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Lübeck Cougars Cougars wollen Derby-Revanche
Sportbuzzer Lübeck Cougars Cougars wollen Derby-Revanche
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11:54 23.06.2018
Auch mit vereinten Kräften konnte die Cougars-Abwehr Elmshorns Khairi Dickson im Hinspiel nicht stoppen. Quelle: HFR
Lübeck

Doch damit das klappt, müssen die Lübecker einen Ex-Cougar in den Griff bekommen. US-Runningback Khairi „KD“ Dickson hatte vergangene Saison großen Anteil daran, dass die Berglöwen in letzter Sekunde den Abstieg verhindern konnten. Jetzt wirbelt der 23-Jährige für Aufsteiger Elmshorn, hat in sieben Spielen bereits 21 Touchdowns erzielt, ist damit Topscorer der GFL2 und hat sein Team mit fünf Siegen bei nur zwei Niederlagen auf Tabellenplatz zwei geführt.

Parkplatzsorgen

Das Match wurde wegen des anschließenden WM-Spiels zwischen Deutschland und Schweden um eine Stunde auf 16.30 Uhr vorverlegt. Einlass ist ab 15.30 Uhr, Tickets gibt es ab 6 Euro (ermäßigt) bzw. 10 Euro an der Stadionkasse.

Vor dem Spiel treten R'n'B-Sänger Jayem und Rapper George Yang auf

Wegen eines Open-Air-Gottesdienstes in den benachbarten Wallanlagen kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Parkplätze an der Possehlstraße sind für die ankommende Reisebusse reserviert
In der Halbzeitpause veranstalten die Stadionsprecher Carsten Spengemann und Dennis Neumann eine Quarterback- Challenge.

Auch den Lübeckern gelang es im Hinspiel nicht, Dickson zu stoppen. Mit 20 Läufen erzielte er vor vier Wochen 251 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns. Trotzdem warnt Cougars-Cheftrainer Mark Holtze davor, die Fighting Pirates nur auf Dickson zu reduzieren. „Elmshorns Offense ist insgesamt sehr potent. Die gilt es zu limitieren“, sagt der Lübecker Coach – und fügt kämpferisch an: „Wir wollen unbedingt mit einem positiven Gefühl in die Pause gehen.“

Holtzes Elmshorner Gegenüber Jörn Maier will das 63:28 aus dem Hinspiel nicht überbewerten, warnt: „Eine Halbzeit lang war es ein enges Spiel, ein offener Schlagabtausch. Lübeck steht jetzt mit drei Siegen und vier Niederlagen etwas mit dem Rücken zur Wand. Sie brauchen Erfolge, um nicht unten reinzurutschen. Lübeck wird hochmotiviert sein, sich für die Niederlage revanchieren zu wollen.“

Sorgen bereitet dem Pirates-Coach dabei die Tatsache, dass sein Team sehr viele Punkte des Gegners zulässt (im Schnitt 32,9 pro Partie). Sauer war Maier aber zuletzt aber nicht auf die Defense, sondern auf sein Kickoff-Team. „Wir haben zwei Kickoff-Returntouchdowns in einem Spiel kassiert. Das ist die Höchststrafe. Wäre ich in der NFL tätig, wäre ich vermutlich schon meinen Job los“, sagte der 47-Jährige nach dem 57:34-Erfolg über die Paderborn Dolphins – und kündigte mit Blick auf die heutige Partie in Lübeck an: „Da wird es auch personelle Veränderungen geben.“

Bei den Cougars wird es dagegen kaum personelle Veränderungen im Vergleich zum 0:13 bei den Düsseldorf Panthern am vergangenen Wochenende geben. Das liegt zum einen daran, dass sich die Lübecker beim ungeschlagenen Spitzenreiter sehr ordentlich verkauft haben – und zum anderen daran, dass der ohnehin kleine Berglöwen-Kader derzeit durch Verletzungen und Urlaub so dezimiert ist, dass die Trainer kaum Wechselmöglichkeiten haben. Aber der verbliebene Rest des Cougars-Rudels ist umso bissiger, will sich für die Hinspiel-Pleite revanchieren.

Von Axel Wronowski

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