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Sport im Norden Bargteheide hat‘s selbst in der Hand
Sportbuzzer Sport im Norden Bargteheide hat‘s selbst in der Hand
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18:12 05.04.2016

Als die Anspannung abgefallen war und der Erleichterung über den „gar nicht so einfachen Pflichtsieg“ Platz gemacht hatte, durfte das Jever in Jever nicht fehlen. „Das Siegerbier hat dann doch besonders gut geschmeckt“, berichtete Christian Velling vom gemütlichen Teil des insgesamt 13-stündigen Auswärtstrips, den Tischtennis-Regionaligist TSV Bargteheide mit einem 9:5 bei Tabellenschlusslicht MTV Jever erfolgreich gestaltet hatte.

Morgens um 8 Uhr aus Bargteheide gestartet, stellten Velling & Co. nach zweieinhalbstündiger Anreise und dem eineinhalbstündigen Einspielen schnell fest, dass die Spieler des längst als Absteiger feststehenden MTV nicht gewillt waren, den Gästen den Sieg kampflos zu überlassen. Florian Keck und Leo-Niklas Schultz erfuhren schon im Auftaktdoppel erbitterte Gegenwehr von Kiryl Barabonov/Florian Laskowski und mussten sich im fünften Satz mit 12:14 geschlagen geben.

„Vor allem Barabonov war auch danach total heiß und versuchte immer wieder, sein Team nach vorn zu pushen“, war Velling beeindruckt von Jevers Weißrussen. „Sonst sind die Ausländer bei uns in der Liga ja häufig mit wenig Emotionen dabei, kommen, machen ihre Spiele für ihr Team und sitzen ansonsten in der Ecke“, so Velling, Kapitän eines Bargteheider Teams, das seit jeher stolz darauf ist, mit „Eigengewächsen“ in der Regionalliga zu spielen. Und nach dem Sieg in Jever stehen die Chancen gut, dass die Bargteheider auch in der kommenden Saison in der vierthöchsten Spielklasse dabei sind. „Noch ist zwar nichts save“, weiß Kapitän Velling, „aber das Gute ist, dass wir es selbst in der Hand haben.“ Aus den beiden verbleibenden Heimspielen gegen Schwarzenbek am 16. April („Gegen den Tabellenführer wird‘s natürlich schwierig“) und einen Tag später gegen die Füchse Berlin („Da ist ‘was drin für uns“) reicht schon ein Punkt, um selbst bei optimaler Ausbeute der Konkurrenz Nichtabstiegsplatz 7 sicher zu haben.

Gegen Jever war der älteste der drei Velling-Brüder letztlich der eifrigste Punktesammler. Nach dem Doppelerfolg an der Seite von Bruder Constantin (16) siegte er gegen Fabian Pfaffe klar mit 3:0 und sorgte schließlich für die Vorentscheidung, als er bei Bargteheides 7:5-Führung im Fünf-Satz-Krimi gegen Florian Laskowski „die nötige Ruhe“ bewahrte, sich „auf die eigenen Stärken konzentrieren“

konnte und so den Entscheidungssatz letztlich doch deutlich mit 11:5 gewann. Anschließend machte Youngster Leo-Niklas Schultz (15, ebenfalls zwei Einzelsiege) mit seinem 3:0 gegen Wilhelm Rieken alles klar.

Von ing

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