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Sport im Norden Bargteheides Triathletinnen sichern Zweitliga-Verbleib
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20:10 12.09.2018
Start am Maschsee: Die Zweitliga-Triathletinnen beginnen ihren Wettkampf.
Hannover/Bargteheide

Der Sprint-Wettkampf über 750 Meter Schwimmen, 20 km Radfahreb und 5 km Laufen war für Sandra Kiel der erste Einsatz in der Liga seit ihrem Schlüsselbeinbruch im Frühjahr 2018. Und auf Anhieb war sie mit ihrem vierten Platz in der Einzelwertung eine der Garantinnen für den erfolgreichen Abschluss einer Saison, die insgesamt einige Schwierigkeiten für die TSV-Frauen bereit hielt.

Mit einem fünften Platz über die Sprintdistanz im Rahmen des 12. Maschsee Triathlon in Hannover gelang den Triathletinnen des TSV Bargteheide nach einer holprigen Saison in der 2. Bundesliga Nord ein versöhnlicher Abschluss – und der Klassenerhalt.

„Ich freue mich, dass wir mit dem Ergebnis von Hannover noch einen versöhnlichen Saisonabschluss erzielen konnten“, ließ Teamkapitänin Bettina Lange anschließend wissen. Zum Ende der Saison 2017 war es ihr Ziel gewesen, entsprechend der Vorjahresleistung auch 2018 einen Platz unter den ersten vier Teams zu erreichen. Nach dem Wechsel von Rike Kubillus in die 1. Bundesliga (Wechsel zum Team Hagen, die Red.) und dem verletzungsbedingten Ausfall von Sandra war ihr aber schnell klar, „dass wir dieses Ziel begraben müssen und von Anfang an gegen den Abstieg kämpfen würden“. Zumal sie mit sechs Frauen nur einen extrem kleinen Kader hatten. Neben Kiel und den in Hannover nicht eingesetzten Stina Mick und Maren Ernst gehören neben Lange, die am Maschsee auf Platz 16 finishte, Merle Schreber und Hjørdis Mick zum Team. Ihre Tagesplätze 29 und 34 bedeuteten den 5. Platz in der Teamwertung. Damit kletterte Bargteheide in der Abschlusstabelle noch auf den 10. Platz.

Für das Schwimmen im 19 Grad warmen Maschsee waren Neoprenanzüge erlaubt. Als starke Schwimmerin setzte sich Lange auf dem Viereckkurs deutlich an die Spitze und führte das Feld aus 43 Athletinnen nach der ersten Disziplin und 10:34 Minuten an. Dicht dahinter die Verfolgergruppe, in der auf Rang 3 (10:50) bereits Kiel folgte, Mick und Schreber folgten mit deutlich unter einer Minute Abstand zur Spitze.

Der 20 Kilometer lange Radkurs bot auf zwei Runden durch lange Geraden und eine mit vielen Kurven gespickte Wendeschleife eine anspruchsvolle Aufgabe. Kiel und Lange formierten sich mit fünf weiteren Starterinnen zur Spitze des Peletons. „Bei uns lief es in der Gruppe nicht richtig rund. Zwei Athletinnen konnten ausreißen und bei uns fünf Verbleibenden war es schwierig, gemeinsam richtig Druck zu machen, um den Abstand nach vorne nicht zu groß werden zu lassen“, analysierte Lange nachher. Entsprechend gelang es der großen dritten Radgruppe, in der Mick mitfuhr, den Abstand nach vorne auf wenige Sekunden zu verkleinern. Schreber aber musste abreißen lassen und verlor knapp zwei Minuten auf die Spitze.

Nach dem Wechsel in die Laufschuhe verließ Kiel als Fünfte die Wechselzone und verpasste mit der drittschnellsten Laufzeit (18:55) nur knapp einen Treppchenplatz , nach 1:03:21 Stunden fehlte eine Sekunde auf Rang 3.

Lange finishte dank persönlich guter Laufzeit nach 1:05:49 und bestätigte ihre Leistungen der Saison. Schreber musste über die Laufstrecke einige Kontrahentinnen ziehen lassen (1:08:21), Mick hatte nach den Rad-Anstrengungen einen zwischenzeitlichen „Durchhänger“, lief aber doch noch nach 1:09:47 als 34. im 43-köpfigen Feld ins Ziel.

„Schön, dass wir aus eigener Kraft letztendlich den Klassenerhalt gesichert haben. Für die Saison 2019 werden wir recht schnell in die vorbereitende Planung gehen“, kündigte Lange an und ergänzte:

„Das Ziel für 2019 wird nun vorerst Klassenerhalt in der zweithöchsten Liga heißen.“

bel

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