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Sport im Norden 1:4 – auch Werder zu stark für Oldesloes Zweitliga-Frauen
Sportbuzzer Sport im Norden 1:4 – auch Werder zu stark für Oldesloes Zweitliga-Frauen
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21:15 23.10.2012
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Stormarn

Mit dem jüngsten 1:4 (0:3) im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen kassierte die Mannschaft die fünfte deutliche Niederlage im sechsten Saisonspiel und offenbarte dabei erneut Schwächen in allen Mannschaftsteilen.

Wie weit der FFC momentan von einem Nichtabstiegsplatz entfernt ist, verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle: Mit dem 1. FC Lübars rangiert dort jene Mannschaft auf dem ersten Nichtabstiegsplatz (Rang 9), die beim Saisonauftakt in Bad Oldesloe deutlich mit 6:0 gewann.

Die Hoffnung auf Besserung, auf eine Partie, in der das Team von Michael Clausen lange ein 0:0 halten und vielleicht sogar in Führung gehen könnte, währte gegen Bremen genau 37 Sekunden. Nach einer Flanke dicht vors Tor (wo war Torfrau Friederike Wiener?) köpfte Maike Timmermann ein – und der FFC lief einmal mehr einem Rückstand hinterher. Immerhin: Nach 20 Minuten berappelte sich das Team, hatte bei einem Freistoß von Gianna Nicoleit (24.) und einem Flankenlauf von Ronja Pajonk (25.) abr nicht das Glück, dass die Eingaben an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fanden, sondern es jeweils knapp verfehlten. Als sich Rechtverteidigerin Pajonk dann einen Stellungsfehler leistete und den Diagonalpass auf Gegenspielerin Daniela Schacher nicht verhindern konnte, beförderte Jessica Golebiewski die scharfe Eingabe der Ex-Oldesloerin mit dem Knie ins Tor, weil Linksverteidigerin Nicoleit die Situation zu spät erkannt hatte (30.). Auch beim 0:3 nur sechs Minuten später ließen die Oldesloerinnen den Gästen zu viel Raum zum Kombinieren. Nach einem Flankenwechsel verwertete Cindy König per Direktabnahme, als sie 14 Meter vor dem Tor unbedrängt an den Ball kam.

Erst als Wiener nach Wiederbeginn zweimal pariert hatte, fand der FFC besser ins Spiel. Nicht zuletzt dank der eingewechselten Sandra Runge, die Clausen aufgrund geringer Trainingbeteiligung (Studium in Flensburg) zunächst auf der Bank gelassen hatte. Die aber mit ihrer Ballsicherheit mehr Struktur ins Spiel brachte, auch nach ihrer Armverletzung keinen Zweikampf scheute und so einer der wenigen Lichtblicke war.

Doch ungenaue Zuspiele in die Spitze, nicht abgestimmte Laufwege und eine mehrfach zu eigensinnige Madeline Gieseler ließen wenig Torgefahr entstehen. Erst nach dem 0:4 durch Schacher (65.) gelang Gieseler nach einer gelungenen Ballstaffete über sieben Stationen noch der Ehrentreffer.

FFC: Wiener – Pajonk, Hamed, Fritz, Nicoleit – Wolfgramm (46. Runge), Hegeler – Homp, Gieseler, Engel – Lippert.

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