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Sport im Norden 25:25 – Ekberg trifft in letzter Sekunde
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22:12 21.10.2017
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Berlin

„Das war Werbung für den Handball. Ich hatte das Gefühl, dass wir die Nase ein bisschen vorn hatten. Deshalb wäre es umso bitterer gewesen, wenn wir mit leeren Händen nach Hause gefahren wären“, freute sich THW-Geschäftsführer Thorsten Storm. In der Tat: Die 9000 Zuschauer in der ausverkauften Berliner Schmeling-Halle sahen 60 Minuten Spitzen-Handball mit wechselnden Führungen, zwei bärenstarken Torhütern, Kiels Niklas Landin (17 Paraden/1 Tor) und Berlins Silvio Heinevetter (16 Paraden), sowie viel Leidenschaft. Eine Partie, in der der THW nach der Pause bereits 18:15 (35.) führte, beim 19:19 (48.) in doppelter, aber torloser Überzahl die Chance zur Vorentscheidung versäumte.

Kiels Niclas Ekberg überwindet per Siebenmeter Füchse-Schlussmann Silvio Heinevetter. Quelle: Foto: Dpa

„Wir haben es nach der Pause verpasst, uns abzusetzen“, bemängelte Trainer Alfred Gislason, der direkt nach dem Spiel nicht so recht wusste, „ob es nun ein verlorener oder ein gewonnener Punkt ist.

Wir haben gut gespielt.“ Nur: Der THW lag elf Sekunden vor Schluss nach einem genialen Pass von Fabian Wiede an den Kreis auf Kevin Struck, der zum 25:24 für Berlin traf, zurück. Nach schneller Mitte tankte sich Christian Zeitz durch, holte einen Siebenmeter heraus. Den verwandelte Ekberg mit dem Schlusspfiff. Der THW, der neben Landin noch in Steffen Weinhold (9 Würfe/6 Tore) und Ekberg (7/5 Siebenmeter) zwei Aktivposten hatte, hatte den Füchsen im eigenen Bau den ersten Punktverlust seit Mai zugefügt.

Dänen-Torhüter Landin sah die Punkteteilung positiv: „Wir haben zum ersten Mal in der Schlussphase nicht alles weggeworfen, was wir uns zuvor erarbeitet haben.“ Füchse-Coach Velimir Petkovic war mit dem einen Punkt nicht zufrieden, „wenn man zehn Sekunden vor Schluss führt“. Überragend bei Berlin: Nationalspieler Steffen Fäth (11 Würfe/8 Tore).

Für THW-Chef Storm sind die Diskussionen um die Kiel-Krise und Gislason beendet: „Wenn man gesehen hat, wie sich unsere Jungs für Alfred und den THW reingehängt haben, dann weiß man, dass es innerhalb der Mannschaft stimmt. Ein Punkt ist gut, wir werden weiter nach oben klettern.“

jek

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