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Sport im Norden 3:2 - FC St. Pauli besiegt Dresden bei Frontzecks Heimpremiere
Sportbuzzer Sport im Norden 3:2 - FC St. Pauli besiegt Dresden bei Frontzecks Heimpremiere
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04:26 02.11.2012
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Hamburg

Die Spieler des FC St. Pauli haben große Moral bewiesen und durften nach dem ersehnten ersten „Dreier“ seit dem 1. September endlich wieder eine Ehrenrunde als Sieger drehen. Eine Woche nach dem Mut machenden 1:1 in Paderborn erkämpften sich die Norddeutschen am Sonntag nach 0:2-Rückstand noch ein 3:2 (1:2) über Dynamo Dresden und verließen die Abstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga.

Vor 21 045 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion brachten Idir Ouali (18. Minute) und Mickael Poté (28.) die Gäste in Führung. Fabian Boll (45.), Christopher Avevor (49.) und Daniel Ginczek (55.) sorgten mit ihren Toren aber noch für eine gelungene Heimpremiere des neuen Trainers Michael Frontzeck, unter dem sich die Braun-Weißen aus ihrer sportlichen Misere zu befreien scheinen.

„Es war ein außergewöhnliches Spiel. Wir waren mausetot bis kurz vor der Halbzeit. Danach haben wir große Moral gezeigt und am Ende verdient gewonnen“, stellte Frontzeck nach dem letztlich gelungenen Heimdebüt zufrieden fest. „Die Erleichterung ist riesig. Es geht erst mal nur darum, da unten rauszukommen“, sagte Florian Kringe.

Dabei war dem Kiez-Club gegen überraschend mutig aufspielende Gäste 40 Minuten lang gar nichts gelungen. Dresden nutzte die ersten beiden Einschussmöglichkeiten dagegen konsequent und hätte gegen die verunsicherten Hausherren sogar noch höher führen können. St. Pauli hatte dann aber Glück, dass Boll eine der wenigen guten Aktionen der Braun-Weißen zum 1:2 nutzte. Damit ging ein Ruck durch das Team.

Nach dem Wechsel reichten den nicht wiederzuerkennenden Hanseaten zehn Minuten, um das Match zu drehen. Diesmal waren es die Neuzugänge Avevor und Ginczek, die mit ihrem Doppelschlag entscheidend zur Wende beitrugen. „Ich kann kaum beschreiben, was da über uns hereingebrochen ist“, merkte Dresdens Kapitän Sebastian Schuppan ratlos an. Coach Ralf Loose sagte: „Es war eine unnötige Niederlage, die sehr weht tut, weil für uns mehr drin war.“

Dafür jubelten die zuvor sechsmal sieglosen Norddeutschen, die nach dem wichtigen 1:2-Anschlusstreffer ihre Kampfkraft in die Waagschale warfen und danach zumindest phasenweise auch spielerische Akzente setzen konnten. Es reichte, um nach dem Schlusspfiff mal wieder mit den eigenen Fans feiern zu können. „So ein Publikum, das auch nach einem Rückstand seine Mannschaft anfeuert, ist von unschätzbarem Wert“, lobte Frontzeck den Anhang der Braun-Weißen.

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