Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Fußball Robben kokettiert mit Rücktritt - Sammer: „Quatsch“
Sportbuzzer Fußball Robben kokettiert mit Rücktritt - Sammer: „Quatsch“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:51 24.10.2012
Bayern-Star Arjen Robben macht sich Gedanken über seine Zukunft. Quelle: Andreas Gebert
Anzeige
München

Arjen Robben zeigt sich von seinen anhaltenden Verletzungen zunehmend zermürbt und kokettiert sogar mit Rücktrittsgedanken.

Der Offensivkünstler des FC Bayern, der in dieser Saison wegen einer Oberschenkel-Blessur erst drei Spiele in der Fußball-Bundesliga und eine Partie in der Champions League bestreiten konnte, sagte dem niederländischen TV-Sender NOS: „Manchmal ist es einfach schwer und dann denke ich: Lasst mich, ich hänge meine Fußballschuhe an den Nagel und höre auf.“

Dennoch denkt der 28-Jährige, der erst im Frühjahr seinen Vertrag beim Rekordmeister bis 2015 verlängert hat, offenbar nicht im Ernst an ein Karriereende. „Am Ende finde ich den Sport dann doch zu toll, und dann weiß ich auch, dass alles wieder gut wird“, sagte Robben.

Beim FC Bayern blieb man nach dem Interview Robbens gelassen. „Da ist überhaupt nichts dran, das ist Quatsch“, sagte FCB-Sportvorstand Matthias Sammer vor dem Champions-League-Match in Lille bei „Sky“. Dass den Superstar die ständigen Verletzungen frustrieren, sei natürlich offensichtlich, aber „er ist in besten Händen und er wird noch lange spielen“, verkündete der frühere Nationalspieler.

Robben laboriert seit Ende September an muskulären Problemen im Oberschenkel. „Die letzten Gespräche, die ich mit Arjen Robben in den letzten Tage geführt habe, waren gut“, hatte Trainer Jupp Heynckes jüngst erzählt. „Er war immer ganz gut drauf. Natürlich, wenn er nach einer guten Phase wieder eine Kleinigkeit gemerkt hat, war es ein bisschen anders. Es ist so: Das Ganze kommt vom Rücken.“

Clubchef Uli Hoeneß hatte Robben jüngst als „einen der besten Profis, die wir je im Verein hatten“ beschrieben. Der Präsident hofft, den 2009 von Real Madrid verpflichteten Super-Dribbler bis zu dessen tatsächlichem Karriereende im Verein halten zu können.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Von Festtagsstimmung keine Spur. Die bittere Niederlage im Revierderby gegen Schalke und der dürftige Bundesliga-Start trüben beim deutschen Meister aus Dortmund die Vorfreude ...

24.10.2012

Der Dortmunder Polizeipräsident Norbert Wesseler sieht nach den Krawallen beim Bundesligaderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 „Geisterspiele“ als letzte Möglichkeit.

24.10.2012

Beim VfL Wolfsburg wächst der Druck auf Trainer, Manager und Geschäftsführer Felix Magath.

24.10.2012
Anzeige