Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden 1:8 in Herford: Top-Stürmerin Laue bricht über FFC Oldesloe herein
Sportbuzzer Sport im Norden 1:8 in Herford: Top-Stürmerin Laue bricht über FFC Oldesloe herein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 16.10.2012
Anzeige
Lübeck

„Wir haben uns nicht gegenseitig zerfetzt, sondern darüber gesprochen, woran es liegt“, berichtete Gaitana Lippert. Eine Erklärung habe man zwar nicht gefunden, aber „wir wissen, dass wir bei weitem nicht so schlecht sind, wie es die Ergebnisse erscheinen lassen.“ Der 28-jährigen Stürmerin, die in Herford im offensiven Mittelfeld spielte, war immerhin der Ehrentreffer gelungen, als sie in der 76. Minute nach einem Querpass der erstmals als Spitze aufgebotenen Martha Thomaschewski zunächst an HSV-Torfrau Sonja Speckmann scheiterte, im zweiten Versuch den Ball aber doch über die inzwischen nachgerückten Abwehrspielerinnen hinweg ins Tor lupfte. Ihr erstes Saisontor, das allerdings keine große Freude bei ihr und den Mitspielerinnen auslöste. Schließlich hatten die Gastgeberinnen dem FFC zuvor schon acht Treffer eingeschenkt, allein vier davon die überragende Anna Laue. „Sie ist eine absolute Ausnahmespielerin in dieser Liga“, schwärmte FFC-Trainer Michael Clausen über Herfords Stürmerin, die mit einem lupenreinen Hattrick binnen sechs Minuten (19., 23., 25.) die gute Anfangsphase der Oldesloerinnen vergessen machte. Denn bis dahin war der FFC durchaus selbstbewusst aufgetreten, hatte einige gute offensive Ansätze gezeigt und hinten wenig zugelassen. „Doch dann brach Laue über uns herein“, wie es Clausen formulierte und zugleich bemängelte, dass einige seiner Spielerinnen in manchen Szenen schließlich doch noch „zu grün gewesen“ seien. „Fünf der acht Tore dürfen nicht fallen, wenn wir zweitligareif sein wollen“, stellte er unmissverständlich fest und beantwortete auch gleich noch die Frage, die sich die Spielerinnen auf der Rücktour im Bus gestellt hatten: „Wenn wir es nicht hinbekommen, unsere Fehler abzustellen, werden wir es nicht schaffen, in der Liga zu bleiben.“ Wobei Lippert und ihre Teamkolleginnen in der Analyse auch darin einig waren, dass Herford noch eine Klasse besser gewesen sei als die Gegnerinnen zuvor. „Gegen Potsdams spielstarke Zweite beispielsweise haben wir auch sehr tief gestanden und sind so zum Erfolg gekommen. Doch Herford ist wesentlich erfahrener als die 16, 17, 18 Jahre jungen Potsdamerinnen. Das mussten wir leidvoll erfahren.“Immerhin spielt der FFC in der zweiten Halbzeit wieder besser mit, und Clausen stimmt „im Vergleich zur Vorsaison positiv, dass wir diesmal als Team funktionieren. Das zeigt sich darin, wie konstruktiv die Spielerinnen miteinander diskutieren.“ Und doch würden sie auf einer Heimtour viel lieber mal wieder ein wenig feiern . . .ingFFC: Wiener – Pajonk, Hamed, Hilmer, Nicoleit (46. Hegeler) – Homp, Wolfgramm (46. Runge), Gieseler, Engel – Lippert (80. Gauer) – Thomaschewski.Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Laue (19., 23., 25.), 4:0 Voss (36.), 5:0 Laue (42.), 6:0 Nesse (46.), 7:0 Knipp (60.), 8:0 Nesse (61.), 8:1 Lippert (76.).

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Meppen/Lübeck – Nach dem 0:2 im Keller-Duell beim SV Meppen hat auch für den Lübecker Trainer Ramazan Yildirim der Abstiegskampf begonnen.

16.10.2012

– Der VfB Lübeck schwächt sich selbst. Schon fünf Spieler sahen in dieser Saison die Rote Karte, rekordverdächtig – Dominic Hartmann (Landespokal in Flensburg), Marcel Engelhardt (Landespokal in Preetz), Marcus Steinwarth (Regionalliga in Wilhelmshaven), Moritz Marheineke (DFB-Pokal gegen Braunschweig) und Dennis Voß (vorgestern in Meppen).

16.10.2012

– Punktlose Zweitliga-Handballerinnen sehen Aufwärtstrend.

16.10.2012
Anzeige