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Sport im Norden 3:4 – Trittau rutscht auf Rang fünf ab
Sportbuzzer Sport im Norden 3:4 – Trittau rutscht auf Rang fünf ab
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23:10 20.01.2018
Einzel gewonnen, Ehrenpunkt gerettet: Piskila Siahayas 3:0 über Ya Lan Chang verhalf Trittau immerhin zu einem Zähler beim Aufsteiger. Quelle: Foto: 54°
Wipperfürth/Trittau

Der Neuling hatte zu Saisonbeginn zwar mit einem 4:3 gegen Meister Refrath aufhorchen lassen, seitdem aber nur noch Pflichtsiege gegen die drei Schlusslichter geholt. Gestern aber punktete Wipperfeld nicht nur durch Mark Lamsfuß und Iika Heino im 1. Herrendoppel gegen Nikolaj Persson/Ary Trisnanto (11:8, 11:9, 11:7), sondern behauptete sich auch mit Heino im 1.

Herreneinzel (11:2, 11:9, 11:6 gegen Joachim Persson), mit Jones Ralfy Jansen/Jenny Nyström im Mixed (9:11, 11:9, 11:7, 11:7 gegen Trisnanto/Iris Tabeling) und mit Henri Aarnio im 2. Herreneinzel (12:10, 13:11, 11:0 gegen Nikolaj Persson).

Somit reichten den Stormarnern die Siege von Iris Tabeling und Kilasu Ostermeyer im Damendoppel (7:11, 11:6, 11:4, 13:11 gegen Ya Lan Chang/Jenny Nyström), Joachim Persson/Milosz Bochat im 2.

Herrendoppel (11:6, 11:4, 11:2 gegen Jansen/Jens Lamsfuß) und Priskila Siahaya im Dameneinzel (7:11, 11:8, 11:4, 11:4 gegen Chang) nur zum „Ehrenpunkt“.

Und damit kann der TSV das fürs Wochenende von Nikolaj Persson gesteckte Ziel von „mindestens vier Punkten“ nur noch mit einem 6:1 oder gar 7:0 gegen Mülheim erreichen. Teammanagerin Sabina Persson hatte vorab nicht ganz so hoch gestochen, aber betont: „Wollen wir unsere Ambitionen aufs Final Four unterstreichen, sind aus den zwei Spielen drei Punkte absolut Pflicht.“

Mülheim verteidigte gestern Abend durch ein 6:1 gegen Dortelweil Platz drei, während Trittau auf Rang fünf abrutschte. Wie schon gestern in Wipperfürth, so verzichtet der TSV auch heute auf seinen Portugiesen Bernardo Atilano. „Wir hatten zwar bereits ein Flugticket für ihn, aber er war nach seinen jüngsten, nicht überzeugenden Auftritten nicht bereit, als Ersatz anzureisen.“ Eine Änderung im Team ist dennoch angedacht: Um sich die Option zu erhalten, Paul Reynolds im angepeilten Final Four einzusetzen (dafür muss er bei mindestens neun der 18 Saisonspiele in der Halle sein), ist der irische Doppel-Spezi heute dabei.

Das einzige Heimspiel im prallvollen Januar mit insgesamt fünf Partien ist für den TSV zugleich die erste Chance, nach der gescheiterten Crowdfunding-Aktion aus dem Dezember mit jenen Fans Kontakt aufzunehmen, die ihr Geld zurückerhalten haben, weil die angestrebte Summe von 8000 Euro nicht erreicht wurde (nur 1237 Euro kamen zusammen). „Wer dennoch einen der während der Aktion ausgelobten Preise erwerben möchte, kann uns gern in der Halle ansprechen“, betont Abteilungsleiterin Sabina Persson. Ihr Sohn Nikolaj, der die Aktion im Dezember initiierte, machte einen Badminton-Fan inzwischen nachträglich glücklich und überließ ihm das Trikot des dänischen Teameuropameisters Anders Antonsen, das er im Rahmen der Aktion als Gegenleistung für seine Spende erhalten hätte. Nun wickelten beide den Deal direkt ab. „Das ist auch in anderen Fällen möglich“, betont Persson.

ing/oel

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