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Sport im Norden 1876 gleicht Tabellenkonto aus, Stockelsdorf ist entthront
Sportbuzzer Sport im Norden 1876 gleicht Tabellenkonto aus, Stockelsdorf ist entthront
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20:15 29.10.2013
Ringelpiez mit Anfassen: Lübeck 1876 ist mit dem dritten Saisonsieg in Serie und nun 7:7 Punkten auf Rang sechs geklettert. Quelle: Felix König
Lübeck

Oberliga, Frauen: Lübeck 1876 — SG Niendorf/Wandsetal 22:16 (12:8). Die Lübeckerinnen waren von Beginn an optisch stärker, ließen nach dem 2:1 aber im Angriff die Zügel derart schleifen, dass die Hamburger SG-Gäste mit 5:3 (12.) in Führung gehen konnten. Erst jetzt fand „76“ seinen Rhythmus und glich zum 6:6 (16.) aus. Trainerin Jolanta Szynwelska nahm nun eine Auszeit, und von da an wurde deutlich konstruktiver gespielt, so dass die Vier-Tore-Führung zur Pause hochverdient war. Diese hielt bis zum 14:10 (36.), ehe sich wieder die schon obligatorische Schwächephase einschlich. Die Hamburgerinnen verkürzten auf 14:13 und Szynwelska musste die Deckung umstellen. Nun war die SG-Kreisläuferin abgemeldet, und vorn lief‘s wieder. Beim 20:14 (52.) war die Entscheidung gefallen.

„Das war ein kollektiver Sieg der Mannschaft“, lobte Coach Piotr Szynwelski den sichtbar gewachsenen Zusammenhalt. Für die Tore sorgten Schreiber (5), Knop, Eckert (je 4), Schröder, Hirt (je 3), Koch, Krisat und Ludigkeit (je 1).

TSV Ellerbek — ATSV Stockelsdorf 24:20 (11:7). „In der derzeitigen Verfassung haben wir in der Spitzengruppe nichts zu suchen“, lauttete die bittere Erkenntnis von Trainer Nico Schmidt, nachdem seine ATSV-Sieben auf Platz vier abgerutscht war. Dabei hatte „Stodo“ gut ins Spiel gefunden, mit 3:1 geführt und Ellerbek mit einer 5:1-Deckung zugesetzt. Doch drei Angriffsfehler verhalfen dem TSV zu Gegenstößen und einer Führung, die bis zur Pause auf vier Tore anwuchs. Zwar kämpfte sich der ATSV nach dem 12:17 noch einmal auf 16:18 heran. Doch das reichte nicht. Schmidt haderte auch mit den Unparteiischen, die bei 8:3 Siebenmetern zugunsten des TSV gleich 11:1 Zeitstrafen aus ATSV- Sicht verteilten, die in Roten Karten für Krönert (4/1) und Glas (1) gipfelten. „Wir sind eine Truppe, aber keine Mannschaft“, konstatierte Schmidt und kündigte „klärende Gespräche“ an. Für die weiteren Treffer sorgten Mitschker (5), Palloks (5/3), Duhr (3), Kunze und Wieckberg (je 1).

Oberliga, Männer: DHK Flensborg — VfL Bad Schwartau II 36:22 (14:12). Dass die Niederlage beim Spitzenreiter so hoch ausfiel, war lange nicht abzusehen. „Bis zur Pause haben wir sehr gut mithalten. Das hatte sich der DHK sicher leichter vorgestellt“, meinte Betreuer Bernd Komotzki mit Blick auf die massive VfL-Deckung und Keeper Gauger, der zehn Bälle parierte. Doch nach dem Seitenwechsel verfiel Schwartau in den alten Trott, schloss viel zu schnell ab und wurde vor allem über Außen eiskalt ausgekontert. Beim 22:14 (40.) war das Duell entschieden. Einziger VfL-Lichtblick war der A-Jugendliche Schlichting (6), der sich glänzend ins Team einfügte. Die weiteren Schwartauer Tore erzielten Mendle (5/3), de Oliviera, Schönhoff, Amoey (je 3), Claasen und Bruhn (je 1).

rl

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