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Sport im Norden 2:5 – TSV Trittau geht in Beuel erstmals komplett leer aus
Sportbuzzer Sport im Norden 2:5 – TSV Trittau geht in Beuel erstmals komplett leer aus
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21:10 15.01.2018
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Bonn

Sabina Persson versuchte erst gar nicht, ihre Enttäuschung zu verbergen. „Ich bin sauer“, ließ Trittaus Abteilungsleiterin und Teammanagerin in Personalunion wissen, als die letzten Ballwechsel in der mit knapp 150 Zuschauern besetzten Erwin-Kranz-Halle in Bonn-Beuel gespielt und auch die Hoffnung auf eine knappe Niederlage, ein 3:4 und einen „Ehrenpunkt“, verflogen war.

Dabei sah es lange Zeit gut aus im letzten Match. Bernardo Atilano, der 21-jährige Portugiese im TSV-Team, schien die Gunst der Stunde zu nutzen, lag gegen einen extrem nervös spielenden Max Weißkirchen mit 2:1-Sätzen vorn und war beim 9:7 im vierten Durchgang nur noch zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt. Beuels Nationalspieler glich zum 9:9 aus, noch zweimal legte Atilano vor, führte 10:9 und 11:10. Aber beide Matchbälle „hat er dann so unkonzentriert vergeben. Da hätte er das Match zumachen müssen“, kritisierte Persson, als auch der fünfte Satz an Weißkirchen gegangen war.

Weil zudem ihr Sohn Nikolaj und Priskila Siahaya „weit von ihrer Bestform entfernt“ spielten, Joachim Persson sich gegen Marc Zwiebler trotz Trainingspause (aufgrund seiner Oberschenkelprobleme) im Duell mit seinem Hauptkonkurrenten aus gemeinsamen Jugendjahren zwar gut behauptete, letztlich aber in fünf Sätzen „sehr unglücklich“ verlor, ging Beuel mit 3:2 in Führung.

Und erhöhte auf 4:2, weil auch Ary Trisnanto/Kilasu Ostermeyer im Mixed gegen Akshay Dewalker und Lauren Smith in vier Sätzen verloren.

So blieben nur zwei Siege: Milsoz Bochat und Jonathan Persson hatten Dewalker und Lukas Resch in drei Sätzen abblitzen lassen, Ostermeyer und Iris Tabeling blieben auch im elften Doppel der Saison ungeschlagen, besiegten WM-Starterin Lisa Kaminski und die englische Doppelspezialistin Smith, immerhin Nummer 32 der Weltrangliste, ebenso klar. „Aber alle anderen, alle knapperen Matches haben wir verloren. So steht am Ende ein 2:5, obwohl wir auf Augenhöhe waren“, ärgerte sich Persson, die vor dem kommenden Wochenende mit Spielen am Samstag in Wipperfeld und am Sonntag in eigener Halle gegen Mülheim über Umstellungen nachdenkt, vor allem das zweite Herreneinzel zur Disposition stellt: „Es wäre zwar unsinnig, das gute zweite Doppel auseinanderzureißen, aber wohl alle anderen Herren hätten das in Beuel besser gemacht als Bernardo.“

Ergebnisse: Zwiebler/Weißkirchen - N. Persson/Trisnanto 11:5, 11:6, 14:15, 11:2; Smith/Kaminski - Ostermeyer/Tabeling 8:11, 3:11, 4:11; Dewalkar/ Resch - Bochat/Jon. Persson 9:11, 9:11, 6:11; Zwiebler - Joa. Persson 11:4, 12:10, 6:11, 6:11, 11:8; Heim - Siahaya 12:10, 9:11, 11:5, 11:5; Dewalkar/Smith - Trisnanto/Ostermeyer 11:8, 11:9, 5:11, 11:7;

Weißkirchen - Atilano 1:11, 11:8, 9:11, 13:11, 11:5.

ing

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