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Auf Spitzenreiter Eutin wartet in Heide der erste große Prüfstein

Eutin Auf Spitzenreiter Eutin wartet in Heide der erste große Prüfstein

In der Fußball-SH-Liga sorgt die Partie des Zweiten gegen den Ersten für ein besonderes Flair. Aufsteiger Oldenburg will mit voller Attacke gegen Meldorf das Ruder herumreißen.

Eutin. Damit hat vor der Saison wohl niemand gerechnet. Das morgige SH-Liga-Spiel um 14 Uhr zwischen dem Heider SV und Eutin 08 ist nicht weniger als der absolute Top-Kick der Spielklasse. Dass die Eutiner als Spitzenreiter grüßen, war wohl zu erwarten, dass aber die eher graue SH-Liga-Maus aus Heide punktgleich dahinter rangiert, wohl eher weniger. „Daran haben auch wir nicht gedacht“, gesteht Martin Balsam. „Das ist schon ungewohnt“, fährt der 08-Torwarttrainer fort. Und er geht fest davon aus, dass seiner Mannschaft alles abverlangt wird. „Es wird schwer, wir sind jedenfalls gewarnt.“

Allerdings freut man sich beim Tabellenführer ganz besonders auf diese Begegnung. „Das ist mal ein anderer Gegner in einem Spitzenspiel als sonst immer die gleichen großen Namen. Es kommen sicher auch viele Zuschauer“, so Balsam weiter. Der Co-Trainer kann sich bis zu 1000 Besucher gut vorstellen und betont schon deshalb: „Wir müssen wach sein und wieder alles geben. Das wird die erste richtig hohe Meßlatte für uns.“ Den Heidern bescheinigt er, aus den sportlichen Tiefschlägen der Vergangenheit die Lehren gezogen zu haben. „Sie verfügen über starke Stürmer, wir müssen aufpassen, dass wir nicht ausgekontert werden“, sagt Balsam.

Er hofft, dass die Eutiner Kicker im bereits fünften Spiel in gut zwei Wochen immer noch über die nötige Frische verfügen. Auch der 2:0-Erfolg beim SV Henstedt-Ulzburg am Mittwoch sei mit großem Kraftaufwand eingefahren worden. „Deshalb steht bis zum Sonnabend vor allem Pflege auf dem Programm“, berichtet Balsam. So sind Akteure wie Halo Ali (Trainingsrückstand), Florian Sax (war privat verhindert), Kapitän Sönke Meyer (Rippenprellung), Lion Glosch und Philip „Blubber“ Nielsen angeschlagen oder zumindest nicht ganz auf der Höhe. Dennoch: „Wir wollen auch in Heide das Tempo von Beginn an hoch halten, es wird sicher eine Partie auf gutem Niveau“, unterstreicht Balsam. Und das Ziel lautet natürlich: Die Spitze soll verteidigt werden.

Ganz andere Sorgen hat man beim Aufsteiger Oldenburger SV vor der morgigen (16 Uhr) Heimpartie gegen TuRa Meldorf. Die Truppe von Trainer Andreas Brunner ist nach vier Saisonspielen punktloses Schlusslicht der Tabelle — obwohl man sich stets gut präsentiert hat. Das war auch beim jüngsten 1:3 zu Hause am Mittwoch gegen den TSV Kropp so. „Wir waren bis zum 1:2 die klar bessere Mannschaft. Diese Niederlage ist sehr bitter“, sagt Brunner. Der OSV war bis zu 67. Minute (1:2) am Drücker und hätte 3:0 oder 4:0 führen müssen. Aber auch die besten Möglichkeiten wurden versiebt.

„Ich hatte lange nicht das Gefühl, dass Kropp überhaupt ein Tor erzielen könnte“, erklärt der OSV-Coach. „Nach dem wohl vorentscheidenden Rückstand hingen dann aber die Köpfe“, berichtet der 49-Jährige.

Vor allem die Unerfahrenheit machte den Oldenburgern zu schaffen. So standen gleich zwölf U23- Spieler im Aufgebot. Wohl nicht verwunderlich, dass das Team am Ende einbrach. „Es war später auch eine Kopfsache“, analysiert Brunner. Er weiß, morgen gegen den Tabellen-15. aus Meldorf „müssen wir endlich punkten“. Der Coach ist aber nach wie vor guten Mutes und vertraut seiner Mannschaft. „Ein Grund ist, das unsere Leistung wieder nicht schlecht war. Wir müssen uns aber schnell von dem Tiefschlag gegen Kropp erholen.“ Seine Taktik ist dabei so simpel wie in der Vergangenheit in der Verbandsliga:

„Wir werden gegen Meldorf volle Attacke fahren.“

Allerdings hakelt es im personellen Bereich. So geht‘s Jan Haltermann (umgeknickt, Probleme mit dem Mittelfuß) nicht so gut. Er musste gegen Kropp bereits nach 27 Minuten verletzt passen. „Jan wird wohl erst einmal ausfallen. Das ist bitter, er war bislang unser bester Zweikämpfer“, hadert Brunner. Christian Robbes (Hüftprobleme) ist ebenfalls ein Sorgenkind. Wieder fit nach einem Magen- Darm-Infekt ist Andre Petersen.

Jörns Zerbe

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