reagierenden Raphael Schäfer im Nürnberger Tor. Zudem hatte der FCN Glück, dass Schiedsrichter Christian Dingert nach einem vermeintlichen Foul von Pinola an Aigner nicht auf Strafstoß für die Hessen entschied (18.).

Kurz nach dem Seitenwechsel gerieten die Nürnberger aber doch in Rückstand. Nach feinem Zuspiel von Meier tauchte Kadlec alleine vor dem Gäste-Tor auf und überwand Schäfer kaltschnäuzig zur Frankfurter Führung. Für den Tschechen war der vierte Saisontreffer im siebten Spiel.

Erst nach dem Rückstand wurden die Franken etwas mutiger. Zunächst wurde Tomas Pekhart nach gut einer Stunde erst im letzten Moment von Oczipka gestoppt, kurz darauf traf Stark mit einem Fernschuss nur die Latte des Frankfurter Gehäuses. Es war bereits der achte Aluminium-Treffer der Nürnberger in dieser Saison.

Die Eintracht zog sich nun weit zurück und lauerte auf Konter. Allerdings fehlt es dem Veh-Team dabei an Genauigkeit. Dies wurde kurz vor dem Ende bestraft, als Drmic zum nicht unverdienten Ausgleich traf. Kurz darauf hatte Pinola sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber an Trapp.

dpa

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