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Sport im Norden 6:1 — klare Pokal-Revanche
Sportbuzzer Sport im Norden 6:1 — klare Pokal-Revanche
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02:18 21.09.2013
Stefan Richter (l.) lässt Fabian Schelper beim Kopfball keine Chance. Der Torjäger traf viermal. Quelle: Kugel

„Oh, wie ist das schön“, sangen die 1182 Zuschauer auf der Lohmühle. Mit 6:1 (3:0) gegen den TSV Kropp nahm der VfB Lübeck deutlich Revanche für das bittere Aus im Landespokal-Viertelfinale vor acht Wochen (1:3).

„Das war eine sehr gute Leistung. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient“, sagte Trainer Denny Skwierczynski. „Die Tore fielen zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben die Zuschauer mit unserem Spiel richtig mitgenommen.“

Mann des Abends war Stefan Richter mit vier Treffern. Der Torjäger musste nach dem Schlusspfiff hoch zu den Fans und wurde gefeiert. „Es ist eigentlich egal, wer die Tore schießt. Ich musste die Bälle ja teilweise nur noch reinschieben“, sagte Richter. „Das frühe Tor tat uns gut. Auch nach der Pause haben wir weiter Gas gegeben“, sagte Nils Lange. Und Dennis Voß fand: „Endlich haben wir unsere Chancen genutzt.“

Mit Sirmais (Ermüdungsbruch), Senger (Muskelbündelriss) und Kalus (Grippe) fehlten drei Stammspieler, außerdem waren Suew (Fußprobleme), Lindenberg (Meniskus-OP) und Roelfs (Bänderdehnung) nicht dabei. Deshalb saßen mit Morten Rüdiger, Marvin Thiel und Fabio Parduhn drei Spieler aus der A-Jugend-Bundesliga zum ersten Mal auf der Bank.

Der VfB (mit der Aufstellung vom letzten 1:0 in Todesfelde) begann druckvoll. Die erste Chance, das erste Tor. 10. Minute: Arslan flankte von rechts, Richter schoss den Ball volley aus drei Metern unter die Latte — 1:0. Drei Minuten später vergab Heidel freistehend nach Richter-Flanke das 2:0. Das fiel dann nur wenig später. Diesmal flankte Richter von links, und Arslan traf aus fünf Metern (24.).

„Steht auf für den VfB“, skandierte der G6-Block. Die Zuschauer auf der Haupttribüne hielten sich dran. Super-Stimmung unter dem gleißenden Flutlicht, auch wenn Kropps Jörn Vogt zwei Chancen hatte.

„Come on, VfB“, hallte es sofort aus dem Block.

Von den gefährlichen Kontern, die Kropp im Pokal so auszeichneten, war gestern nichts zu sehen. Wie das geht, demonstrierte der VfB beim dritten Tor: Ein langer Pass von Pauer auf Arslan. Der Offensivspieler lockte Torhüter Reinhold raus und schob den Ball an ihm vorbei in den Kasten (39.). Der blendend aufgelegte Arslan hätte zur Pause fast noch auf 4:0 erhöhen können, verzog nur knapp.

Zweite Halbzeit. Der VfB gab weiter die Richtung an. Voß traf freistehend den rechten Pfosten (48.). Auch Arslan (50.) und Richter (55.) vergaben. Und dann gab‘s das Liga-Debüt für Rüdiger (später auch für Thiel und Parduhn). Der 18-jährige Gymnasiast hatte mit der OzD am Vormittag noch die Senatsstaffel auf dem Buniamshof gewonnen.

Ein Tor gelang ihm nicht, dafür war gestern Richter zuständig. Nach Vorlage von Voß erhöhte der Angreifer auf 4:0 (69.), im Alleingang auf 5:0 (77.) und nach Voß-Flanke auf 6:0 (82.). Seine Treffer Nummer acht, neun und zehn. Die Fans hielt‘s nicht mehr auf den Sitzen. Standing Ovations für den VfB. Da störte sich niemand am Gegentreffer durch Petersen (90.).

VfB: Toboll — Wehrendt, Marheineke, Nogovic, Steinfeldt — Lange, Pauer, Voß (84. Parduhn) — Arslan (79. Thiel), Heidel (63. Rüdiger), Richter.

VfB kompakt
Der Eingangsbereich zur Lohmühle präsentiert sich in einem neuen Look. Nachdem die Außenwand hinter den Blöcken A/B einen Anstrich bekommen hat, wurde jetzt die Wand vor dem Service-Center von den Fans mit einem grün-weißen Karomuster, dem Schriftzug VfB sowie dem alten und neuen Emblem versehen.


Drei neue Werbebanden im Stadion bringen Geld: Wasch-Center Ziegelstraße, Sicherheitsdienst Delphos und die Fan-Initiative „Lübeck für den VfB“.

Peter-Wulf Dietrich

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